Heute haben wir mit der Steuer für 2011 begonnen. „Begonnen“ heißt dass wir die Mappe, in die wir während des Jahres alles rein stopfen, ausgemistet und sortiert haben. Die steuerrelevanten Unterlagen sind jetzt alle auf einem Haufen, die anderen sind auch irgendwie thematisch verteilt. Als nächstes wird dann eine Mappe für die Lohnsteuerhilfe zusammengestellt. Das Ziel ist vor Mai das Projekt „Steuer2011“ abgeschlossen zu haben. Steuer ist eine der sinnfreiesten Angelegenheiten die ich ich kenne.
Auf Augenhöhe mit dem Phönix
Genesungstechnisch befand ich mich auf der Zielgraden, ein ganzer Tag ohne Schmerzen, kein Grund mehr für Verband und Tabletten, erste Gedanken an ein kleines Läufchen, ein zarter Hauch Wiedergeburt, auf Augenhöhe mit dem Phönix. Das Hochgefühl endete ziemlich genau um 15:05 Uhr gestern Nachmittag, und es endete schmerzhaft! Ein Stich fuhr durch meinen Fuß und trieb mir die Tränen in die Augen, genauer gesagt kann ich jetzt nicht sagen ob es die Schmerzen waren, die für die Tränen verantwortlich waren, oder das Gefühl, dass das ganze Rumliegen der letzten Woche nix gebracht hat. Gehen Sie zurück auf Start und beißen Sie sich in den Arsch.
homeCloud
Dropbox ist top, für Unternehmen ist es allerdings nicht zu gebrauchen. Und auch Privatleute werden Stück für Stück davon abrücken ihre Daten irgendwo in der Cloud zu speichern, ohne zu wissen wer denn tatsächlich Zugriff darauf hat. Der eigene Sever in Form von NAS, Fitzbox mit USB-Festplatten Anbindung und Co. gehört mittlerweile auch im Privathaushalt dazu, allerdings haben diese Lösungen i.d.R. keine saubere in das Betriebssystem integriere Schnittstelle wie Dropbox, da diese einen gewissen Implementierungsmehr- und Pflegeaufwand bedeutet.
Mittlerweile kümmert sich aber jemand um solche Schnittstellen und zwar die Leute von ownCloud. Wenn die es nicht vollkommen versaubeuteln, dann werden sie das nächste große Ding! Wenn die es schaffen ihre Server-Anwendung auf die Fritzboxen, Linkstations und wie sie alle heißen, zu bekommen und dann noch anständige Clients für Windows, Mac und Linux zu machen, dann werden die in Geld schwimmen. Und mit der Kohle, die sie von den HW Herstellern für Lizenzen bekommen, können sie dann noch hoffentlich die Zeit überbrücken bis die Industire in ein oder zwei Jahren aufspringt. Ich habs im Urin.
[Update]: Ha!: Apple kann verschlüsselte iCloud-Daten einsehen
Wie liegen Sie denn?
Sichtbares Zeichen meiner auf den ersten Blick nicht sofort sichtbaren Krankheit ist ein weißer Verband am rechten Fuß und eine Jogginghose. Die Jogginghose habe ich eigentlich fast nur im Krankenstand an, es ist keine Jogginghose zum Joggen, es ist eher eine die man sich kauft bevor man auf Kur geht oder ins Krankenhaus. Sport wurde mit ihr noch keiner betrieben und wird es wahrscheinlich auch in Zukunft nicht. Die Jogginghose ist schwarz, hat also auf den ersten Blick keine Signalfarbe, aber jeder der mich in ihr sieht, weiß dass irgendetwas nicht passt. Das funktioniert und das ist wichtig, ansonsten wird man nicht als Kranker wahrgenommen, sondern als fauler Hund.
Jetzt liege ich also als offensichtlich Kranker auf dem Sofa, das Bein liegt hoch, der Verband stellt einen schönen Kontrast zur schwarzen Hose und zum dunklen Sofa dar, und warte auf meine Genesung. Ab und zu stehe ich auf und hinke durch die Wohnung. Dass das Gästeklo genau jetzt renoviert wird ist ungünstig. Das bedeutet nämlich, dass ich nicht einfach mal so schnell mal eben zum Schiffen gehen kann, sondern nur kurz bevor es die Blase zerreißt, die Treppe in den ersten Stock hoch humpeln muss. Die Treppe ist der Kritische Pfad in diesem Projekt. Dieser Umstand ist nicht perfekt, sorgt aber für eine gewisse Grundspannung und die ist ja bekanntlich wichtig. Die Musik verschafft mir Ruhe und die brauche ich auch. Auf diese Weise werde ich grade, also rein gesundheitsbedingt, zu einer gewissen inneren Einkehr in der Karwoche gezwungen.
Linux Laptop
Hört sich ganz interessant an: Dell Vostro V131 unter Ubuntu 11.10 . Ob das eine Alternative für ein Macbook Pro ist kann ich noch nicht sagen, ein Laptop ohne Windows wäre es jedenfalls schon mal. Ich beobachte weiter…
Wo liegen sie denn?
Seit gestern sticht es beim gehen. Das ist die nächste natürliche Eskalationsstufe des Körpers, der schreit praktisch nach ärztlichem Support! Montag, Monatsanfang, Quartalsanfang – ganz schön clever wer da zum Arzt geht… Da wartest heute ewig hat die Chefin gesagt, nützt aber nix hab ich mir gedacht, also bin ich mit allerlei Zeugs zum Lesen, einer Flasche Wasser und einem internetfähigen Smartphone los, bereit der stundenlangen Wartezeit ins Auge zu sehen.
Kommt mir nach 50 m nicht der Arzt entgegen gefahren (der wohnt ein paar Häuser weiter vorne). Wenn der Arzt nicht in seiner Praxis ist, dann warte ich vielleicht umsonst, habe ich knallhart kombiniert und ihn gleich angesprochen als er ausgestiegen ist. Nein, heute ist Abrechnung, da bleibt die Praxis geschlossen. Aber was haben Sie denn wollte er wissen. Ich habe ihm mein Leid geklagt, er hat sich die Sache kurz angeschaut, mir klare Anweisungen gegeben und mich auf morgen in die Praxis bestellt. Jetzt liege ich auf dem Sofa und vermeide jeden einzelnen Schritt, schlimmer kann es nicht mehr kommen!
Eine schonungslose Dokumentation
In Zentraloberfranken greift eine seltsame Krankheit um sich. Menschen, die mit beiden Beinen im fränkischen Leben stehen, sprechen plötzlich Hochdeutsch und noch viel schlimmer: Menschen, für die Lächeln gleichbedeutend mit schwerster Krankheit oder schlimmsten Rausch ist, strahlen plötzlich wie ausgeputzte Dreckeimer. Eine schonungslose Dokumentation
Wo laufen sie denn?
Es gibt sau wenig Sachen die mir wichtig sind, eine ist Laufen gehen. Jetzt plagt mich aber schon seit etwas mehr als zwei Wochen diese entzündete Sehen (oder was immer das auch ist). Jedenfalls war ich das letzte mal vor ca. zwei Wochen laufen und diese Zwangspause schlägt mir aufs Gemüt. Alkohol ist da auch keine richtige Lösung
Entschleunigung ist in
Das Wort Entschleunigung habe ich zum ersten mal vor zwei oder drei Jahren gehört. Der DKausO hat mir damals erzählt, dass er grade sein Leben entschleunigt. Das hat mir gefallen! Seitdem versuche ich auch mein Leben zu entschleunigen, manchmal sogar erfolgreich. Wie ich gestern durch das stadtgewordene Zentrum des automobilen Wahnsinns mitten im mitteldeutschen Niemandsland laufe, habe ich nicht schlecht gestaunt dass es da eine Ausstellung namens „Die Kunst der Entschleunigung“ gibt. Entschleunigung ist grade in, und ich voll im Trend.