Gestern habe ich gefühlte 3 Stunden das Auto sauber gemacht, als ich heute morgen aus dem Haus komme hat mir ein Vogelgetier auf die Motorhaube geschissen. Gut, ein Test mit dem Finger hat mir gezeigt dass der Anschlag auf unser Auto unmittelbar vorher passiert sein musste. Danach hat mein Finger gestunken und ich musste später anhalten um den Finger zu säubern. Wo ich dann eh schon mal angehalten hatte, hab ich dann auch noch gleich den Haufen von der Motorhaube runter gewischt, danach hat die komplette Hand gestunken.
Alles Interpretationssache
Ich habe mir dieses Gejammer jetzt bestimmt ein viertel Jahr schon angehört: manchmal geht das Handy der Chefin und manchmal nicht, manchmal kann sie den Anrufer hören und das sprechen geht nicht und manchmal auch umgekehrt (vorausgesetzt die Chefin hat ihr Handy überhaupt dabei – aber das ist eine andere Geschichte). Irgendwann vor ein paar Wochen war sie dann mit ihrem Handy im Nokia-Laden und der nette Mann hat ihr erzählt dass ihr Handy wunderbar funktioniert, ihre Karte aber nach gut 10 Jahren langsam kaputt geht.
So jetzt wird sich der ein oder andere interessierte Leser denken „Kein Problem, dann tauscht man halt einfach die Karte aus“. Stimmt prinzipiell, im Normalfall ja, in diesem speziellen allerdings nicht, weil die Art und Weise wie wir damals an die Karte für die Chefin gekommen sind, würde man heute eher als dubios bezeichnen, ganz zu schweigen davon, dass es den Provider eh nicht mehr gibt. Es war ja auch kein Provider im herkömmlichen Sinn, sondern eher ein fliegender Händer oder sowas in die Richtung.
Jedenfalls hat sie vorhin wieder an ihrer SIM-Karte herumgedrückt und so versucht ihre mobile Kommunikationseinheit wieder online zu bekommen, aber nix da. Dann hat sie den Sums mit den Worten „Ich leg mich jetzt hin“ hin geschmissen – „Ich leg mich jetzt hin“ muss man in so einer Situation richtig interpretieren ,“Ich leg mich jetzt hin“ muss man in diesem Fall im Kopf weiter aufbereiten, ein Mann würde in so einem Fall sagen „Ich geb dir 10 Minuten, dann läuft die Scheiße“, eine Frau sagt „Ich leg mich jetzt hin“ und der Mann muss sich dann den Rest selbst zusammenreimen „und wenn ich aufstehe, dann erwarte ich von dir dass das Teil wiedre funktioniert“.
Gut, ich habe sofort alle Arbeiten sein lassen, habe mich aufs Fahrrad gesetzt und bin zum Handy-Laden um die Ecke gefahren und habe eine Partnerkarte besorgt, um so meinen ehelichen Pflichten als IT-Ansprechpartner in unserer WG nachgekommen. Jetzt hoffe ich mal dass ich wieder 10 Jahre meine Ruhe habe. Jetzt kann es natürlich noch sein, dass sie eigentlich gar nicht wollte dass ich aktiv werde, aber dieses Risiko gehe ich jetzt mal ein – irgendwas passt bestimmt wieder nicht.
Das Böse ist immer und überall
Bis letzte Woche fühlte ich mich in Bayern sicher – viel sicherer als anderswo – bei uns ist die Welt noch in Ordnung und das Gras grüner und der Himmel blauer und die Berge höher als anderswo, vom besseren Bier ganz zu schweigen. Dann schießt da einer wild um sich, ein Schwerverbrecher vergeht sich an seiner Psychologin und ein betrogener Ehemann richtet seine Frau. Gut, das Bier schmeckt da jetzt nicht schlecher und das Böse ist immer und überall, aber hier, bei uns…!?!
Ping, Pong. Gut. Ping, ping, pong. Halbgut, Pong. Nicht möglich. Tatü tata. Tralala.
Ping, Pong. Gut. Ping, ping, pong. Halbgut, Pong. Nicht möglich. Tatü tata. Tralala.
Ich denke über Spontanurlaub nach
Eigentlich spitzen Startbedingungen für einen Wochenstart im Niemandsland zwischen Oberbayern, Schwaben und Franken – dem Melting-Pot Bayerns: die Bayern München hat eine 5:1 Klatsche bekommen, der Club ist auf Aufstiegskurs, Fürth hat verloren und Stuttgart gewonnen. Aber irgendwie konnte bei mir heute kein Funken überspringen – ich hab gearbeitet und bin irgendwann heim, nein ein großartiger Tag war das nicht.
Also keine Schiebeläden
Heute waren wir im Zoo – Uiuiui, Wauwau und Miaumiau, mehr hat die Kleine dazu nicht gesagt. Gut, das sind auch hier 3 Lieblingswörter. Im Streichelzoo ist sie zielstrebig auf die Ziege zu marschiert, hat sie kurz am Rücken gestreichelt und an einem Horn gerüttelt und ist schnurstracks wieder abgezogen. Ich schließe daraus dass Ziegen einfach nicht ihr Ding sind und sie sich 1A zum Stadtkind entwickelt.
Die Chefin hat mich heute geerdet, während ich in den Vorbereitungen für Bau-Teil-2 stecke und mir regelmäßig beim Laufen allerlei Alternativen für allerlei Abschnitte durch den Kopf gehen lasse, konfrontiert sie mich regelmäßig mit der Realität – gut, dann verabschiede ich mich hiermit nun endgültig von meinen elektrischen Schiebeläden, hmmmm – irgendwie ist das auch ganz gut, weil ich jetzt weiterplanen kann und mich nicht länger mit solchen Nebensächlichkeiten aufhalten muss. Wäre ja schlimm wenn der Mai da wäre und ich immer noch über Schiebeläden nachdenken würde, bzw. ob, falls ja welche und überhaupt oder doch lieber Rollos. Also keine Schiebeläden.
Mein Internet
Oh Mann, Kinternet – wie konnte ich das vergessen. Seit der Olli den Kommentar losgelassen hat muss ich über mein Internet nachdenken. Ich glaube ich habe Internet seit 1996, damals war ich noch in der Lehre und ein Geselle hat mir ein internes 14k Modem für voll wenig Geld besorgt, das landete schließlich in meinem Pentium 60. Der Provider der Wahl war im Forchheimer Umland das Bürgernetz FOnline und wenn man abends Glück hatte, dann konnte man sich auch einwählen. Suchmaschinen gab es damals glaube ich noch nicht und Emails waren auch nicht wirklich so das Ding – die einzigen die Email-Adressen hatten waren meine Kollegen und die sah ich ja auf Arbeit, warum sollte man dann auch mailen?! Überhaupt war Internet immer nur so ein 5-Minuten-Ding, weil ich Angst hatte dass mein Vater mir die Telefonleitung ins Zimmer kappt.
Dass sich dieses Internet breitflächig durchsetzt hätte ich so nicht gedacht – zu teuer. Ich überlege mir jetzt schon die ganze Zeit was ich damals für ein Mail-Programm hatte – wahrscheinlich Netscape, der Browser konnte auch Mailen, Webmail gab es damals glaube ich noch nicht. Irgendwann 1998 hatten wir in der BOS in Fach namens Technologie, da habe ich ein Referat über Internet Newsgoups gehalten. Selbst drin in so einer Newsgroup war ich wg. der 5-Minuten-Einsätze nicht wirklich, war aber nicht so wichtig, gab trotzdem einen Einser.
Damals machte ich mir schon Gedanken um eine eigene Homepage. Die Standard-Homepage war eine typisch 3-Frame-Page: oben ein Banner „Herzlich willkommen auf meiner Homepage“, links die Navigationsleiste „Start“, „Hobbies“, „mein Ort“, „Links“, kein Impressum und dann noch die Hauptseite. Ich habe damals regelmäßig an meiner Homepage rum geschraubt, sie aber nie online gestellt, obwohl ich bei FOnline bestimmt 5 MB Speicherplatz hatte.
Den nächsten Schub gab es 2000, ich hatte ein Zimmer im Studentenwohnheim und eines Abends stand der Senor G. auf der Matte und fragte ob ich eine Domain bräuchte. Internet war da schon präsenter, auch für mich weil ich ja ein eigenes Telefon hatte und dann schon ab und zu länger als 5 Minuten rein kam. Nach ca. 3 Flaschen Balaton aus der Tanke war dann „hoadl.net“ geritzt. Zu dieser Zeit hab ich dann auch noch nen Werksstudenten als Admin-Hippi beim Herrn Greil begonnen und dieses Internet und die Server und Unix hatten mich voll in ihren Bann gezogen.
Getoppt wurde die Admin-Sache noch durch die Einführung einer Standleitung im Wohnheim, Vollzeit-Internet – geil! Genau seit dieser Zeit brauche ich kein Kinternet mehr, da kann man das schon mal vergessen.
Pollin AVR Net-IO
Wow, das wäre wieder so ein Projekt: „Ethernet-Platine mit ATMega32 und Netzwerkcontroller ENC28J60. Die Platine verfügt über 8 digitale Ausgänge, 4 digitale und 4 ADC-Eingänge, welche alle über einen Netzwerkanschluss (TCP/IP) abgerufen bzw. geschaltet werden können.“
Vielleicht könnte man sowas in die Unterverteilung einbauen und die Lichter ein/ausschalten, oder die Tür öffnen… da gibt es sogar einen Webserver dafür. Coole Sache!
Ubuntu Jaunty
Update-Notizen, folgende Probleme gab es nach dem Update:
- Netzwerk hat nicht mehr funktioniert: Nach Kernel-Update war wieder alles ok: $
sudo apt-get install linux-image-2.6.28-11-generic - Dropbox hat nicht mehr funktioniert: Neues Build gibt es hier.
Ansonsten scheint alles zu funktionieren.
Man kann sich nicht beschweren.
Man kann sich nicht beschweren. Das war eigentlich ein gutes Wochenende:
- Freitag sind wir aufs Land gefahren, ich hab den DKausOjetztB mal wieder getroffen.
- Samstag waren wir im Wald und abgesehen vom Regen war das auch ganz ok. Mein Schwiegervater sollte solche Wald-Events als Management-Training verkaufen – Powerpoint-Kämpfer wären genau das richtige Zielpublikum für ihn.
- Sonntag mittag habe ich das Update gefahren. Eigentlich war ich nur scharf auf so einen Desktop, nachdem ich dann etwas mit Cairo-Dock herumgespielt hatte, hab ich dann recht schnell wieder mein KDE gestartet. Gnome ist irgendwie Mist, vielleicht bin ich auch zu blöd.
- Sonntag nachmittag haben wir den FSausA in seiner neuen Individualbleibe besucht. Er ist jetzt in die Nordstadt gezogen und hat eine Kneipendichte vor dem Haus von der ich nur träumen kann. Zur Info: in der Nordstadt geht man Samstags nicht einkaufen sondern Wein verköstigen, so ist das in der Nordstadt.
- Sonntag kam dann das Osterhasen-Monster und hat die Kleine nachhaltig verstört. Die Chefin hat da vor ein paar Jahren braunes Vieh aus irgend einem bürstigen Material gekauft und ihn heuer auf die Treppe gestellt. Gestern kam dann die kleine ums Eck gewetzt und ist an dem Teil hängen geblieben und er fiel auf sie. Materialschaden 0 %, Schrecken 200 %, das Kind war bzw. ist nachhaltig verstört und wird dem Vieh in Zukunft sauber aus dem Weg gehen.