Die letzten Tage hab ich abends schön brav mit der Link Station gespielt. Wenn man dem Forum glaubt, dann war es früher recht einfach möglich root zu werden, jetzt nicht mehr. Ich habe es jetzt mit Hilfe dieser Anleitung geschafft, weil ich aber nicht wusste wie man so ein neues Image aufspielt, bin ich da nicht weiter gekommen. Dann bin ich auf die Idee gekommen den Schritt „3) modify the image to enable sshd logins…“ mit Hilfe von acp_commander remote auf der Kiste auszuführen bzw. die Daten dort hin zu bekommen, Problem: mit Hilfe des Tools können keine Befehle größer 200 Zeichen ausführen – und so ein ssl-Key ist um einiges länger… Jetzt habe ich ihn mit „echo -n >>“ portionsweise übertragen, diese Lösung ist zwar nicht elegant, aber sie hat funktioniert! Jetzt bin ich root, kann mich per ssh einloggen und Daten per rsync übertragen. Klassischer Arbeitssieg!
der hoadl
Wieder in der ersten Liga
Ich konnte noch nicht mehr machen wie auspacken, aufbauen und eine statische IP-Adresse vergeben – DHCP und Raid passen irgendwie nicht zusammen habe ich mir gedacht. Aber es ist jetzt schon ein gutes Gefühl. Als nächstes soll das installierte Raid 0 in ein Raid 1 gewandelt werden. Raid verbreitet so einen Touch von Professionalität in unseren vier Wänden. Ich habe schon mal ein Raid eingerichtet, aber nicht für mich und das ist auch schon Jahre her, beruflich. Dass so ein Raid Array irgendwann mal im Regal über der Kellertreppe steht, das ist der Hammer.
Ganz laut Scheiße geschrien
Heut hab ich ganz laut Scheiße geschrien, höchst wahrscheinlich hat das die ganze Nachbarschaft gehört, aber das war mir wurscht. Und zwar war da schon länger eine Fliese locker, die hab ich gestern raus gemacht und heute schön sauber geklopft. Wie ich fertig war mit meiner Klopferei und mich siegessicher aus der Werkstatt auf dem Weg nach oben mach, kommts wie es kommen muss, das Ding rutscht mir aus der Hand, fällt auf den Boden und zerspringt in 1000 Stücke. Manchmal läuft es aber auch überhaupt net.
Danach hab ich angefangen was zu richten, was schon seit unserem Einzug offen ist, damit sich mein angeknackstes Heimwerkerego wieder entknacksen kann sozusagen – es wird jedem auffallen, definitiv. Emotional stabiler bin ich mit den Kids in die Elektromärkte in der Nachbarschaft. Die Chefin will schon länger wieder ein Navi haben und da gab es heute zum verkaufsoffenen Sonntag Spezialangebote. Spezialangebote – hmm, jetzt haben wir eine Garmin nüvi 1340 für 99 €, sehr gut!
Ich selbst bin wieder leer ausgegangen, habe aber seit heute ein neues Objekt der Begierde und zwar eine Buffalo Link Station Duo 2TB. Ein Spitzenprodukt, mit Root-Zugriff, Smart-Phone Anbindung und USB Anschluss (wie hier zu lesen ist). Jetzt hängt alles an der Chefin: Sofortbeschaffung wg. fast schon fahrlässigem Backup-Verzug oder Terminkauf zum Monatsende mit einem Leben ohne Netz und doppelten Boden.
Brillentante
Letzte Woche war ich bei der Brillentante am Eck weil meine Brille so viele Kratzer hat. Die Brillentante hat gesagt, dass man da nix machen kann außer Gläser austauschen, mir aber ein Spezialangebot gemacht. Mit Spezialangeboten fängt man Franken! Und dann der Service: Herr Hack, kommen Sie am Samstag morgen bevor Sie zum Bäcker gehen und auf dem Rückweg können Sie sie dann gleich wieder mitnehmen. hat sie gesagt. Und meinen Namen hat Sie auch noch gewusst. Die Brillentante hats drauf.
Verlängert
Auf Wunsch einer einsamen Dame, wurde die Saison bis 28.12.2011 verlängert. Wer jetzt nicht zuschlägt ist selbst schuld.
Ist ja kein Urlaub
Heute war es wieder wolkenlos und ich habe schon beim Hinflug wieder brav aufgepasst wo wir langfliegen und ich hab nicht schlecht gestaunt: Es ging über Nürnberg, Erlangen, Forchheim, W und O hinweg, an Bamberg vorbei Richtung Thüringen. Für die Chefin ist es nach wie vor unverständlich dass jemand jahrelang die gleiche Strecke fliegen kann ohne aus dem Fester zu schauen.
Platt
Ich bin platt. Als der Wecker heute morgen geklingelt hat waren die Kinners grade eingeschlafen, gefühlt. Sie hatten sich irgendwie abgewechselt mit der Schreierei. Ich habe noch einen Moment überlegt, den Alarm auf 20 Min später zu stellen, dann aber weiter überlegt dass die 20 Min, das Kraut auch nicht Fett machen und bin dann aufgestanden. Ein klarer Indikator für den Schlafmangel ist wenn ich morgens die Zahlen auf der Waage nicht lesen kann. Der Rest vom Tag war schlimm! Und jetzt ist er hoffentlich rum. Fertig.
Ich habs wieder verbockt…
Ich wurde schwach und habe ein Update auf Ubuntu 11.10 gemacht. Das war keine gute Idee, weil dabei mein DAAP-Server gelöscht wurde. Alternativen gibt es keine brauchbaren. Jetzt spiele ich mit dem Gedanken den Server daheim mit Debian neu aufzusetzen und mir als Willkommensnachricht sowas wie „Du Depp installier dir bloß net wieder einfach was drauf. Die Kiste läuft!“ einzurichten.
Wenigstens ist die Begründung halbwegs cool: … (From Debian) ROM; no upstream since 2007; code is a mess; alternative available; …
[Update] Heute (17.09.2011) gab es ein Update und nun ist forked-daapd mit da.
Wie der Wind

Es ist noch nicht ganz klar wer grade stolzer ist: das Kind oder der Vater, im Endeffekt ist das aber auch egal. Jetzt muss es raus: Das Kind kann jetzt Rad fahren! Wir waren seit gut 2 Wochen nicht mehr üben und heute ist sie aufgestiegen und nach ein paar Meter an der Hand ging es dann von ganz alleine. Hey, super!
Saison beendet
Am Wochenende waren wir auf der letzten Hochzeit für 2011. Hinter einer Hochzeitsfeier steckt ja viel mehr als einfach nur hingehen, Kuvert überreichen, voll laufen lassen und wieder heimgehen. Zumindest geben wir uns da schon immer ganz schön Mühe. Die Festlichkeiten haben also einiges an Zeit gefressen und das ist vor allem in der Endschwangerschaft bzw. nach der Geburt doppelt stressig.
Jede Hochzeit hatte ein bestimmtes Alleinstellungsmerkmal. Bei der am Wochenende war es neben der Location, die bei dem Wetter natürlich voll ausgespielt werden konnte, ein Sack voller guter Reden. Auf einer normalen fränkischen Hochzeit versucht sich der Bräutigam oder einer der Väter der Eheleute recht nervös für Kommen und Geschenke zu bedanken, dann wird noch dem Kinderwunsch Nachdruck verliehen und es folgt endlich die Kür. Bei der Hochzeit am Samstag war das anders und man hat gemerkt dass die Redner im Reden Erfahrung haben und weil es keine Franken waren, haben die Reden auch durchweg länger als 2 Min. gedauert. Mir gefällt das.
Ich selbst konnte noch massiv Punkte bei der Chefin sammeln, weil ich um ca. 1:30 Uhr mit ihr und dem Fäkalterroristen zusammen heim bin. Damit hatte sie nicht gerechnet und ich auch nicht, jedenfalls war ich deshalb am Sonntag morgen um halb neun schon fit wie ein Turnschuh, hatte aber keine dabei. Weil Kind 1.0 aber auch schon wach war, habe ich mir die Kleine geschnappt und bin mit ihr in den Wald Purzelküh sammeln. Als wir 3 Beutel voll hatten, sind wir noch auf einen Berg und haben runter geschaut und sind danach noch zu den Windrädern gefahren. Nochmal gepunktet, Wochenende vorbei, alles gut.