So kenne ich mich gar nicht

Ich stelle bei mir eine gewisse Technikmüdigkeit fest: Als wir neulich die Küche herausgesucht haben, war meine größte Sorge, dass die Mikrowelle nur einen Schalter für Zeit und einen für die Watt hat und „Ping“ macht – bloß nicht mehr. Und beim Kochfeld hätte ich auch am liebsten auf die altbewährte Drehknopftechnik zurückgegriffen, statt auf eine Glas-Touchscreen-Lösung… nee, mit Drehknöpfen gibts das aber nur gegen sau viel Aufpreis, dann halt eben ohne Drehknöpfe. Die neuen Macbooks sind für mich nicht mehr als eine Email-Lösung aus Alu, ich spiele gar mit dem Gedanken das Uralt-iBook der ganz kleinen Schwester demnächst dafür zu nutzen. Nee, je simpeler desto besser und um Gottes Willen ohne Update-Mechanismus.
Wenn diese Phase vorbei ist, dann werde ich mir einen flash-baren Satelliten-Receiver mit Festplatte und Eternet-Anschluss und eingebauten Webserver (natürlich auf Linux-Basis – falls es sowas gibt) kaufen, aber erst dann.

Urlaub zu ende, es lebe der Urlaub!

Auf einmal ist es morgens um 6:00 Uhr noch dunkel. Es gab ein paar Veränderungen in den letzten Wochen, so ist das Leben. Das Postfach ist voll. Hier ist es so schön warm. Hmm, und der Milchschaum auf dem Kaffee – lecker. Arbeiten ist so schön.

Ausgeputzt, abgerockt und ausverkauft

Ich lebe noch. Urlaubsbaustellenentspurt. Zu wenig Zeit. Was diese Woche alles geschah:
Ausgeputzt: Die Verputzer haben die Hütte verlassen und ein sauber hergerichtetes Haus hinterlassen. Jetzt folgen Elektroinstallation (also Schalter und Steckdosen einsetzen usw.), noch ein paar Trockenbauarbeiten und der Boden. Küche und Bad sind bestellt.
Abgerockt: Der Rockstar im Haus ist eine klasse Angelegenheit! Hier ein kleiner Email-Auszug (muss man von unten nach oben lesen), wie krass der Unterwegs ist:

ANTWORT (verbindlich): Echt krass!
Ausgezeichnet. Genaue Instruktionen folgen heute abend. Jr.

Hallo,
ANTWORT (unverbindlich): So flexibel wäre ich schon. Krass oder? Christian

Alles gute Herr Hack! FRAGE (unverbindlich):
Bist Du so flexibel, dass du am Donnerstag (also morgen) abend was
unternimmst und erst so gegen 2/3:00 Uhr morgens ins Bett kommst?
Oder is Dir das zu krass?
Grüsse,
Jr.

Was dann folgte war wohl der Höhepunkt meines Urlaubs: Eine Fahrt ins Blaue. Wir sind in die Landeshauptstadt zu einem Konzert der Backyard Babies gefahren. Verdammt krasse Sache. Danach haben wir dann noch Random-Musik gehört*)
Ausverkauft: Randnotiz gehört im Baustellenradio: die 9 Konzerte der AC-DC Tour kommendes Jahr in Deutschland waren innerhalb von 20 Min. ausverkauft. Ich gehe trotzdem davon aus, dass es ein Wiedersehen geben wird. Hat 2001 auch ganz gut geklappt.

*) Random-Musik: Random-Modus über die komplette Musiksammlung einstellen. Zu jedem Lied muss ein Kommentar abgeben werden. Erlaubte Tasten auf der Fernbedienung sind Rückwärts und Vorwärts. Kein „Wow, geile Platte, die hören wir jetzt gar bis zum Schluss an“, parallele Weinverköstigung.

Friseur zum Geburtstag

Heute habe ich mir mal wieder nen Friseur gegönnt. Meine Friseuse, die dicke Melli, ist nicht mehr da, dafür gibt es jetzt eine spindeldürre Melli, die nicht so viel Scheiß labert. Die kann ich gut leiden. Die dicke Melli arbeitet jetzt „direkt an der Quelle“ nämlich als Wurstverkäuferin hat mir die Chef-Friseuse erzählt.

Wegen dem Wiegenfest, Update 4

Diese Woche habe ich Geburtstag. Falls jemand noch nicht weiß was er mir schenken soll, ich bräuchte neben den obligatorischen Wein, Musik und Badeölen heuer noch:
– Unterhosen: Boxer-Short anliegend, schwarz, Größe L, vorzugsweise von BOSS
– Unterhemden: T-Shirt, schwarz, Größe L, vorzugsweise von BOSS
– Schuhe: Doc Martens, schwarz Größe 46
BOSCH PMF 180 E: wer sowas hat, will es wahrscheinlich nicht mehr missen – könnte ich mir vorstellen
– die neue AC-DC
– einen freien Tag: ohne Baby-Geschrei in höchsten Tonlagen und ohne Baustelle, mit 2 Stunden Laufen gehen, abgerundet mit 5 Jever im Kloster
07.10: Als mir der eine Verputzer heute mittag gesagt hat, dass sie heute noch fertig werden, war ich fast zu Tränen gerührt und hätte am liebsten vor Freude zum Weinen angefangen, echt!

Hallo Mc Fly, jemand zu hause?

Vor mir liegen Tabellenbuch und ein Schinken mit der Aufschrift „Elektrotechnik – Fachstufe“. Diese Literatur ist wie ein Katapult zurück in die Lehrzeit. Ich habe diesen Dreck gehasst, der Unterschied zwischen Käfigläufermotoren und Asynchronmotoren war mir so scheißegal und diese drecks Tabellen und Klemmbretter – Müll!
Eigentlich bin ich auf der Suche nach ein paar Schaltungsbeispielen: Wechselschaltung und Stromstoßschaltung, die gibt es Gott sei Dank auch beim Wikipedia, Internet ist geil. Stück für Stück oder besser gesagt Zimmer für Zimmer wird das Haus ins 21. Jahrhundert gehift. Ich bin zufrieden.

Q4/2008

1. Oktober, Quratalsanfang:

  • Letztes Quartal 2008, dann ist das Jahr schon wieder rum. Für kommendes Jahr plane ich weder in Nachwuchs, noch in Immobilien und son Zeug und auch keine Hochzeit. Ich schwöre.
  • ein paar Leute wechseln heute ihren Arbeitgeber – viel Glück! Mindestens einer davon stinkt nach Knoblauch wie sau. Lieber Arbeitgeber, siehe es ihm nach und gib ihm eine Arbeit, die ihm wenigstens für 8 Stunden am Tag seine Freizeitplanung vergessen lässt.
  • Ab heute hat mein Senior Urlaub und kann Vollzeit in den Bau einsteigen. Die tratitionellen Wohnbauansichten der 70er treffen auf meine. Der Nebensatz „Ich will euch ja nix reinreden, aber ich würde… „ wird die nächsten 2 Wochen mein ständiger Begleiter sein.

Ein paar Gedanken zum Tage

Die Kleine schaut so aus wie ich gerne ausschauen würde: die Augen rot unterlaufen, der Blick leicht glasig, ganz so ob sie die ganze Nacht durchgesoffen hätte. Hat sie aber nicht und ich auch nicht. Genauer gesagt hat sie nicht gesoffen sondern geschrien.
Heute ist Baustellen-Off. Der sympatische Autobauer aus dem oberbayerischen Grenzland läd seine Arbeitnehmer, deren Familien und Freunde zum Familientag. Mal sehen ob es was zum abstauben gibt. Die Frau ist ganz angetan von der Tatsache endlich mal zu sehen wo ich mich die ganze Zeit rumtreibe.
Es kostet mich nur einen Druck auf die Wahlwiederholtaste des Handys, um dem Kind das grade das Telefon auseinander nimmt, ein Grinsen zu entlocken. Technische Früherziehung.

Du bist der Club! Bad hui, Club pfui

du_bist_der_clubDie Schwester schreibt mir grad, dass sie in Indien vorhin Auszüge vom gestrigen Club-Spiel gesehen hat. Wir haben uns die Sache live in der Arena angeschaut. Die Arena ist wie München – irgendwie größer als Nbg und versnoppter. Über das Spiel müssen wir an dieser Stelle nicht weiter reden, 50 € war die Sache jedenfalls nicht wert. Naja, jetzt war ich jedenfalls mal in der Arena, auch nicht schlecht.
Heute waren wir ca. 4 Stunden beim Bad-Planer. Da sitzt mitten in der Fränkischen Schweiz jemand, der einfach geile Bäder macht. Ganz ohne Computer, einfach nur mit Stift und Butterbrotpapier. An das Thema Bad-Planen können wir jetzt jedenfalls einen Haken machen. Das ist gut.