Die Musik im Überblick

Zunächst ein Blick auf die Heim-IT: Da ist das alte Powerbook, es spielt Server im Arbeitszimmer. Dann das MacBook im Wohnzimmer. Dann noch ein AirPort Express wahlweise im Bad oder in der Küche. Der AirPort Express wird entweder von Powerbook oder MacBook gespeist – entweder Random-MP3 oder Internet-Radio. Ich verwende diese Kombi recht oft: zum Duschen, Kochen, Aufräumen und Arbeiten. Hintergrundbeschallung.
Und dann gibt es noch das audiophile Rückgrat: die Linn Klassic. Die ist im Wohnzimmer aufgestellt und wird benutzt wenn ich richtig Musik hören will, meist abends. An die Linn Klassik hab ich den neuen Fernseher angeschlossen – Rumps.
Was ich mir noch gut vorstellen könnte, wäre ein MacMini am Fernseher angeschlossen. Als Ersatz für das Powerbook irgendwann mal, als Video- und DVD-Player. Aber das Konto ist leer, mal schauen, im Herbst vielleicht um das Projekt abzuschließen.

Es ist ein SONY

Es ist ein SONY. Und er ist groß, sau groß! Es ging ganz schnell, dank guter Beratung. Jetzt muss ich nur noch das CD-Regal abbauen, er ist eben groß, richtig groß!

Wie wird an der Uhr gedreht?

Das geht so:

  • Systemuhr syncronisieren. Falls noch nicht geschehen, ntpdate installieren: apt-get install ntpdate, dann Zeit abgleichen: ntpdate -bu ntp1.ptb.de
  • Biosuhr und Systemzeit abgleichen: /sbin/hwclock --systohc
  • Evtl. CRON-Job einrichten:
    * 5 * * * root /usr/sbin/ntpdate -bsuv ntp1.ptb.de

Hier gefunden: http://www.os4.org/os/unix/ntpdate.html; Schlagworte: Server, Zeit, Zeit einstellen, Uhr

Wir schauen nach vorne

selbermachen.jpgDen Artikel „Why I Stopped Coding and Why I’d Start Again“ finde ich absolut lesenswert. Dort werden zwei coole Ideen beschrieben:
Zum einen das Laden von Bibliotheken, die sich irgendwo im Netz befinden, und das zur Laufzeit! Die Idee an sich ist zwar nicht neu, neu ist allerdings Google zur Verwaltung dieser Bibliotheken in die Pflicht zu nehmen.
Und dann gibt es da noch folgende Idee „make the runtime environment so small that it can be a part of any computing device“ – in diesen Fall ist das der Python Interpreter.
Ich denke wenn man beide Ideen clever kombiniert, könnte man damit wirklich coole Sachen machen – allerdings nur so lange eine Verbindung zur Bibliotheksquelle im Netz besteht, zugegeben ein Knackpunkt. Ich könnte mir da ungefähr sowas vorstellen: billige oder kostenlose Laufzeitumgebung für die Anwender und laden von systemspezifischen Algorithmen oder Anwendungen, nur dann wenn sie benötigt werden. Hersteller könnten eigene Bibliotheken kostenpflichtig anbieten und hätten so eine Möglichkeit zu jeder Zeit zu wissen wer und wann ihre Anwendungen verwendet. Irgendwie sowas stelle ich mir vor, irgendwie…
In diesen Zusammenhang muss dann auch JNODE erwähnt werden, dort ist zwar keine Rede von dynamischen Nachladen von Ressourcen aus dem Netz, aber die Laufzeitumgebung – das Betriebssystem – ist eine Java-VM (!). Ich mache mir meine Gedanken…

Wo soll das nur hinführen?

Ich kann mit Fug und Recht behaupten, das wohl langweiligste Wochenende seit langen verlebt zu haben. Hab tatsächlich nix gemacht, gar nix. Gut, Samstag nachmittag war ich im Kloster, hab nen Kaffee getrunken und Zeitung gelesen, das wars dann schon.
Das schlimmste ist, dass mir das Wochenende auch noch richtig gut gefallen hat! Vor zehn oder fünfzehn Jahren hätte ich mich nach so einen Wochenende wahrscheinlich vor den Zug geschmissen. Heute sitze ich entspannt auf Arbeit.
Dafür habe ich aber ein neues Projekt im Visier: Flachbild-TV im Wohnzimmer. Ein Nebenprojekt von My Digital Life. In einer alten CT hab ich da einen Artikel gefunden. Die Entscheidung die ansteht ist die folgende: Deutsche Oberklasse oder asiatische Mittelklasse. Schwierige Entscheidung! Jedenfalls habe ich jetzt mal die Entscheidung getroffen mir einen zu kaufen. Das ist doch auch schon mal was. Die Woche über werde ich Deutschland bereisen, da habe ich Zeit mir mehr Gedanken zu machen.

Xalan-J Java Extension

Wenn man eine XML-Datei in etwas anderes transformieren will, dann kann man dazu XSLT nehmen. Das funktioniert so: man wendet eine Transformationsvorschrift (XSL) auf eine XML-Datei an und bekommt ein bestimmtes Resultat. Und dieses Anwenden kann man mit Hilfe von Xalan-J machen.
XSL beschreibt in XML und XPath welche Elemente aus der einen Datei in bestimmte einer anderen Datei abgebildet werden sollen. Das geht recht gut so lange es relativ einfache Transformationen sind, bei komplexeren Sachen bricht man sich recht schnell die Finger – manche funktionieren schlicht weg überhaupt nicht.
Und genau für solche Fälle gibts einen super Trick, man kann nämlich in XSL-Select Ausdrücken Java Klassen angeben…! Und Xalan-J unterstützt das natürlich, prima Sache. Der Aufruf in der XSL schaut ungefähr so aus:
[xml]

[/xml]