Corona mit uns

Man muss ja versuchen auch schwierigen Situationen etwas positives abzugewinnen. Beim Coronavirus ist es z.B. so dass die Kids erstaunlich interessiert sind und plötzlich Nachrichten gucken wollen! Und jetzt wo das Virus quasi vor der Tür steht, hab ich sie den „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ lesen lassen. Das hat beim Kind 1 voll gegriffen.

Und es hat die Notsituationen analysiert: Unsere Notsituation wäre eine stockende Nahversorgung. Sauber analysiert. Danach ist es in den Keller und hat unsere Vorräte überprüft, hat eine Liste mit den Beständen gemacht und dann berechnet was wir brauchen würden. Im Endeffekt sind das Nudeln, Mehl und Nutella, ein paar Hygieneartikel usw. Saubere Arbeit.

Abends sind wir dann zum Supermarkt gefahren und haben eingekauft. Das Kind hatte die Einkaufsliste und danach wurde eingekauft. Das Kind war stolz wie Oskar! Die Chefin schüttelt den Kopf. Abends bei den Nachrichten meldet der Jens Span dass seine Strategie wahrscheinlich doch nicht aufgeht und man doch schlimmeres erwartet. Egal wie es wird, wir sind vorbereitet. Schlimmstenfalls brauchen wir die nächsten zwei Monate weder Nutella noch Nudeln zu kaufen.

Kein Smalltalk zum Frühstück

Das Kind 1 hat uns darüber informiert dass es während der Woche während des Frühstücks nicht mehr für Smalltalk zur Verfügung steht. Genau genommen zu der Zeit wo es mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt ist und ein Buch vor sich hat. Labert mich da bitte nicht voll, da will ich mich nicht unterhalten. Da will ich meine Ruhe! Keine Kommunikation also. Diese Zeit braucht das Kind 1 nämlich um wach zu werden und möchte dabei nicht gestört werden. Davor und danach gerne. So so. Bitte, danke, fertig.

Status Heimautomatisierung

Wenn man sich diese ganze Heimautomatisierungskiste mal so anschaut, die hier in den letzten Jahren abgezogen wurde, dann gibt es gerade mal eine Hand voll Features, die tatsächlich den Sprung ins Sinnvolle geschafft haben:

  1. Platz: Der Klingel-Hack, damit man eine Nachricht samt Bild bekommt wenn geklingelt wird. Da lobt sogar die Chefin.
  2. Platz: Nachricht per Telegram wenn Waschmaschine und Trockner fertig sind.
  3. Platz: Zeitschaltuhr samt Bewegungsmelder für die Küchenbeleuchtung am Tresen. Das findet nur gut wer früh als erstes aufsteht und nachts als letztes zu Bett geht.
  4. Platz: die Aquariumsteuerung mit SONOFF-4. Hätte man schon viel früher machen sollen.
  5. Platz: elektronischer Türöffner per Telegram. Benutze nur ich, ist geil. Braucht man keinen Schlüssel mehr.

Der ganze Quatsch mit Fenster überwachen und so, ist komplett im Sand verlaufen. Das Schalten der ganzen Lampen ist ok, aber man könnte auch gut ohne leben.

Maps geht wieder!

Seit heute gibt es die Version 0.15 von Maps für Nextcloud, das die eigenen Bilder in Karten ala Google Maps anzeigt. Endlich! Einfach nur installieren hat nicht gereicht. Maps scannt bei jedem Aufruf immer alle Bilder und erstellt einen Update-Auftrag für den Nextcloud-Cron-Job und der Job läuft gegen die Wand wenn ihm der Speicher ausgeht. Der Speicher im Nextcloud Docker ist für PHP standardmäßig auf 512 MB beschränkt.

root@67426ec09f7c:/usr/local/etc/php/conf.d# vim docker-php-ext-memcached.ini

Die Beschränkung kann man aufheben, indem man die Datei oben editiert, der einfachheitshalber ersetzt man die „512 MB“ dort durch „-1“. Danach läuft der Cron-Job durch und die Bilder werden wieder angezeigt.

Chip im Ausweis tut gehen

Auf den neuen Persos gibt es ja schon seit langen so einen Chip. Früher brauchte man dafür so einen komischen Leser und irgendwie war das teuer und unpraktisch. Mittlerweile kann man den Chip im Ausweis aber quasi mit jedem NFC fähigen Handy und einer App names AusweisApp2 auslesen. Man braucht nur noch den PIN, den man mal zum Ausweis mitbekommen hat und dann läuft das. Hat man dann noch einen passenden Use-Case, dann kann man da bestimmt was damit anfangen.

Nächster Halt, weiße Wand!

Fast 45, ein altes Haus umgebaut, einen Kirschgarten gepflanzt und einen Sohn gezeugt, aber noch keine einzige Fliese verlegt. Bis gestern! Auf Youtube schaut das ja recht einfach aus und in Echt ist das auch keine Rocket Science, aber es braucht schon ein paar Fliesen bis die Routine da ist. Krumme Wand, gerade Fliesen, so lernt es sich am Besten! So, die Wand gespachtelt, die Fliesen dran – und es schaut sogar ganz brauchbar aus! Jetzt ist der Keller fällig.

FREKVENS

Bei IKEA gibt es ja schon länger Musikboxen als Sonos Alternative, die auch einen recht guten Sound haben sollen. Jetzt gibt es neue namens FREKVENS, die man via Bluetooth verbindet. Man kann sie mit Akkus betreiben oder ans Stromnetz anschließen und es gibt einen ganzen Sack voller Erweiterungen wie Beleuchtung, Blenden und Halter. Alles Cool. Noch cooler ist aber dass es zusätzlich eine Seite gibt mit Erweiterungen, die man sich runter laden und mit dem 3D Drucker ausdrucken kann. Das ist geil! Jetzt müsste man nur noch Bedarf für einen Lautsprecher haben.

Hotel Männer-WG

Wenn man regelmäßig in Hotels unterwegs ist dann arrangiert man sich mit vielen, keines Bett, hartes Bett, Zimmer zur Straße, Hotel mitten in der Pampa, Hotel ohne Küche und so weiter. Wenn man viel mit Frauen zu tun hat, dann lernt man als Mann ganz viele Hygieneanforderungen kennen, irgendwas mit Staub, irgendwas mit Fingerabdrücken auf Gläsern, poliertes Besteck, sauber überzogenes Bett und entwickelt für solche Aspekte eine gewisse Sensibilität.

Das Hotel in dem ich gerade residiere abgestiegen bin, würde die Chefin bestenfalls als Männer-WG bewerten. Spinnweben übern Bett, das Bett mehr schlecht als recht bezogen, alles leicht schmuddelig. Aber – und das ist wieder das wo Männer sehr sensibel sind – sauberes Klo und spitzen Hausmannskost.

Sabine, Sabine steht hinter der Gardine…

… unten schaun die Füße raus, Sabine ist ne süße Maus. Die Info dass wg. des Sturmtiefs Sabine die Schulen in Bayern geschlossen bleiben, hat sich bei den Kids gestern schneller rum gesprochen als irgendwelche Schulaufgaben- oder Probentermine.

Die Bahn hat gradlinig gehandelt und den Bahnbetrieb schon gestern Abend eingestellt und auch der Werksflugverkehr wurde gestern schon eingestellt. Das zwingt den Pendler ins Home Office.

Kinder zuhause und Vater im Home Office das bedeutet klare Regeln: Spotify gibt es nur offline und offline verfügbar gemacht wird nur in den Telko-Pausen. Ansonsten gibt es Strumglotzen am großen Fenster Richtung Garten für umme.