Melting Pot Nürnberg

Heute Abend sind wir nicht zum Griechen, die Chefin hatte Angst dass ich frage ob man schon mit Drachmen zahlen kann. Also sind wir zum S’Chanzenbräu. Die Kids waren verunsichert, keine Pommes und keine Calamares, dafür Brotzeitplatte und Kloß ohne Soß.

Stewardessen Check

jim_beam_colaAuf dem Flug der das oberbayerische mit dem niedersächsischen Niemandsland verbindet darf nicht geraucht werden. Das wird jedes mal extra gesagt. Nichtraucherflug, also nicht rauchen, ganz wichtig! Außerdem gibt es keinen Alkohol. Es gibt Tomatensaft, Frühstückssaft, stilles Mineralwasser und welches mit Sprudel, Cola Light und Cola, aber es gibt keinen Alkohol. Nie (gut, während des Oktoberfests haben die mal 0,3 er alkoholfreies Weizen ausgegeben, aber das ist ja auch kein Alkohol und zählt deshalb auch nicht). Also zusammengefasst handelt es sich nicht nur um einen Nichtraucherflug, sondern auch um einen Nichtalkoholflug.
Wenn man jetzt die Stewardess testen will, dann bestellt man nicht Kaffee, Cola und Frühstückssaft, sondern einfach ein Jim Beam Cola. Kaffee, Cola und Frühstückssaft kann die nämlich. Jim Beam Cola kann sich nicht, wegen der eingangs erwähnten Einschränkung. Dann muss sie reagieren. Gute Stewardessen reagieren cool, z.B. mit „Jim Beam ist aus“, „Alkohol erst ab 19:00 Uhr“ oder sowas in der Art. Stewardessen Check bestanden. Und wenn man weiß dass man es mit einer guten Stewardess zu tun hat, dann kann man viel besser entspannen. Eine Kleinigkeit, aber enorm wichtig.

Umgehend gut

Als Schönwetter-Radler hat man es dieser Tage relativ schwer. Entweder hat es gerade geregnet und die Straßen sind nass, es regnet wenn man los will oder es fängt unterwegs zu regnen an. Scheiße.
Heute hat es geregnet als ich los wollte und deshalb musste das Fahrrad bei Regen am Bahnhof stehen bleiben. Den ganzen Heimweg über wurde überlegt wie man das Rad heute noch heim bekommt, weil es morgen zum Flughafen geht und nicht länger am Bahnhof stehen soll. So und jetzt kommts, zuhause angekommen steht ein Paket mit dem Thule Xpress Heckträger da. Selten hat sich eine Anschaffung so schnell rentiert. Super.

Kein Kurzer ist nicht automatisch ein Langer!

Wenn man eine Elektroinstallation macht, dann kommt das Glücksgefühl stufenweise. Zuerst freut man sich wenn man die Sicherung rein macht und sie nicht gleich wieder auslöst bzw. es nirgends blitzt oder kracht. Dann ein erster Test der Steckdosen, überall Spannung – Hurra! Und schließlich der Test der Schalter und Taster. Licht an, Licht aus. Nochmal. Licht an, Licht aus. Emotionen auf Knopfdruck.

Status KW25

Wir halten folgendes fest:

  1. Für die Installation eines Dachfensterrolladens braucht man keinen Dachdecker. Das ist gut zu wissen.
  2. Eine 1 kg Lachsforelle reicht für 3 Personen (mittelmäßige Esser, zum Sättigen ist die Beilage da, deshalb muss man da besonderen Wert drauf legen).
  3. Ein neues Fenster kann innenarchitektonische Kettenreaktionen auslösen, vor allen bei Frauen, als Mann wird man da zwangsläufig mir reingezogen.
  4. Die Familie Hack wird zukünftig noch ausgeglichener sein, denn sie wird bald einen Thule Xpress Heckträger besitzen. Und damit ergeben sich ganz neue Optionen.
  5. Die neue Faith No More muss man sich erarbeiten oder einfach schön hören trinken.
  6. Wie sich das Leben durch eine Easy Line Keramik-Muskatreibe ändert, bleibt abzwarten.

Phase 1

Es gibt ein neues Projekt. Jetzt werden wie immer die Alternativen ausgelotet. Die Chefin möchte einen „richtigen“ Handwerker holen, der Chef es selbst machen. Man könnte sich auch in der Mitte treffen und die Basis selbst und den sichtbaren Teil vom Handwerker machen lassen. Man könnte auch einfach in ein Geschäft rennen und sich was von der Stange holen. Könnte, könnte, sollte, könnte, diese Phase ist die schlimmste bei jedem neuen Projekt.

Werder nei – Entscheider-Treffen `15 #5

bremenIm Nachgang. Mittlerweile sind hoffentlich alle wieder wohl behütet Zuhause angekommen, jetzt geht es darum die Ideen und Pläne umzusetzen. Tag 2 unseres Reise Workshops war eigentlich als Entspannungstag geplant, erst gab es eine Mähdrescher Doku zum Runterkommen, dann kam der Regen zum Abkühlen aber danach ging doch wieder alles seinen Gang.
Das Kulturzentrum Schlachthof ist eine top Location und es gibt Frühstück bis 17:00 Uhr. Man kann auch noch um 17:05 Uhr bestellen. Die Klause 38 muss bei Trips nach Bremen nicht berücksichtigt werden, dafür aber Der Zapfhahn im Bahnhof. Von dort hat man bei guten Wetter einen schönen Blick auf den Bahnhofsvorplatz und die Bedienungen sind auf Zack. Zum Absacken ging es wieder ins Viertel.
Warum Beck`s das Haaken Beck nicht außerhalb Bremens anbietet, konnte nicht geklärt werden. Und warum es die Telekom nicht schafft ein halbwegs verfügbares Funknetz entlang der Bahnstrecken bereitzustellen, auch nicht. Wenn die Bahn sich verspätet, dann könnte man da wenigstens surfen. Aber von den Irren deutscher Großkonzerne lassen wir uns so ein Wochenende nicht vermiesen. Alles richtig gemacht.

Werder nei – Entscheider-Treffen `15 #2

bremenDas Viertel in dem wir gestern weg waren ist eine Mischung zwischen St. Pauli, Hamburg Schanzenviertel und Berlin Friedrichshain und heißt „das Viertel“ – der Bremer an sich ist halt pragmatisch. Wir haben hervorragenden Döner gegessen und wenn möglich Haake Beck Bier getrunken. Haake Beck gehört zwar auch zur Brauerei Beck GmbH & Co. KG aber es schaut anders aus und schmeckt besser.
Kulturtechnisch gibt es auch einiges zu berichten und zwar haben wir die Straßenbahn nach Neue Vahr Süd gesehen, sind aber nicht eingestiegen weil wir nie Öffis benutzen, und waren bei den Bremer Stadtmusikanten. Die gute Tat des Tages war dass ein Penner eine Schachtel Kekse bekommen hat (im Norden sagt man Keks, das waren halt einfach Plätzchla, „Keks“ ist übrigen ein Kunstwort das von Bahlsen erfunden wurde und die kommen aus Hannover, um die Geschichte rund zu machen).
Der Schrittzähler vom Junior seinem Handy sagt dass es 22183 Schritte waren, meiner 23168, insgesamt dürften wir gut 15 km gelaufen sein. Wir haben auch auch Bio-Vegan-Leute getroffen und die waren ziemlich von Bio-Vegan ziemlich begeistert, obwohl jeder weiß dass Bio Abfall ist. Also, unterm Strich war der Tag 1 ein voller Erfolg und der Entscheider-Nord bekommt eine imaginäre Medaille für die Idee nach Bremen zu gehen.