Openprinter – coole Idee

Die Idee von Openprinter ist so cool, am liebsten würde ich gleich einen bestellen. Am besten gefällt mir, dass man das Teil irgendwo an die Wand hängen kann und dann landen die Ausdrucke in einem Korb, das hat Charme! Aber es ist halt so dass wir gerade keinen Drucker brauchen.

„Drucker“ war bei uns jahrelang ein heißes Thema, wir hatten entweder alte oder billige Drucker, die i.d.R. dann nicht funktionierten wenn man sie gebraucht hat, weil ich Sparfuchs nie Originalzubehör gekauft habe. Seit wir vor ein paar Jahren den HP OfficeJet gekauft haben, ist damit Schluss! Das ist schon ein sau bequem. Der Drucker steht oben in dem Zimmer, das wir Büro nennen, das aber keines ist, und funktioniert. Abo, geschlossenen System, bla bla, mir alles egal. Der Drucker ist da und funktioniert. Gute Entscheidung.

#GartenhausEins Extensions #6

Seit gestern um 15:25:16 Uhr läuft die Stromversorgung vom #GartenhausEins komplett über die neue Installation.  Ich habe 3,5 cm tiefe Hohlraumdosen für die Steckdosen verwenden müssen, da ist das Verdrahten etwas schwieriger, weil in den Dosen weniger Platz ist, aber am Ende hat das alles ganz gut funktioniert! Es gibt tatsächlich nur eine tiefe Dose und das ist die vom Lichtschalter, weil ich da den Platz für einen Shelly brauche, damit ich das Licht steuern kann. Jetzt, wo keine Kabel mehr im Weg sind, kann ich mit dem Spachteln anfangen. Das zieht sich alles schon viel zu lange.

2025 – der ganze Rest

Normalerweise bin ich ja immer recht entspannt, aber die Arbeit hat mich dieses Jahr schon einiges an Lauf- und Rad-Kilometer beschäftigt. Das war ein Auf und Ab der Gefühle: Weihnachten durcharbeiten, die Freude über die erste Lieferung, dann ein Abfindungsangebot aus heiteren Himmel, gehen, bleiben, falls ja wohin, oder doch nicht, und die ganzen Seiteneffekte einer jeden Alternative. Das wünsche ich echt keinem! Aber ich denke wir sind jetzt durch damit und es fühlt sich wieder gut an.

Kleine Auszeiten waren die vielen Konzerte, das geht langsam wieder in die Richtung wie vor Corona. Wir hatten echt ein paar ganz schöne dabei, kein einziges hat mich enttäuscht, das war echt top.

Mein emotionalster Moment dieses Jahr war sicher der Zieleinlauf vom Marathon. Schon ab Kilometer 30 war klar dass ich es schaffe, bei Kilometer 38 hatte ich fast sowas wie ein Hoch, weil ich noch nie weiter gelaufen war. Und dann stehen da die vielen Leute, die deinen Namen schreien, dich abklatschen und dann ist es vorbei und ich konnte gar nix mehr. Nicht mehr reden, nicht gehen, nicht mal heulen vor Glück. Bestimmt 20 Minuten lang. Das war eine krasse Erfahrung.

Ansonsten bin ich ziemlich erstaunt darüber, wie sich die USA vom „Land of the free“ in eine Diktatur verwandeln. Wer sich fragt wie das Mitte der 30er bei uns in Deutschland passieren konnte, kann jetzt live in den USA verfolgen. Meinungsfreiheit einschränken, Macht zentralisieren und das Volk radikalisieren. Bäm. Noch schlimmer finde ich, dass die Nazis auch in Deutschland wieder so populär sind – und das sogar bei Menschen, denen ich Intelligenz unterstelle. Da muss 2026 echt besser werden!

2025 – der Heimwerker

Baustellen gab es ganz unterschiedliche dieses Jahr. Wir haben ja gleich in der KW2 mit dem neuen Bad begonnen, die Handwerker sind gekommen, haben jeden Tag gearbeitet, sich untereinander abgestimmt, das waren Profis, und ich war quasi nur der Baustellen-Host, der die Umgebung bereitstellt, habe mich um den Kaffee gekümmert und musste sonst nur Kleinigkeiten machen. Das war eine interessante Erfahrung, aber eine sehr teure interessante Erfahrung. Mit dem Ergebnis sind wir jetzt, gut einem Jahr im Gebrauch, immer noch glücklich. Da wurde sau gut, was lange währte.

Meine Lieblingsbaustelle ist aber das Gartenhaus, da ist dieses Jahr eine alte Leidenschaft wieder neu entfacht und ich bin die Idee, mein Büro in das #GartenhausEins zu bauen, endlich angegangen. Das ist eine Baustelle ganz nach meinen Geschmack. Da war alles dabei, von den Basics wie eine bessere Stromversorgung verlegen, ein neues Fenster einbauen bis hin zum Austausch des Fußbodens – und jetzt bin ich schon am Innenausbau. Top! Das wird langsam, aber stetig. 2025 ging also ganz schön was.

2025 – der Sportler

Meine Laufstatistik für 2025 kann sich heute schon sehen lassen, mit etwas Glück und über -5 Grad, werde ich dann zu Silvester bei 112 Läufen und etwas mehr als 935 km landen. Das ist nicht schlecht (das Kind 1 hat zwar mehr Läufe und Kilometer, fährt aber kein Rad, nur so am Rande erwähnt). Eigentlich müsste ich ja ein dünner Hering sein, spindeldürr sogar. Das ist aber nicht der Fall, weil ich mir eine bahnbrechende Bierkompensationsmethode ausgedacht habe, die sehr viel mit Elektrolyten und der Angst vor schlechten Zeiten zu tun hat. Elektrolyte sind wichtig – Elotrans hilft zwar auch, schmeckt aber bei weiten nicht so gut wie ein kühles Bier.

Ansonsten bin ich auch noch viel Rad gefahren, 99 Einheiten und 1.579,7 km sagt Strava. Das ist nicht wenig. Nach dem Marathon hatte ich ja erst mal einige Zeit keinen Bock mehr aufs Laufen und bin nur noch Rad gefahren. Diese Tour war Zufall aber danach war klar dass ich ein besseres Rad brauche. Und im Nachhinein muss ich sagen dass das Gravel-Bike die Top-Anschaffung 2025 war. 2025 war also wenigstens ein gutes Sportjahr.

Eingelegte Schnitzel

Dieses Weihnachten haben wir die Verwandtschaft zu uns zum Essen eingeladen. Ich habe mich nicht lumpen lassen und ein Gericht, das die Schwiegermutter früher immer gemacht hat, nachgekocht und zwar ihre „Eingelegte Schnitzel“, altes Familien Rezept. Eingelegte Schnitzel wurden früher wahrscheinlich nur an wirklich hart arbeitende Menschen verfüttert – Gerüstbauer oder Waldarbeiter oder Leute im Bergwerk – ich bin mir jedenfalls ziemlich sicher, dass es Generationen gedauert hat bis der Körper von normalen Menschen mit so viel Energie pro Bissen zurecht kam. Bin aber kein Evolutionsforscher, ist nur so ein Bauchgefühl.

Das Gericht geht folgendermaßen, man klopft Schnitzel hauch dünn, paniert sie und bäckt sie in Butterschmalz raus (dabei müssen die Schnitzel noch gar nicht ganz durch sein). Danach schneidet man Speck, Schinken und Zwiebel klein und schwitzt sie in der Pfanne an. Die Schnitzel legt man in eine Auflaufform, gibt was von den Speck-Schinken-Zwiebel-Masse drüber, dann kommt die nächste Schicht Schnitzel und wo weiter. Und jetzt kommt der Kalorienzauber: Man mixt Sahne, Schmand und Gemüsebrühe zu einer Soße, der Thermomix eignet sich dafür übrigens sau gut, und diese Soße kippt man dann über Schnitzel in der der Auflaufform, bis alles bedeckt ist.

Man muss ich das mal vorstellen in der Auflaufform sind Schnitzel an Speck und Schinken (die Zwiebel sind zu vernachlässigen) und in den Zwischenräumen kommt die Sahnesoße. Wow. Das Ganze kommt dann noch für ca. 40 Min in die Röhre, damit alles schön miteinander „reagieren“ kann. Wer es ganz gut machen will, lässt es über Nacht stehen und wärmt es am nächsten Tag auf. Was für ein Festmahl. Man kann dazu Beilagen essen, kann es aber auch sein lassen.

10 Jahre später: der CANON SELPHY CP910

Vor ziemlich genau 10 Jahren musste ich diesen CANON SELPHY CP910 Fotodrucker kaufen, die Umstände sind bis heute dubios, haben aber mit der Hochzeit meiner Schwester zu tun. Damals habe ich ja auf ein Ratio gewartet, heute habe ich es. Dieser Wahnsinnsdrucker besetzt eine wichtige Nische: er produziert qualitativ schlechtere Bilder als ein Fotodrucker bei DM und die Bilder sind pro Stück auch bestimmt teurer, das macht aber nix, denn seine absolute Supereigenschaft ist, dass er Bilder ausdrucken kann, wenn kein DM dieser Welt offen hat: Sonntag in der Früh oder an Weihnachtsfeiertagen.

Die Treibersituation ist mittlerweile schwieriger: Canon selbst stellt offiziell nur noch welche für Windows 10 bereit und die werden bei jedem Windows 11 Update „verworfen“, dafür gibt es aber eine recht gute Handy-App. Passt also noch. Und der Drucker hat schon ein paar Rechner im Hause Hack gesehen, gestartet ist er mit einem MacBook, dann kam der Linux Laptop und jetzt die Kombination aus Windows 11 Laptop und Handy. Handys hat er noch viel mehr gesehen, die weiß ich selbst alle gar nicht mehr. Wahrscheinlich ist der Drucker gerade das langzeitstabilste Stückt Technik bei uns.

Klima ist gut, prima Klima ist guter

Der Spediteur hat schon um 8:40 Uhr angerufen, dass er in 10 Minuten kommt und war dann 8 Minuten später auch schon da. Das Paket war schnell von der Ladefläche herunter gehoben und jetzt steht unsere Klimaoffensive schon vor dem Haus. Ich war etwas nachlässig mit der Zählerei, aber das wäre jetzt wohl #GartenhausEins Extensions #6.

Dabei habe ich am Samstag eine mehrstündige Arbeitssession eingelegt und den Trockenbau sauber extended. Mein Architekten-Schwager war neulich mal zu Besuch und musste sich dann halt auch meine Baustelle anschauen. Er bewertet nicht was er sieht, sondern gibt Tipps. Dieses Mal hat er damit meinen Trockenbauplan ganz schön durcheinander gebracht, aber mir war sofort klar dass ich da nochmal was ändern muss.

Witzigerweise habe ich mich bei meinem ursprünglichen Plan an seinem alten Büro orientiert. Er hatte da einen Brüstungskabelkanal für Netzwerk und Steckdosen am Boden, quasi als Sockelleistenersatz, das fand ich cool. Jetzt habe ich aber am Samstag die komplette Wand am Fenster nochmal mit einer Lattenkonstruktion aufgedoppelt und kann dahinter alle Kabel verlegen. Das gibt der Wand etwas mehr Ruhe und mir Leitungsverlegeoptionen.

Aber zurück zur Klimaanlage, die war im Shop auf Ebay günstiger als direkt im Shop von Sonnenwärme Direkt, das Montage-Video habe ich mittlerweile bestimmt sieben oder acht Mal angeschaut. Das kriege ich hin. Ich bin hot.

Folk’s Worst Nightmare im Kunstkeller O27 – 2025

Zum Jahresabschuss eine Art Doppelsieg, erst im Blauen Affen zum Essen und dann zu Folk’s Worst Nightmare in den Kunstkeller 27. Wow. Im Blauen Affen gibt es Humbser aus dem Fass und sau gute Schnitzel, mein Mitesser hatte sogar eine Variation mit einem Kloß, das muss man sich mal vorstellen! Zu dem Thema passt auch dass der Vertrag von Miro Klose heute wahrscheinlich nicht verlängert wird. Sagt zumindest ein Insider, der mit am Tisch saß und das unbedingt mal sagen musste.

Wir hatten uns auf Atzenhofer Bier im Kunstkeller eingestellt. Letztes Jahr hatten die Atzengold, gestern gab es Ammerndorfer Bier, auch gut. Und eine ungespundete Bierspezialität aus Bamberg, das war uns aber egal. Ammerndorfer in Kombination mit Spezi in Kombination mit guter Musik im Kunstkeller hat total gereicht. Kombiniere – spitzen Abend! Echt, Folk’s Worst Nightmare sind voll super. Und dann Smalltalk mit einem von den Nightmarener. Da haben wir gestern echt am Optimum operiert.

Bis zum Mond

Heute früh hat mir das Auto eine coole Meldung gezeigt, bis zum um den Mond sind wir schon zusammen gefahren. Vor 3000 km hatten wir die Länge vom Nil gemeinsam hinter uns gebracht und jetzt der Mond. Bis zum um Mond – und hoffentlich noch viel weiter! Super Auto dieser ID.7!