Mit den Jungs ist es fast wie mit den beiden Kurzen, die brauchen einfach jemanden der sagt was zu machen ist und mit ihnen spielt. Allerdings reicht es nicht ihnen einfach einen Luftballon in die Hand zu drücken und gut is, nein so einfach kommt man hier leider nicht davon. Und ekelhafte Stichler sind das, wenn die net gut unterhalten werden, maulen die andauernd und das so richtig hinterfotzig… Ich lasse mir jedenfalls meine gute Laune weder durch die Unterhopfigkeit von zwei alternden Informatikern, noch durch div. Hiobsbotschaften von der Heimatfront verderben! Nein, das ist kein Lagerkoller!
[Update] Das ist aber ok, weil wir sind ja Freunde.
Dom statt Ballauf – Entscheider-Treffen `12 #1
So, wir sind angekommen. Gut 5 Stunden Zugfahrt schlauchen ganz schön. Das Hotel ist besser als gedacht, man sieht dass der Junior mittlerweile auch etwas ruhiger wird. Wow, hätten wir uns besser vorbereitet, hätten wir einen Zwischenstopp in Bingen am Rhein einplanen können, vor allem weil gegenüber das legendäre Rüdesheim liegt. Aber egal, jetzt sind wir da. Den Dom haben wir schon mal gesehen, ob wir Herrn Ballauf noch treffen wird sich zeigen. Die Jungs sind gut drauf.
In Realtime und voll transparent
Bei vielen Leuten ist das Internet wegen seiner Anonymität verpönt. Das ist totaler Quatsch, das Internet ist transparent, ohne Ende! Früher zum Beispiel hat es den Quelle-Katalog gegeben oder den von Neckermann, man hat zwischen den beiden verglichen, sich was rausgesucht, bestellt und gewartet bis es endlich gekommen ist. Es gab bestenfalls ein Garantie dass die Lieferung innerhalb von 14 Tagen bearbeitet wird. Da war man dann abhängig vom Briefkastenleerungszyklus, Postbeamten, … usw.
Heute bestellt man online – nachdem man sich den besten Preis bequem heraussuchen lassen hat – bekommt eine Mail bei Bestellungseingang, eine Mail bei Bestellungsbearbeitung, eine Mail bei Zahlungseingang, eine Mail bei Bearbeitung im Lager und letztlich eine Mail bei Versandt (incl. Code zur Verfolgung beim Paketzusteller).
Den Code gibt man auf der Seite des Paketzustellers ein und sieht dann, dass das Paket eingegangen ist, das Paket auf dem Weg von Versandzentrum A nach Versandzentrum B ist, grade in den Laster verladen wurde und bald angeliefert wird. Besonders spannend ist dass man mehr oder weniger live mit bekommt wenn der Paketzusteller grade vor der Haustür steht – und keiner daheim ist und er das Paket wieder mitnimmt. Und das kannst du von jeden Punkt der Welt aus beobachten! Und weil das Internet so komplett überall ist, kannst du mehr oder weniger zeitgleich noch Mails vom Spielplatz empfangen! Tatsächlich, daheim ist wirklich keiner! Und das geht alles online und du kannst dich 400 km entfernt von daheim in den Arsch beißen. Wie geil ist das denn!?!
„Bestellung versandt“
„Bestellung versandt“ yeah Baby, yeah Baby, yeah! yeah! yeah! Ups, Ups, Ups, Ups, Ups, Ups, Ups, UUUUPPPPSSSS!
Gruppe Obenauf
Mit etwas Feiertagsroutine muss ich sagen dass mir die Brückentag-Feiertage besser gefallen als die Feiertag-an-den-Sonntag-dran-häng-Feiertage, wie heute zum Beispiel. Bei einem Brückentag-Feiertage ist da nämlich der Brückentag an dem man tendenziell eher etwas mehr machen kann als an einem „zweiten Sonntag“. Vielleicht kommt mir das auch dieses mal nur so vor weil ich den Samstag nicht wirklich genutzt habe – also mit „genutzt“ meine ich jetzt irgendwas an Haus und Garten gerichtet oder meinetwegen das Auto gewaschen oder so. Der Samstag war sogar ein spitzen Samstag, zumindest wenn man auf kulinarische Köstlichkeiten im allgemeinen, und die aus der Fränkischen Schweiz im speziellen, steht. Am Samstag war ich nämlich auf Schnaps-Bier-Proben-Kombination. Hört sich fast so an wie Nordische Kombination, ist aber was komplett anderes.
Es war eigentlich Zufall dass ich da mit durfte, die Schnapsproben bei der Brennerei Haas sind gut ein Jahr in Voraus ausgebucht, vor allem die, wo es danach noch eine Bierprobe gegenüber in der Brauerei Nikl gibt. Abgerundet wurde das ganze noch mit einer geführten Wanderung durch und um Pretzfeld herum und einem spitzen Essen zum Schluss. Meine Mama kommt ja aus Pretzfeld, das heißt ich habe da schon viel Zeit verbracht, aber seit meine Großeltern gestorben sind und wir in N wohnen hat sich das etwas verlaufen. Die Wanderung war für mich deshalb Kopfkino pur, du sieht was und dir kommen grob 548 Erinnerungen in den Kopf geschossen. Spitzen Trip! Wahrscheinlich geht es mir in 20 oder 30 Jahren genauso mit W, hoffentlich gibt es bis dahin eine ähnliche Infrastruktur.
Mein Kind
Heut warn wir in der Nordstadt im Penthouse geladen. Der CPausAjetztN, genauer gesagt seine CPfrüherH servieren bekanntermaßen nur exquisite Getränke und Speisen und – wow – das Kind 1.0 hat das heute voll ausgenutzt und 4 Flaschen Bionade (also nicht den billigen ALDI Plempl , den wir sonst immer haben, sondern das Original) getrunken – und das ohne zu platzen. Super Feier. Alles richtig gemacht.
Es ist wichtig dass man mitreden kann!
Seit ein paar Monaten lese ich wieder die CT. Relativ regelmäßig, aber ohne Abo, zumindest nicht im herkömmlichen Sinn, ich habe nämlich sowas ähnliches wie ein Second-Hand-Abo. Und zwar bringt mir ein Kollege ab und an seine alten mit. Das ist nicht mehr das gleiche wie früher, wo man jeden zweiten Samstag morgen am Briefkasten wartete bis der Briefträger kam, ihm die aktuelleste Ausgabe aus der hand riss und sich dann für mindestens eine Stunde aufs Klo verzog. Aber es verleiht meinem Leben wieder so einem leicht technischen Touch, ich kann wieder mitreden, halbwegs zumindest und mit zeitlichem Versatz. Aber das ist besser als gar nicht. Und morgen bestelle ich mir ein iPad, dann bin ich wieder vorne mit dabei.
Metaphorisch
Gestern haben die beiden Kurzen beim CSU Stand gründe Luftballone bekommen. Grüne! Denen ging nach gut einer Stunde die Luft aus. Die CSU Nürnberg sollte ihre Werbestrategie überdenken, Luftballontechnisch zumindest.
Herrentag 2012
Ich muss meiner Chronistenpflicht nachkommen und unbedingt noch den Herrentag 2012 erwähnen, damit wir in ein paar Jahren wissen wo wir waren, weil bei einem – nicht unwesentlichen – Teil der Wanderung geht es eben genau darum. Heuer waren wir zu dritt und im Forchheimer Kellerwald unterwegs. Start: Papa/Mama Hack, dann kurzer Zwischenstopp bei den H’s, Reuther Keller, Eichhornkeller und Rappenkeller. Selten hatten wir so wenig Stationen, selten haben wir so viele Leute pro Keller getroffen, selten waren wir so brav. Die Herren sind übrigens ab 2012 alle Väter, wahrscheinlich sind wir deshalb so sorgsam mit der, uns zur Verfügung gestellten, Option auf Rausch, umgegangen.