Preisfrage: Woher bekommt man mitten in der Stadt einen Eimer Sand?
der hoadl
Unsere kleine Baustelle, Tag ++
Gestern war Baustellen-Großeinsatz und es ist ganz gut was gegangen. Ich rechne damit, dass im Laufe der Woche die destruktive Phase beendet wird und wir konstruktiv werden können, endlich!
Wenn ich dann mal wieder ein Arbeitszimmer habe, dann freue ich mich schon darauf endlich wieder einen Desktop-Rechner zu haben, so mit großen Bildschirm und vielen Anschlüssen. Viele Anschlüsse sind super, durch das Arbeitszimmer verläuft nämlich ein Fallrohr, in dem man sau viele Kabel verlegen kann, ein 100er-Fallrohr-Backbone mitten im Haus! Ich weiß zwar noch nicht was ich da für Kabel verlegen werde, aber da wird sich schon was finden… Netzwerkkabel für einen Backup-Server im Keller vielleicht, Kabel für die SAT-Schüssel – DVB-T hat mir eh noch nie getaugt, und Starkstrom für irgendwas was an das ich heute noch gar nicht denken mag.
Prominent ist relativ.
Grade läuft Das Perfekte Promi Dinner auf VOX und ich muss zugeben, dass ich keinen dieser Promis kenne.
Wieder mal nen Tag verschenkt
Heute waren wir auf der Frankenlandausstellung. Wir haben gut 40 Min. gebraucht, hätten es aber auch in 30 schaffen können. Die 6 € pro Person waren maximal miserabel investiert. Ziel war es ein paar Bau-Punkte abzuchecken. War nix, dafür haben wir Einblick in die Geheimnisse der Leberkäseherstellung bekommen – auch nicht schecht.
Tiefenentspannt
Grade bin ich einigermaßen tiefenentspannt. Ich habe mir vom Bau ein Bier mitgenommen, surfe locker im Internet und schaue mir im Fernsehn eine Sendung über eine fette essgestörte Kaufsüchtige an. Unter normalen Umständen würde ich in gut 20 Minuten einschlafen. Heute habe ich das allerdings nicht vor. Warum? Ganz einfach: ich muss morgen nicht um halb sechs raus! Morgen nicht, über morgen nicht, überübermorgen nicht… Ganze 3 1/2 Wochen nicht. Super Sache!
Eclipse als Perl IDE
Ein Link für die Perl-Entwickler unter uns:
http://www.epic-ide.org/index.php
This makes me happy und treibt mir fast Tränen der Rührung ins Gesicht!
Wochenendstatus
In gleicher Weise wie sich am Bau was tut, tut auch mein Allgemeinbefinden abnehmen. Also praktisch eine indirekte Proportionalität im richtigen Leben. Es schaut grob so aus, dass die Zeit die ich früher in irgendeiner Form dazu genutzt habe mich zu regenerieren, jetzt für irgendwelche Bauaktivitäten drauf geht. Das zehrt, bestimmte Teile schmerzen auch. In 3 Tagen gehe ich in Urlaub, dann hat es sich mit dem ständigen Hin und Her zwischen Arbeit, Nachwuchs und Bau erst einmal und ich kann etwas runter fahren und vielleicht mal wieder laufen gehen. Mein letzter Lauf war vor sage und schreibe 2 Wochen in Paris.
Der Nachwuchs entwickelt dagegen sich ähnlich wie die Baustelle, nämlich prima – das ist doch was (zumindest eine direkte Proportionalität)! Für die kommenden Wochen habe ich ein straffes Programm: Verputzen, Keller weißen, Bad und Küche abchecken, Elektroinstallation, der ganze Trockenbau-Rotz und die Fenster. Nach dem Urlaub haben wir dann noch locker 1,5 Monate, bis zum Umzug.
Unsere kleine Baustelle, Tag ++ Planungen
Hallo lieber Leser,
bist du auf der Suche nach einer körperlichen Herausforderung, wolltest du schon lange mal wieder etwas bewegen, handwerklich tätig werden? Ja dann bist du am Samstag bei mir aufm Bau voll richtig, folgendes hätte ich im Angebot:
– eine kleine Wand einreißen
– den Bauschutt vom Wandeinreißen aufräumen
– diverse Wände vom Kalkputz befreien
– die Treppe schleifen
– die elektr. Leitungen testen und dokumentieren
– und unendlich viele andere Kleinigkeiten…
Ich biete: einen Kühlschrank voller kalter Getränke, nette Unterhaltung und (Pizza-)Leberkäsbrötchen (nachmittags auch Kaffee)
Der Serienmörder in unserem Viertel
Im Traum verarbeitet man ja das Erlebte vom Tage… da passt wohl irgendwas nicht, die Geschichte ist folgende:
In der Gegend in die wir demnächst ziehen wollen treibt seit längeren ein Serienmörder sein Unwesen. (Das trägt zwar nichts zur Lebensqualität bei, erhöht aber den Coolness-Faktor ohne Ende.) I.d.R. geht er ungefähr so vor wie Jack the Ripper – seine Opfer schauen nicht gut aus, viel Blut usw, ich erspare mir an dieser Stelle die Details (hier driftet der Traum in einen Alptraum ab). Naja jedenfalls werden in regelmäßigen Abständen 1A zugerichtete Opfer im Park gefunden (meist von Hunden). Die Sache spitzt sich langsam zu, ein Opfer ist den Klauen des Täters entkommen allerdings mit entsprechenden Narben. Der Kreis der Verdächtigen wird kleiner – beste Krimi-Manier. Irgendwann der große Show-Down: und dann ist es plötzlich das überlebende Opfer. Hat sich der Kerl tatsächlich (höchstwahrscheinlich, falls es keinen 2. Teil gibt) selbst so hergerichtet um die Spur auf eine alte Dame zu lenken. Ja und jetzt kommts noch besser, wer ist der Kerl wohl? Bingo, ein alter Studienkollege von mir, zu dem ich seit Jahren keinen Kontakt mehr habe. Gescheideter Informatiker, plötzlich mit langen Haaren und Bart – Serienmörder in meinem neuen Viertel. Die Welt ist tatsächlich ein Dorf und dazu noch verrückt.
So, jetzt bin ich schon seit dem Zähneputzen drüber die Sache zu analysieren. Keine Chance. Dann überlege ich schon ständig wie ich auf den Serienkiller komme – auch keine Ahnung. Das letzte was ich gestern abend aufgeschnappt habe war 1A diese Statistik hier: Durchschnittliche Anzahl der Sexakte pro Woche (ausgewählte Länder) (weil ich in der Karre meiner Schwester kein StarFM reinbekomme und deshalb Radio Gong hören musste), ein Serienbefruchter würde da schon mehr Sinn machen. Den einzigen Reim den ich mir auf die Sache machen kann, ist dass der Kerl gar keinen Sex hatte und dementsprechend seine Zeit anders rumbringen musste. Wenn mich jetzt jemand mal wieder nach dem Typen fragt, dann kann ich eigentlich nur sagen, „das letzte was ich in Erinnerung habe ist, dass er plötzlich Leute zerstückelt“. Stimmt ja auch. Naja, wenn alles so läuft wie ich es mir vorstelle habe ich genau in einer Woche meinen letzten Tag vor meinem Urlaub auf unserer kleinen Baustelle © – hat aber auch nix mit dem Thema zu tun.
Ich hab ja nix gegen Tierschützer
Irgendein gottverfluchter Marder hat sich am Wochenende an den Kabeln unseres ASTRAs zu schaffen gemacht. Wegen mir könnte man die Vicher heute noch mit den früher üblichen Fallen erlegen und in einem Misthaufen entsorgen. Geht aber nicht wegen dieser Tierschützer. Verdammte Axt! Jetzt müssen wir einen Termin in der Werkstatt ausmachen und ein Ersatzfahrzeug organisieren. Himmel Herr Gott, verdammte Axt. Meine Wut über diesen tierschützerisch einwandfreien Vorgang musste gestern eine ca. 3 qm große Wand ertragen. Früher hätte ich sowas unter Suffnebenkosten verbucht, allerdings hatte ich keinen Suff. Jetzt brauche ich dafür einen anderen Kostenträger – Landausflugsnebenkosten oder so.