Die Heizung ist drin und läuft seit gestern ohne Probleme – am Ende war das nochmal ein ganz schöner Akt! In den nächsten Tagen folgt jetzt das Einfahren. Gestern haben wir das Gerät zwar grob konfiguriert, die Ein- und Ausschaltzeiten, Temperaturen usw, eingestellt, jetzt muss man in den nächsten Tagen schauen ob sich die Einstellungen bewähren.
Damit man die Wirkung der neuen Heizung besser bewerten kann, bleibt der Kachelofen die nächsten Tage erst mal aus. Macht Sinn, ist aber ungewohnt. Heute hat man schon gemerkt dass die Heizkörper, die uns beim Umbau vor 10 Jahren im Weg waren, jetzt fehlen, zumindest im Esszimmer. Mal schauen ob man das mit der Anhebung der Heiztemperatur in den Griff bekommt. Spannend, sehr spannend.
4 Zeilen Sicherheit
Die hausgemachte Sicherheit von btrfs kostet gerade mal 4 Zeilen Code, die in ein Skript gebaut machen es einem schon leicht ein Update abzusichern…
#altes Backup loeschen sudo btrfs sub del /.snapshots/OLDSTABLE/ #aktuelles Backups sichern sudo mv /.snapshots/STABLE/ /.snapshots/OLDSTABLE #neues Backup erstellen sudo btrfs sub snap / /.snapshots/STABLE # Backups ins Boot-Menue uebernehmen sudo update-grub
Auf den Server bin ich schon ziemlich stolz…
Natürlich war das geplant!
Auf den ersten Blick könnte man ja meinen dass ein Heizungstausch in der kältesten Woche des Jahres etwas unüberlegt ist. Aber das Datum war tatsächlich von langer Hand plant, man muss ja nicht nur Handwerkertermine mit den eigenen unter einen Hut bringen, sondern z.B. auch noch Fördermittel beantragen. Irgendwann sind wir halt KW6 gelandet und da sind wir jetzt.
Dieser kleine Ausflug in nordkoreanische Winterverhältnisse ist schon was ganz besonderes. Ein Haus das langsam auskühlt, obwohl der Holzofen rund um die Uhr beschürt wird, dicke Socken an den Füßen und ein alter Heizlüfter, der gerade seinen 2. Frühling erlebt. An dieser Stelle noch ein absoluter Pro-Tipp: Wer beim Haarewaschen mit einem Wasserkocher experimentiert, der sollte im Hinterkopf behalten dass das Wasser aus dem Wasserkocher mit unter etwas heißer ist, als das aus der Leitung. Schon allein diese Erkenntnis egalisiert die momentanen Umstände.
Den Erfolg einer Maßnahme muss man herzeigen können

Gestern habe ich mir beim Laufen überlegt dass es ja klasse wäre wenn man sehen könnte wie oft der Backupserver tatsächlich läuft. Irgendwie eine Überwachung indem man ihn regelmäßig anpingt würde da ja ausreichen. Nach etwas hin und her überlegen bin ich dann auf FHEM Presence gekommen und wie es der Zufall so will hat die Idee tatsächlich schon mal jemand vor mir gehabt.
Die Backup-Strategie Teil 11
Der Server läuft jetzt seit einer Woche ohne zu murren, Zeit für ein erstes Zwischenfazit und das Zwischenfazit ist, dass es nichts zu murren gibt, top! Also fast nichts, zumindest nicht wirklich. Es ist nämlich so dass ich in einem Umfeld Unix-technisch sozialisiert wurde, wo ein Unix- oder Linux-Rechner noch klassisch betrieben wurde, nämlich im Dauerbetrieb. Deshalb läuft auch mein Backupserver im Dauerbetrieb weil ein Server ja jederzeit serven soll.
Jetzt ist es aber so dass ich, im Ansatz zumindest, ein verkappter Öko bin. Deshalb habe ich mir gedacht, man könnte die Betriebszeiten irgendwie beschränken, so Strom sparen und letztendlich was für die Umwelt tun. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- Betriebszeiten festlegen: der Server läuft z.B. täglich nur von 5:00 bis 23:00 Uhr. Das ist die Holzhammermethode und so würde jeden Tag 1/4 Energie sparen.
- Noch besser wäre natürlich wenn der Server nur laufen würde wenn man ihn tatsächlich braucht. Die Idee ist dass man den Server einschaltet wenn man ihn braucht und er sich dann wieder ausschaltet wenn er nicht mehr gebraucht wird. Damit würde man den Stromverbrauch maximal auf ein Minimum reduzieren!

Wie man den Server bei Nicht-Bedarf ausschaltet ist hier beschrieben – ein dickes Brett. Man kann den Standby aber auch einfach in der GUI einschalten. Wenn man dann noch Wake on Lan in Systemd konfiguriert, kann man den Rechner recht leicht übers Netzwerk starten ohne vor Ort zu sein, man braucht dazu nur etherwake. Den Aufruf bindet man noch in den Chat-Bot ein und fertig ist der Lack und man spielt ökologisch wieder in der ersten Liga.
[Update] Für etherwake benötigt man root-Rechte. Damit fhem bzw. der Chat-Bot es ausführen kann, muss man die /etc/sudoers um einen Eintrag erweitern: fhem ALL = NOPASSWD: /usr/sbin/etherwake
Kommando Kellerratte
Wir schieben es schon zu lange vor uns her und heute war es nun so weit, letzte Chance: Der Keller muss aufgeräumt werden. MUSS! Gestern wurde die neue Heizung geliefert, am Montag früh kommt der Heizungsbauer und der braucht Platz um sie einzubauen. Also heute den Müll der letzten Jahre durchforstet, weggeschmissen, umsortiert und neu gestapelt. Jetzt ist Platz. Jetzt kann es losgehen.
Dass der Keller immer noch größtenteils so ausschaut, wie damals als wir das Haus gekauft haben, ist nur dem Umstand geschuldet dass wir die Nummer mit der Heizung seit bald 10 Jahren immer wieder hinten anstellen. Und erst wenn die neuen Rohre verlegt sind, macht es Sinn mit dem Kellerschönifying anzufangen. So, 2018 ist es so weit, Welcome Kommando Kellerratte.
Ab in den Keller
Die Chefin ist ja immer der Meinung dass ich Trennungsangst habe, aber im Fall vom Mac Mini ist das was anderes. Das ist ein solides Stück Technik, das seit fast 11 Jahren – und damit länger als die Kinder – da ist. Und den wirft man nicht einfach so weg, das wäre quatsch. Aber auf dem Schreibtisch sind seine Tage jetzt gezählt. Das macht keinen Sinn mehr.
Auf der Suche nach Privatsphäre

Wir halten fest, das Kind 2 ist auf der Suche nach Privatsphäre, das ist offensichtlich. Und es setzt das in der Schule Gelernte in die Praxis um. Sehr gut.
Die Backup-Strategie Teil 10
Auf der Soll-Seite haben wir ein Schlafdefizit. Auf der Haben-Seite eine Seafile Installation mit OnlyOffice Integration, synchronisiert mit dem Laptop und dem Handy und alles mit einem Snapshot gesichert. Es macht sich eine gewisse Zufriedenheit breit. Diese OnlyOffice Integration ist der absolute Hammer! Man klickt in der Web-Oberfäche von Seafile auf ein Office-Dokument und hexhex startet eine Office-Applikation im Browser. Ändert man das Dokument wird automatisch eine neue Version angelegt. Geil.

Der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail und bei dieser Installation war das das selbst generierte SSL Zertifikat. Man kann zwar konfigurieren, dass das Zertifikat nicht überprüft wird – zumindest von OnlyOffice – aber die Anbindung an Seafile prüft und das war das Problem. Die Lösung war unterm Strich ganz einfach, zumindest mit der Holzhammermethode: Im Logfile von Seafile konnte man sehen wo die Exception geschmissen wurde und dieses Stück Code wurde dann einfach deaktiviert. Fertig. Gerade jetzt wird noch die 50 GB iTunes Bibliothek synchronisiert. Zielgerade.
Wieder was erlebt – das Antistadl-Festival

Aus der Reihe „Was man alles so erlebt wenn man überhaupt nicht damit rechnet“. Also die Ansage war einfach der Menzl spielt in Erlangen im E-Werk, Karten kaufen! Ok, einfach. Mindestens genauso einfach wäre gewesen mal auf die Karte zu schauen, es hat nämlich nicht einfach nur der Menzl mit seiner Kapelle gespielt, sondern es war Antistadl: Marihuanne & Kiffael präsentieren Boxgalopp & Kapelle Rohrfrei, Klezmaniaxx, Kapelle Josef Menzl und Kellerkommando. Eine Veranstaltung mit Rahmenprogramm also.
Oh Mann, war das eine Show! Wer denkt dass rum springen und Stage-diven nur bei Rock Bands geht, der hat sich geschnitten. Sowas habe ich noch nicht erlebt. Hier ist ein Video vom letzten Jahr, damit man grob ein Gefühl da von kriegt. Das Antistadl-Festival – Volxmusik ist Rock’n’Roll!