Dieses Wochenende war das Gegenteil von gut, es war nämlich nicht gut. Und dabei hätte alles fast perfekt sein können: Die Chefin am Freitag auf Konzert, der Chef am Samstag schön die verengte Tür einputzen und die Kinners irgendwas kaputt machen. Die Realität hat dieses mal in Form eines ganz üblen Virus zugeschlagen: Donnerstag Kind 1 kotzen und Durchfall, Freitag Kind 2 kotzen und Durchfall, Samstag die Chefin und heute der Chef. Nach zwei Wochen Fasten hat das so richtig gesessen und noch nicht einmal nach dem AC/DC-Konzert am 21.10.2003 habe ich mich so schlecht gefühlt…
Natürlich könnte man jetzt sagen dass es ganz schönes Glück war, dass es uns nicht alle vier gleichzeitig erwischt hat, dazu muss man aber schon ein verdammter Optimist komplett ohne Skrupel sein.
Wy Win XP will never die

Ein Beispiel warum Microsoft den Support von XP doch im April nicht einfach so einstellen wird, konnte man heute u.a. in der U-Bahn sehen.
AutoRip ist eine feine Sache, fast schon zu fein
Bei Amazon gibt es grade die angeblich besten Alben von 2013 als MP3s für 5 €. Bei den beiden, die ich mir raus gesucht habe, hat die CD aber nur 6,99 € gekostet, also die CDs bestellt und die MP3s am Sonntag gleich runter geladen und angehört. Jetzt sind heut die CDs gekommen und man braucht sie net mal mehr auspacken, geschweige denn rippen und anhören. Recht praktisch. Dafür ist aber dieser CD-auspacken-einlegen-anhören-sich-freuen-Effekt am Arsch, ein Neuzeitkollateralschaden als Nebeneffekt praktisch.
Hmmm
Seit heute ist auf dem iPad der Mail-Account der Chefin eingerichtet, damit ist es praktisch „ihres“. Die native Mail-App ist um längen besser als die von Google und jetzt kann Sie noch mehr und viel besser mailen, was bin ich doch für ein netter Gatte.
Und dann muss noch gesagt werden, dass das Ende von Mankells Wallander alles andere als würdig war, für so einen spitzen Kommissar. Schlechte Welt.
News-Seite überarbeitet
Habi mal schnell mir nichts dir nichts neben dem Tatort, der kein Tatort sondern ein Notruf 110 war, das Backend von der News-Seite ausgetauscht. Jetzt wird der Krempel gecacht, das macht die Seite blitzschnell. Oh wunderbare IT.
Wenn Fasten nachteilig ist
Eine Eigenschaft vom Fasten ist ja, dass man nichts isst. So schlimm wie es dich anhört ist das eigentlich nicht, weil man sich damit einen Haufen Zeit spart. Wenn man allerdings zum Essen eingeladen ist, dann ist das eher unglücklich, fast schon nachteilig. Also habe ich gestern Abend zu geschaut wie vor meinen Augen 3 kg Lamm und Rotwein aus Tirol kredenzt wurden. Es hat alles super gerochen und es hat super ausgeschaut, aber es war nichts für einen Faster. Gemüsebrühe und Wasser sind eigentlich ok, aber in so einem Moment keine richtige Alternativen. Es wurde Gott sei Dank ein Nachfolgetermin vereinbart, da ist das dann nicht ganz so schlimm.
Zen und die Kunst ein Brett gerade zu sägen
Seit gut einer Woche beschäftigt mich fast nichts anderes mehr als die Frage wie man es unter den eher unprofessionellen Voraussetzungen in der Hackschen Werkstatt schafft, ein 2 m langes Brett gerade gesägt zu bekommen. Man muss mit dem zurecht kommen was man hat. Zuerst wurde die Werkbank sauber geräumt um Platz zu haben, dann die Werkstatt außen herum. Dann die Idee die eigene Werkbank umzubauen wieder verworfen. Nein, man muss mit dem zurecht kommen was man hat! Keine richtige Kreissäge, dann die Handkreissäge. Keine große Einspannmöglichkeit, dann die Schraubzwingen. Keine richtiger Winkel, dann das Abziehbrett und mit der Schieblehre die Vorrichtung zurecht gerückt, kontrolliert und nochmal kontrolliert, den Staubsauger angeschlossen, die Säge eingeschalten, Adrenalin vergossen und gesägt, abgesetzt, Schraubzwingen umgesetzt und zu Ende gesägt. Ying. Das genau gesägteste Stück, dass diese Werkstatt jemals gesehen hat, bewundert, eins sein mit dem Material und kurz noch die Kanten entgratet. Yang. Geschafft. Perfekt.
Der Gigolo aus der Hosentasche
Der Akku von meinem Handy ist ein Gigolo, er macht das Handy bunt, holt das Internet in die Hosentasche, lässt einem Skypen und was weiß der Kuckuck sonst noch anstellen, ein Tausendsassa. Aber er ist ein Gigolo, denn eins, zwei, drei ist er leer und da wo grade noch der Nabel der Welt war, ist es schwarz, so schnell schaut man gar nicht. Ein Taugenichts auf seine alten Tage.
Tintentod
Tintentod – der letzte Teil von den Tintenbüchern, knapp 750 Seiten in unter 2 Wochen, Leserekord. Jede Wette ein Mann hätte die 3 Bücher auch mit 1/3 weniger Seiten hinbekommen, aber egal sehr spannend. Für mich etwas zu viel Magie zum Schluss, aber trotzdem eine richtig gute Unterhaltung. Das Ende läd zu einer Fortsetzung ein, jede Wette.
KIBALA
Heute waren wir mit den Kurzen im DB-Museum in N. Die Familie zahlt 10 € und bekommt dafür als Gegenleistung einen Haufen Originalloks, viele Modelle, unheimlich viel Wissenswertes, eine (sehr gute) Ausstellung zum Thema Kommunikation und zum Schluss das KIBALA (Kinderbahn Land), eine Art Bahn-Indoor-Spielplatz (allerdings etwas stickig und ohne Bewirtung, was den Kinners aber voll wurscht war). Man kann sich gut 3 Stunden aufhalten, darf sich aber nicht daran stören, dass den Kurzen die ganzen Informationen egal sind, die Loks rulen! Es macht Spass und die Akkus leer, perfekt.