Was es doch nicht alles gibt. Wenn man mal wieder nicht weiß wohin mit sich, dann kann ja auch mal spazieren gehen, oder Rad fahren. Und falls dann dann nicht weiß wohin, dann kann man sich ja mal hier umschauen: http://www.gpsies.com. Man muss sich ja nicht 1:1 an die Tracks halten, aber Ideengeber sind sie allemal.
WLAN in jedem Dorf
Juncker verspricht freies WLAN bis 2020 in jedem Dorf, das ist natürlich eine Ansage. Aber was nutzt einem WLAN dort wo es oft noch kein oder nur beschissen langsames Internet gibt? Positiv denken, Brauner. Positiv denken!
Der finale, abschließende und endgültig letzte Tag

Als Microsoft für einiger Zeit Sunrise geschluckt hat, war eigentlich klar dass Sunrise kein ewiges Leben mehr haben wird. Aber Sunrise ist cool und die Apps für iOS und Android sind super. Das Sahnehäubchen ist aber das Web-Interface, das ist vor allem deshalb wichtig, weil ich von der Arbeit nicht auf das vom Google Kalender komme.
Eigentlich sollte Sunrise Ende August schon abgeschalten werden, hat aber weiter funktioniert. Aber heute gab es die finale Ankündigung dass das jetzt der letzte Tag ist, ab morgen gibt es keine Synchronisierung mehr. Morgen wissen wir mehr. Morgen brauche ich vielleicht einen neuen Web-Kalender um auf Google Kalender zugreifen zu können. Es bleibt spannend!
Ablenkungsmanöver
Am Wochenende wurde ich zweimal auf meine fehlende Brille angesprochen – und das obwohl die OP doch schon 6 Monate und einen Tag her ist. Naja, man steht ja nicht so gern im Mittelpunkt und um die Blicke dann wieder von mir weg zu bekommen musste ein Ablenkungsmanöver gefahren werden: „Ja, das war ein teures Jahr bisher, meine Augen und ihre Brüste, das war nicht ganz billig. Hat sich aber beides voll rentiert!“ Alle Blicke bei der Chefin.
Der harte Schnitt

Irgendwann die Tage wurde mit der Fritzbox rum gespielt und dabei ist mir die Anzahl der Geräte, die bei uns im WLAN bekannt sind, aufgefallen. Das waren viele, geschätzt 50. „Bekannt“ heißt, diese Geräte haben sich irgendwann mal bei uns eingeloggt. Die Zahl der aktiven Geräte, also die die gerade mit dem WLAN verbunden waren, war dagegen mit 6 oder 7 übersichtlich und diese Geräte konnten recht schnell zugeordnet werden. Nicht mehr zu wissen wem man alles sein WLAN Passwort gegeben hat ist doof, also musste gehandelt werden: neue WLAN SSID, neues WLAN Passwort, ein Gästezugang (das bietet die Fritzbox mit an) und ein Zettel mit Daten für den Gästezugang harmonisch in die Esszimmerdeko integriert. Das fühlt sich jetzt besser an.
Kein Netzwerk, kein Internet. Keine Hände, keine Kekse.
Verglichen mit richtig wichtigen Sachen in dieser großen weiten Welt ist es natürlich komplett unwichtig ob die Hack’sche Wetterstation gerade Wetterdaten in das Internet einspeist oder nicht und gefühlt gibt es auch genau nur 2 Leute, die sich dafür interessieren – aber: man hat selbst so viel Zeit und Mühe in das Projekt investiert, dass die Kiste einfach funktionieren muss! Fertig.
Seit ein paar Tagen ist das mit dem Funktionieren allerdings so eine Sache. Die Daten werden zwar aufgezeichnet, aber nicht weitergegeben. Weather Underground merkt das sofort und meldet das. Neustart. Gut. Das ist aber kein Zustand von Dauer, also wurde analysiert und es scheint so als ob der Netzwerk-USB-Stick einen Treffer hat. Kein Netzwerk, kein Internet. Keine Hände, keine Kekse. Das versteht jeder.
Also zu Conrad gefahren und 8,59 € in einen neuen investiert. Und genau seit dieser Stick auf dem Küchenregal liegt, läuft wieder alles wie geschmiert, klarer Fall von Wetterstationsmopping. Arschloch.
Dash Button #2
Es war dann doch kein Selbstläufer. Die erste Hürde war, dass irgendwelche Python-Libs, die von dem Programm angezogen werden, unter OS X 10.11 nicht funktionieren. Da half auch eine Neuinstallation von Brew nichts. Also Wechsel auf den Raspbeery Pi, dort lief dann irgendwann das Programm, es wurde aber kein ARPing erkannt, Wire Shark angeschmissen und dort fündig geworden. Der Button meldet sich im Wlan an und verschickt auch Daten.
Dann wurde weiter recherchiert und jetzt kommts: Es gibt eine neue Version des Dash Buttons und bei den wird statt ARPing ein DHCP Request gemacht. Bingo! Wegen den Python Problem von oben läuft das neue Programm zwar auch nicht auf dem Mac aber das ist egal, es soll ja eh auf dem Raspberry Pi laufen und das tut es! Ab jetzt kann man sich mit der Frage beschäftigen was man damit anfängt.
Dash Button
Seit heute gibt es bei Amazon den Dash Button. Der Dash Button ist böse, der volle Kommerz, bequemer Einkaufen ohne Einzelhandel, Bestellung auf Knopfdruck. Pfui Teufel!
Nüchtern betrachtet ist es aber nicht mehr als ein billiger Schalter mit WLAN-Anschluss und das haben sich auch schon andere gedacht: http://www.dashbuttondudes.com/blog/2015/12/11/26-amazon-dash-button-hacks
Es braucht tatsächlich nur 6 Zeilen Code um so einen Dash Button mit einem eigenen Programm abzufragen! Und sowas kommt dann dabei raus: https://www.youtube.com/watch?v=qKSqV44RZ3E. Absolutes Spitzenspielzeug!
Vim Tipp: How to replace a character by a newline in Vim?
Wieder ein spitzen Vim Tipp (http://stackoverflow.com/questions/71323/how-to-replace-a-character-by-a-newline-in-vim/136915#136915): How to replace a character by a newline in Vim?
Dieses :s/,/,^M/g sieht auf den ersten Blick ganz einfach aus. Das Wichtige ist dieser Tipp: To get the ^M character, type Control-v and hit Enter. Funktioniert!
Again, what lerned.
CD Tausch
Heute wurden CDs getauscht. Bestes Material der 90er gegen bestes Material der 90er. Meine Originale, meistens Erstausgaben und Digipacks, gegen spätere Ausgaben und „normale CDs“. Und dann gab es noch ein paar Kracher, die in diesem Jahrtausend noch nicht gehört wurden, oben drauf. Da hat sich jemand ganz schön gefreut und für mich war es kein wirklicher Verlust. Jetzt kann man wieder diskutieren ob das clever war oder nicht, oder ob es CDs heute tatsächlich noch braucht oder nicht und was wichtiger ist, Musik oder Medium? Es ist egal.