Morning Hour Has Gold in The Mouth

Guten Morgen liebe Leserschaft (!), fürs Protokoll:
Ich war heute um 07:30 Uhr im Büro. Das Büro ist übrigens ca. 100 km von der Wohnung entfernt! Und ich bin schon um kurz vor 06:00 Uhr aufgestanden. Nicht schlecht und so wird das dann wohl auf absehbare Zeit bleiben.

Heimwerkerparadies Bad

Aus Mangel an wirklichen Alternativen missbrauche ich das Bad ab und zu als Werkstatt. Heute zum Beispiel habe ich dort gestrichen – die Kleine im Marsupi, die zu streichenden Bretter auf ein paar Latten quer über der Badewanne angeordnet. Hat ganz gut geklappt und mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden. War, genau so lange bis ich das Haar grade (nachdem Sie im Bad war – nein, das ist kein Vorwurf) mitten in der Mitte entdeckt habe.
Das Haar hätte mich auf einem der Seitenteile – es soll übrigens um ein Nachtkästchen werden – nicht gestört. Aber auf der Oberseite, nein da konnte dieses Haar nicht kleben bleiben. Jetzt ist es weg und da wo es war ein riesen Patzer. Dann streiche ich eben morgen nochmal.
A propos Heimwerken, kann man auch mit dem Computer machen, hier gibt´s entsprechendes Werkzeug: Python – Das umfassende Handbuch

It´s Wahl again

Papa, Papa, was ist eigentlich Wahlkampf? Das ist eine Zeit in der grundsolide Bürger ausrasten dürfen. So wie an Fasching? Fast, wie Fasching, nur dass Fasching jedes Jahr ist und sie sich dabei auch noch bescheuert anziehen.
Wahlkampf hin, Wahlkampf her, man kann der Sache auch etwas positives abgewinnen, nämlich dass die Frühschoppen-Gesprächsthemen viel interessanter sind und viel emotionaler diskutiert werden.

Powerbook als WLAN-Router

internet-sharing.pngFolgendes: Ich hab hier daheim ja einen Rechner ständig am laufen. Naja Rechner… ein altes Laptop. Und den WLAN Router – man ist ja ITler. Und jetzt kommt’s: Beim Laufen bin ich auf die fabelhafte Idee gekommen das Laptop als WLAN Router herzunehmen – hätte den Vorteil dass ich mir den Router komplett sparen kann. WLAN und Ethernet hat es ja. Coole Idee! Prinzipiell hatte ich das ja auch schon früher so.
Krass kompliziert hab ich mir das vorgestellt, übles Firewall-Geficke hatte ich da noch im Hinterkopf und dann das: Man braucht nur einen fucking Haken setzen – geht Gott sei Dank auch komplizierter… das Wochenende ist also gerettet!
Auf dem Powerbook – ich nenn das Ding jetzt einfach mal Server – hab ich AjaXplorer installiert und kann da jetzt recht einfach Dateien per HTTP hin und her kopieren, das ist praktisch, kann ich nur empfehlen.

Es bringt nichts sich zu ärgern

Es gibt jeden Tag grob geschätzt 100 Dinge wegen denen man eigentlich ausflippen könnte – das fängt früh an wenn ein Kollege unpünktlich ist, der Kaffee scheiße schmeckt oder man beim Cornflakes Essen gestört wird. Dann kommen während des Tages noch etliche Hiobsbotschaften dazu und abends hat das Kind nix besseres zu tun als zu schreien.
Auf 2/3 dieser Dinge hat man selbst gar keinen Einfluss, deshalb bringt es auch nichts sich darüber zu ärgern. Recht simpel, aber effektiv! Man hebt die Sich-darüber-ärgern-Schwelle einfach etwas an, das ist alles. Wollte ich nur mal kurz sagen.

Wenn der Postmann gar nicht klingelt

Seit über 4 Wochen warte ich jetzt schon auf meinen GPS-Logger aus Hong-Kong. Jeden Tag wenn ich in die Wohnung komm, wandert mein erster Blick zum Herd – den Herd nehmen wir nicht zum Kochen sondern zum Post sortieren – und, nix. Tag für Tag, nix. Vorletzte Woche hat der Händler geschrieben, dass das Paket am 28.12. raus ging und ca. 2 Wochen braucht. Ich warte. Der GPS-Logger ist mein Weihnachtsgeschenk von mir an mich. Verdammte Axt.
Dafür hat die Gattin heute das DSL-Modem abgeholt. Online sein ist also kein Problem mehr. Online sein ohne GPS halt. Hmm…

Ping, es geht!!!

Ich weiß nicht wie lange wir noch online sind. Der Mann von der Nefkom-Kunden-Hotline tippt auf „schleichenden Modemdefekt“ wir sollen vorbeikommen und ein neues holen. Kundennummer nicht vergessen und das Alte mitbringen. Morgen aber erst, heute wird das nix mehr. Verdammt.

Gute Tat zum Sonntag

Heute morgen hat mich auf der Straße eine Frau angesprochen. Ihre Augen haben geleuchtet als sie mir ihre Geschichte über Gott erzählt hat. Ich habe ihr zugehört. Hatte eh nichts besseres zu tun. Dachte das ist meine gute Tat zum Sonntag. Sogar die paar Seiten die sie mir mitgegeben hat hab ich später daheim aufm Topf gelesen – weit weniger interessant als die alte Frau, mit ihren leutenden Augen und ohne Blocksatz.

KDE 4

tux.jpgKDE 4 ist da. Hurra! Aus Mangel an entsprechender HW (und Platz dafür) wird es wohl noch etwas dauern bis ich es mir mal selbst anschauen kann. Eigentlich wäre ja jetzt grade die richtige Jahreszeit um mal wieder wochenendfüllend einen Rechner platt zu machen und ein unixoides Betriebssystem aufzuspielen.
Naja was ich eigentlich sagen will, hübsch finde ich die Screenshots ja nicht grade. Anders ja, aber wenig ansprechend – kann man ja bei all dem Gejubel mal sagen, oder? Klar, hier darf ich alles sagen. Das ist gut. Könnte ja mal fluchen, grundlos sogar: Himmel Herrgott Arsch und Zwirn. Cool.

Stillschweigend angenommen

Man kann dem Kind ja keinen Vorwurf machen, ist ja erst 5 Wochen alt. Nichts desto trotz bin ich stillschweigend von einer Abmachung ausgegangen. Nämlich, dass beim allabendlichen Papa-macht-Kind-bettfertig Ritual so etwas wie Waffenstillstand ist. Da tu ich sie wicklen, Schlafanzug anziehen, sie in den Schlafsack stecken und ins Bett bringen. Worauf ich raus will ist, die Kleine hat mich gestern tatsächlich beim Wickeln voll geschissen. Das ist nicht lustig.