Nimmt man jetzt dieses PIN-Dingens in einem neuen Perso oder nicht?
Schickeria
Dieses Wochenende waren wir in die Landeshauptstadt geladen. Nach dem Familienurlaub vergangene Woche war das ungewöhnlich wenig Familie für die Chefin und mich. Freitag gab es ein kleines exquisites Warmup bei der Frau KausMfrüherW, am Samstag sind wir dann von Lenggries nach Bad Tölz mit dem Schlauchboot die Isar runter gepaddelt und danach in einer Promikneipe gestrandet. War mal was anderes und ein guter Urlaubsabschluss.
Alles bleibt wie es ist, hoffentlich…
Da gibt es diesen Artikel auf Spiegel.de über die Kaufkraft in Deutschland (angelockt wurde ich natürlich mit dem Reißer dass man für eine Flasche Bier heute und auch schon vor 20 Jahren gut 3 Min. arbeiten muss(te)). Unterm Strich kommt da raus, dass der Durchschnittsarbeiter heute ungefähr die gleiche Kaufkraft hat wie vor 20 Jahren, sich einige Artikel arg verteuert haben, andere wiederum verbilligt. Das Mehr an Geld geht für den Inflationsausgleich drauf.
Jetzt habe ich so hin und her überlegt und bin der Meinung dass das eigentlich beruhigend ist und ich hoffe dass es so bleibt! Weil es nämlich bedeuten würde, dass ich heute aufhören könnte mich beruflich zu engagieren und einfach nur über Inflationsausgleiche am Lohn meinen heutigen Lebensstandard halten könnte. Berechnet man dann noch ein, dass die Raten für das Haus gleich bleiben, lebe ich in 20 Jahren sogar besser… so startet es sich viel entspannter ins letzte Urlaubswochenende.
Familienurlaub 2012
Gleich vorneweg, der Urlaub war ein voller Erfolg. Wobei an dieser Stelle auch mal ganz ehrlich gesagt werden muss Familienurlaub gibt es nicht, „Familienurlaub“ ist ein Oxymoron – zumindest mit zwei Kleinkindern. Die Eltern sind immer irgendwie damit beschäftigt die Kinder zu beschäftigen, oder ein Geschäft bzw. die Resultate davon wieder weg zu räumen. Was das Treiben im Urlaub von dem daheim unterscheidet ist die Bühne. Und da haben wir bei Kind 1.0 voll gepunktet! Was bei ihr hängen bleibt ist „übernachten in einer Burg“ und „sandspielen am Strand“ und „mit einem riesengroßen Boot gefahren“. Alles richtig gemacht.
Was beim Papa hängen bleibt ist: Ritter St.Georgen Brauerei Nennslingen (war Zufall, sonst hätte mir die Bande das Auto verwüstet), Brauerei Gutmann (wenn man schon mal in der Gegend ist), Stadtbrauerei Spalt (war zufällig in der Nachbarschaft) und Fürstliches Brauhauses Ellingen (abgesehen vom Schloss hat dieses Dorf sonst wirklich nichts zu bieten).
Was bei allen hängen bleibt: da können wir mal wieder hin, liegt ja praktisch vor der Haustür.
Man lernt nie aus
Der Vater kommt ins Bad, das Kind 1.0 steht vor dem Spiegel auf dem Hocker und spielt an seinen Nippeln rum. Komische Situation.
Vater: Was machstn du da?
Kind 1.0: Ich kitzle meine Brust!
Vater: Warum?
Kind 1.0: Ach weißt du, das beruhigt mich…
Vater: OK… Hmm, meinst das wirkt bei der Mama auch?
Kind 1.0: Kann schon sein… Kannst du mich jetzt bitte wieder in Ruhe lassen!
Vater: Ok, danke für den Tipp.
Es funktioniert, perfekt!
Wir hatten diese Woche zweimal einen Babysitter für beide (!) Kinder und es hat alles prima geklappt! So haben wir es zum Annafest und zum Bardentreffen geschafft und das bei diesem phantastischem Wetter, perfekt!
Die hölzerne Hochzeit
Die Chefin heißt jetzt schon 5 Jahre Hack, das muss gefeiert werden. Wir haben einen Babysitter und ich habe einen Tisch reserviert. Sie denkt ja ich führe sie in Schanzenbräu, Palmengarten oder Koch und Kellner aus. Mach ich aber nicht, die wird sich wundern!
Die Hochzeit war damals ja ein Nebenprodukt der Schwangerschaft. Wir hatten uns überlegt, dass wir seit etwas mehr als 10 Jahren immer das gleiche machen – im Sommer auf ein paar Festivals, dann das Scharmützel und noch div. andere Feiern… – da könnte man doch mal was anderes zu machen, z.B. ein Baby. Was das alles bedeutet war uns nicht so klar, weil wir die ersten im Bekanntenkreis waren. Man hat dann halt ein Baby. Heiraten wollte ich, weil ich dachte dass das besser ist, so mit Kind und so.
Man merkt nicht das man schon zu nah am Strudel ist, wiegt sich noch in Sicherheit. Die erste große Umstellung war, als die Chefin mit dem Arbeiten aufgehört hat. Ich war es gewohnt, dass sie entweder in der früh oder abends nicht da war und vor allem jedes zweite Wochenende arbeiten musste. Und dann war sie immer da. Und dann kam da noch Kind 1.0 und beide waren immer da.
Da wurde die Wohnung zu klein und überhaupt hatten wir keinen Garten, da braucht man was größeres, ganz klar. Ich weiß noch das es div. Alternativen gab: ein Haus in der Fränkischen mit Job in ER oder N, oder eine Eigentumswohnung oder Haus in N mit der Option Job in IN. Ohne Witz, über die Nummer habe ich mir länger den Kopf zerbrochen als über Kind ja/nein und heiraten ja/nein.
Dann haben wir uns halt mal ein altes Haus gekauft, was das bedeutet war uns genauso wenig klar wie die Sache mit dem Baby. Wir hatten dann halt ein Haus und waren eine Familie. Und das Haus, das kann man ja nach und nach renovieren. Und der Strudel zieht immer stärker.
Und das ist jetzt schon seit 5 Jahren so. Manchmal dreht er sich schnell und du schluckst verdammt viel Wasser und manchmal ist das alles recht gemütlich und du treibst mit dem Rücken auf dem Wasser und lässt dir die Sonne auf den Ranzen scheinen. Und das ist ein Grund zum Feiern – auch wenn Kind 2.0 grade neue Zähne kriegt und uns unsere Nächte stiehlt – vielleicht so gar umso mehr.
Zarafa auf Synology Home-NAS
Zarafa gibt es jetzt offiziell für Synology Home-NAS Systeme. Das ist cool, kommt für mich aber zu spät. Nach knapp einem viertel Jahr Google Apps, kann ich den kostenlosen Service für eigene Domains ohne wenn und aber weiterempfehlen!
One Day Off
Unser Terminkalender ist derzeit ziemlich voll, schon fast stressig voll, mittlerweile sogar für die Chefin. Also haben wir hat sie für heute alle Termine abgesagt, wir machen heute nichts. Kein Zahnarzt, keine Krappelgruppe und kein Shopping in der Stadt, nichts. Perfekt.
Ich verfüge ja über einige Erfahrung im Projektmanagement. Und wenn man so eine Familienorganisation als großes Projekt betrachtet, dann kann man da durchaus ein paar Dinge, die auf Arbeit ganz normal sind, übertragen. Damit nerve ich zur Zeit die Chefin. Sie ist noch uneinsichtig („Du bist hier nicht auf Arbeit!“), aber ich ich bin guter Dinge, zumindest morgen wieder.
Ansonsten beschäftige ich mich mit dem Thema Carport. Bei einem Carport kannst du richtig in die Scheiße greifen, da sind Freud und Leid eng beieinander wie man hier sieht. Das Carport muss sich harmonisch in die Umgebung einfügen, zum Haus passen und muss dem Blick schmeicheln. Carport ist ein ganz heikles Thema.
Urlaub
Notiz an mich: Du hast Urlaub!
Notiz an die Chefin: Er hat Urlaub!