Das Thema „Rauchbier“ ist ja sehr divergent. Da hält sich z.B. hartnäckig das Gerücht dass es einem entweder schmeckt oder nicht und es dazwischen nichts gibt. Andere wiederum behaupten hartnäckig dass das Zeug biergewordener Schinken sei. Wieder andere schütteln beim Thema gleich den Kopf, Rauchbier no way.
An dieser Stelle soll eine Lanze für das Rauchbier gebrochen werden. Rauchbier schmeckt. Aber Rauchbier muss man sich erarbeiten. Vielleicht nicht gleich mit Schlenkerla anfangen, sondern lieber mal mit einem Spezial, am besten direkt in der Brauerei verkostet. Das Erste schmeckt komisch, das Zweite schon besser und ab Nummer 3 läuft das dann. Dann Schlenkerla.
Was wollte ich eigentlich sagen…? Irgendwas dass es besser ist als das ganze Draft-Gedönse, irgendwie, aber egal Tschagalaggggga.
Gedankengut
Ein neues Gerät mit 2 Jahren Anti-Frustrationsgarantie

Ich bin ja pflegeleichter als manches Haustier und jede Wette jede Katze würde – wenn sie meinen Beipackzettel lesen würde und könnte – schmunzelnd den Kopfschütteln. Eine Kleinigkeit, die im frühmorgendlichen Ablauf zu dieser Jahreszeit da sein muss, das ist die Außentemperatur, weil wenn es unter 0 Grad ist fährt der Christian mit der U-Bahn und über 0 Grad mit dem Rad. Das ist auch schon alles.
Außerdem gibt es eine Sache die mich fasziniert und zwar ist das wenn man irgendwie mit einem Computer irgendwo Daten auslesen kann. Datenauslesen ist das coolste und wird eigentlich nur noch davon getoppt wenn man irgendwie mit einem Computer irgendwas schalten kann – LED, Lampe, Aquarium, egal! Ein kleines LEDchen reicht meist schon.
Beide eben angesprochenen Eigenheiten kombiniert, führen selbstredend zum Auslesen von einem Thermometer. Ach Gott, was ist das für ein erhabenes Gefühl wenn einem ein klitzekleines Stück SW, ausgeführt auf der Kommandozeile, die Temperatur von einem Stück Hardware im Garten ausspuckt. Jeden Tag schaue ich auf den Temperaturgraphen von der Wetterstation und freu mich über die bunten Linien, wobei mir der Inhalt größtenteils egal ist. Hauptsache schon bunt – und vorhanden.
So und genau da beißt sich der Hund in den Schwanz, wirft sich die Katze vor Lachen hinterm Zug und ärgert sich der Christian schwarz. Da ist die Stimmung gleich am Montag früh schon im Arsch! Und genau heute ist das Fass voll, das Maß erreicht und muss gehandelt werden und das wird die Chefin freuen, weil es gibt seit genau 6:30 Uhr eine imaginäre Christian-Weichnachtswünsche-Liste und die hat genau eine virtuelle Position und das ist eine neue Wetterstation. Nicht bei Amazon gekauft und schon gar kein Ersatzteil. Nein, ein neues Gerät von Conrad mit 2 Jahren Anti-Frustrationsgarantie.
Den lokalen Einzelhandel stärken ist manchmal nicht einfach
Man muss ja den lokalen Einzelhandel stärken, damit ihn der Online Handel nicht kaputt macht und man nachher keinen mehr hat. Also versucht man ihn zu stärken wo es nur geht und nimmt sogar regelmäßig den Umweg durch die Stadt in Kauf um seinen Beitrag zu leisten. Lokaler Einzelhandel ist wichtig. Aber lokaler Einzelhandel stellt sich regelmäßig so deppert an, dass man sich beim Verlassen des Geschäftes schon ärgert nicht online bestellt zu haben!
Manchmal kommt es einen so vor als ob das Personal noch nicht verstanden hat, dass jeder der heutzutage noch persönlich vorbei kommt, genau nicht kommt um zu stören, sondern potentiell um aus Solidarität den Arbeitsplatz zu sichern. Jetzt kann man natürlich wieder argumentieren dass die kleine Verkäuferin nicht herausreißen kann was Management versaubeutelt, aber Himmelherrgotts, die kleine Verkäuferin ist halt nunmal die Schnittstelle zum Kunden und nicht das Management. Fertig. Ich will Service und kein Gezicke!
Die Messlatte der Private Weather Observation Guerillas

Die Ausgangslage am Samstag war nicht die, die man braucht um eine Wetterhütte zu bauen. Wetterhütten sind ja eh irgendwie spießig. Wenn du anfängst Wetterhütten im Garten aufzustellen, dann kannst du dich auch gleich zum Sterben hinlegen. Wetterhütten passen nicht in das Weltbild eines Private Weather Observation Guerillas.
Die Sache ist ja die dass die Elektronik von der Feuchtigkeit geschützt werden soll und das so dass das Thermometer noch halbwegs brauchbare Ergebnisse liefert. Keine Wetterhütte. Wetterhütte, raus aus den Kopf! Ein gepimpter Olivenölkanister, blöd. Das alte Vogelhaus, zu klein. Einfach einen Regenschirm drüber, taugt nix. Ein Dach muss her. Ein Dach. Dach.
Die Dachüberstände am Haus sind zu kurz. Am Baumhaus ist es zu gefährlich für die moderne Messtechnik. Bleibt eigentlich nur noch das Gartenhaus. Das Gartenhaus! Und dann ging es ganz schnell. Ein paar Kabelbinder, ein paar Spax, 2 Stangen vom alten Trampolin und fertig war die integrierte Hack’sche Gartenhaus-Wetterhütten-Kombi. Jo.
Und wenn jetzt alles so läuft wie geplant, dann sollten wir spätestens Ende der Woche wieder in der Weather Underground Goldstar Liga mitspielen. Dann ist alles wieder gut.
Wetterfühlige Wetterstationen sind ungefähr so brauchbar wie depressive Roboter

Es gibt ganz wenige Sachen die so nervig sind, wie wenn die Wetterstation keine Daten liefert. Die Batterien können es nicht sein, die kann man mittlerweile ausschließen. Die Verkabelung passt auch. Das einzig Auffällige ist dass sich die Ausfälle bei schlechtem Wetter häufen. Das feuchte Wetter scheint der Elektronik nicht zu bekommen. Klassischer Fall von wetterfühliger Wetterstation. Wetterfühlige Wetterstationen sind ungefähr so brauchbar wie depressive Roboter. Handlungsbedarf.
Wenn man sich etwas mit den Thema wetterfühlige Wetterstationen beschäftigt, dann stößt man irgendwann auf das Schlagwort Thermometerhütte. Ganz klar, wetterfühlige Wetterstationen müssen vor dem Wetter geschützt werden. Da hätte man ja auch selbst drauf kommen können. Jetzt ist wenigstens klar welches Projekt als nächstes ansteht.
Danke intellektuelle Elite!
Dass der Schuss nach hinten los gehen könnte ist mir am Montag Abend zum ersten mal so richtig bewusst geworden. Da hat nämlich ein amerikanischer Intellektueller erzählt, dass die komplette intellektuelle Elite Amerikas hinter Clinton steht… Und sofort musste ich an ein Interview mit einem englischen Intellektuellen denken, der die intellektuelle Elite der Insel zum Thema Brexit vorher ähnlich verortet hatte. Jetzt ist es ja so dass Eliten naturgemäß immer weniger sind als die anderen, aber bei einer Wahl dummerweise nicht der Intellekt sondern die Wähler gezählt werden. Könnte knapp werden.
So, heute morgen um 5 brav Nachrichten gelesen und da schreiben sie auch schon dass Clinton per Twitter die Niederlage eingesteht, unerwartet. Bravo. Wieder eine intellektuelle Elite die versagt. A propos intellektuelle Elite, was macht eigentlich Phish? (Danke liebes Gehirn für diese Synapse) Nachgeschaut und die haben tatsächlich seit 7. Oktober ein neues Album namens Big Boat am Start – ein nachträgliches Geburtstagsgeschenkt quasi. Und so hat die intellektuelle Elite Amerikas schon in aller Herrgotts früh zum Erwerb der neusten Platte der musikalischen Elite Amerikas beigetragen. Du intellektuelle Elite Amerikas, das hast du gut gemacht!
Skyerei – Entscheider-Treffen `16 #6
Zusammenfassung: Wenn man sich auf Apfelwein einlässt, dann ist Frankfurt ungefähr wie Bamberg oder Prag. Und so eine Apfelweinschorle, die heißt dort übrigens Saurer, schmeckt auch gar nicht mal so schlecht, nein, ist uneingeschränkt empfehlenswert.
Die An- und Abreise mit der Bahn war mehr als komfortabel. Die 1. Klasse hat nicht nur den Vorteil dass die Sitzplatzreservierung nichts kostet, Zeitung ist auch noch incl. und in ausgewählten DB Lounges gibt es Pils für umme. Reisender was willst du mehr?
Das Hotel war strategisch perfekt gewählt sodass wir ordentlich Kilometer machen konnten und hatte ordentlich Sterne. Und dank Google Fit hat es der Logbuch-Führer 2016 deutlich einfacher als früher, Locations und zurückgelegten Kilometer werden automatisch erfasst (Sa: 16 km und 27.261 Schritte!). Nach 13 Jahren Entscheider-Treffen ist man entsprechend professionell unterwegs.
Skyerei – Entscheider-Treffen `16 #5
Ein IT Thema das uns gerade bewegt ist die richtige Backup Strategie. Wir sind unterschiedlicher Meinung, aber gehen wir mal davon aus das meine die richtige ist. Wie weit ist es denn mit uns gekommen wenn sich ein Informatiker nicht mal mehr für ein Betriebssystem interessiert. Skandal! Auch schon wurscht. Der Hamburger hat ein Laptop mit Touchscreen, das ist eigentlich ganz praktisch. Aber Computer hin, Handy her, die Frage wie die tote Maus ins Moseleck kommt und ob sie vielleicht aus Köln kam, kriegen wir so auch nicht geklärt.
Skyerei – Entscheider-Treffen `16 #4
Eine andere Kultur im eigenen Land entdeckt! Äppelwoi a drink to drink. Christian H., radikaler Akademiker.
Skyerei – Entscheider-Treffen `16 #3
Frankfurt Pro Tipp: hier raucht man in den Kneipen, d.h. die Klamotten stinken am nächsten Tag. Klar im Vorteil wer Wechselklamotten dabei hat.