Modern ist das nicht und auch nicht kundenfreundlich

Irgendwann vor ein paar Jahren (ganz viele) hab ich mich mal übern Tisch ziehen lassen und habe so einen Riester-Vertrag abgeschlossen. Von der Idee war es zu dem Zeitpunkt damals schon ok, aber eben halt nur damals. Als wir das Haus gekauft haben wollte ich die Kohle aus dem Vertrag haben, das ging aber nicht so einfach und ich hab den Vertrag kurzerhand stillgelegt, also nicht mehr bespart.

Irgendwann vor ein paar Jahren (so 5 oder 6 vielleicht) hat mich eine neue Sparkassentante beraten und empfohlen den Vertrag doch wieder zu besparen mit dem klaren Ziel: Sondertilgung fürs Haus. Also bin ich wieder schwach geworden und habe das Spiel wieder mitgemacht.

Irgendwann heuer sollte ich tatsächlich an das Geld kommen. Aber zwischen mir und dem Geld stehen, die LBS, die Deutsche Rentenversicherung und die Sparkasse Nürnberg. Und gefühlt versucht jeder sein bestes um dieses Vorhaben auch möglichst kompliziert zu machen.

Meine ganz neue Sparkassentante hat mir geraten die Riesterprämie einfach nicht zu beantragen, dann ginge das viel schneller und wir könnten dann vielleicht heuer noch sondertilgen. Dass das nicht clever ist musste ich mir selbst ausrechnen. Also versuche ich jetzt sein 3 Monaten an die Kohle zu kommen. An die Deutsche Rentenversicherung habe ich mittlerweile gut 50 Seiten geschickt, Kopien von allem was man sich vorstellen kann und größtenteils Informationen, die die Sparkasse schon lange hat. Den IT-ler in mir kommen Begriffe wie Datensparsamkeit, elektronische Datenübermittlung und die Galle hoch.

CD rippen 2020

Gestern Abend bin ich durch die MP3s gesurft. Angeklickt, gefreut. Angeklickt, gefreut. Angeklickt, gefreut. Da fällt mir plötzlich auf dass von The Almighty – Powertrippin‘ das erste Lied fehlt, ausgerechnet das. Skandälchen! Bei Nextcloud gab’s nichts zum Wiederherstellen, auf nem Backup vom letzten Jahr fehlt das Lied auch schon und auf einem von vor 5 Jahren auch. Skandal.

Auf Spotify gibt es dieses Album nicht. Haben die The Almighty – Powertrippin‘ nicht! Ausgewachsener Skandal. Hoffentlich ist die CD noch da. Dann heißt es rippen. Aber mit was? Wir haben keinen Rechner mehr mit CD, weil wir sind ja 2020. Interner Skandal.

Heimspiel – Entscheider-Treffen `20

Ich hätte nicht gedacht dass wir heuer noch ein Entscheider-Treffen hin bekommen. Haben wir aber! Reduziert und regional ging es nach Bayreuth. Ein Heimspiel für 2/3 unserer Reisegesellschaft und dadurch eine sichere Sache für das letzte Drittel.

Anreise am Freitag Abend mit dem Zug, kurz im Hotel eingecheckt und dann Bayreuth abgecheckt. Da wurde nichts dem Zufall überlassen. Ein Best-Of im Schnelldurchlauf. Ein spitzen Entscheider-Treffen-Abend.

Wenn man aus der Bamberg-Forchheimer-Ecke kommt, dann kennt man Bayreuth ja nur den Namen nach. In der Fußgängerzone gibt es einen Bach wie in Forchheim und Kneipen haben sie wie in Bamberg. Das hat gepasst.

Samstag noch kurz frühstücken, aus-checken und dann noch schnell ein Konterseidla für den Schädel. Samstag Nachmittag, keine 20 Stunden später, leicht angeschlagen aber glücklich wieder daheim. Entscheider-Treffen können wir!

Wo die vernünftigen Menschen wohnen

Die Chefin hat neulich einen Fränkischen Tag mit gebracht und da gab es den Artikel „Der Bamberger Brauboom hält an“. Sehr interessant! Unter anderem wurde da auch die Hopfengarten Brauerei erwähnt, die kleinste Brauerei Bambergs. Der Brauer ist jung, kreativ – und vernünftig, – denn jedes neues Bier muss da den Fünf-Seidla-Test bestehen: „Wenn einer fünf Seidla davon trinkt, muss es ihm trotzdem am nächsten Tag gut gehen“. Das ist ein sinnvoller Anspruch an ein Bier.

Fräsenenenen

Langsam aber sicher nimm der Frästisch Form an. Die Fräse ist integriert und kann auch schon benutzt werden und wird auch schon benutzt. Die T-Nut-Schienen sind integriert und der Fräsanschlag funktioniert rudimentär. Als nächstes kommt ein Ein-/Ausschalter ran, damit wird die Fräse recht bequem benutzbar.

Letzte Woche habe ich schon ein paar Federkämme mit dem 3D-Drucker gedruckt. Bei Thinigiverse muss man übrigens nach „Featherboards“ suchen. Die Teile drücken das Werkstück beim Fräsen an den Fräser und lassen es nicht zurück rutschen. Schaut dann ungefähr so aus.

Als letztes kriegt der Fräsanschlag noch einen Staubsaugeranschluss. Das ist wichtig weil die Fräserei insgesamt eine ganz schöne Sauerei ist. Langsam wird das Gartenhaus zur Werkstatt und mit jedem neuen Teil wird das Werken bequemer. Das könnte ein Hobby werden.

Leugner im Park

Heute war wieder was geboten. Im Westpark sind die Corona-Leugner aufmarschiert. Ich weiß schon, gelebte Demokratie und Meinungsfreiheit und so. Aber kann man sowas nicht aufs Zeppelinfeld verlegen, so wegen dem Ambiente? Warum eigentlich Nürnberg? Können die Schwaben das nicht irgendwo daheim machen?

Wir haben gestern Nachmittag schon gesehen dass da eine Bühne aufgebaut wird, heute Mittag beim Laufen sind dann die ersten Verrückten aufgetaucht und heute Nachmittag ging es dann los. Lehrer für Freiheit, Hinz gegen 5D, Kunz gegen Impfen, ein paar Esoteriker auf der Suche nach dem Licht und alle zusammen für Liebe und gegen Corona. Ein Lärm und alles zugeparkt.

Ich frage mich wer die Freunde finanziert? Bühne und Material, Security, Mietwagen, das kostet doch alles. Wer steckt denn hinter dem ganzen Quatsch? Und überall Schwaben. Ist das eine schwäbische Verschwörung?

Wenn überhaupt nur diesen einen Wunsch…

Diese Woche habe ich ja Geburtstag, einen kleinen runden sogar. Die Kids wollen natürlich wissen was sie schenken können. Gar nichts, ich brauch nichts, hab alles was ich brauch. Wenn überhaupt dann würde ich mir einen Tag ohne Corona für alle Menschen auf der Welt wünschen. Idealerweise an einem Freitag Abend. Zeitnah. Alle Menschen könnten wieder machen was sie vor Corona gemacht haben.

Ich würde mit ein paar Leuten in den Schanzenbräu gehen. Idealerweise hätte der Wirt Bock auf Gäste und ein paar fränkisch freundliche, proaktive Bedienungen am Start und die Kneipe wäre so voll dass wir uns ein einen Tisch mit ran drücken müssten. Die Bedienung würde relativ schnell die erste Runde bringen und gleich abfragen was es denn zum Essen sein darf. Ich würde zum Roten eine Portion Saure Zipfel bestellen und weil idealerweise auch der Koch noch einen guten Tag hätte, würden die Sauren Zipfel 10 Minuten später auf dem Tisch stehen und der Sud würde dem Namen des Gerichts gerecht werden.

Beim Abstellen des Essen würde unsere proaktive Bedienung auf den Bierstand im Glas hinweisen und auffordern es umgehen auszutrinken, weil das Neue schon in der Mache ist. Kurz bevor die Küche schließt würde der Engel in Form einer Service-Fachkraft auf diesen Umstand hinweisen und ich würde schnell noch ein Schmalzbrot bestellen und es mit den anderen teilen. Rotes Bier, Saure Zipfel und ein Schmalzbrot – eine ausgezeichnete Kombination! Allerdings nur mit einem guten Willi – und auch das wüsste unsere proaktive Bedienung und würde unaufdringlich einen Verdauungsschnapps anbieten.

Langsam würde die Kneipe leerer werden und wir vor der Entscheidung stehen noch eine Runde zu bestellen oder wenigstens eine Runde Schnitt und einen letzten Schnaps dazu. Auf dem Heimweg würde ich nicht vom Rad fallen und daheim wäre die Chefin noch wach und würde sich freuen einen gesunden und offensichtlich glücklichen Mann zu sehen.

Am Tag der Deutschen Einheit muss man was nachhaltiges machen!

Vor 15 Jahren wollten der FSausA und ich am Tag der Deutschen Einheit in den Harz, wir sind dann aber in Sachsen gelandet. Vor 10 Jahren wurde eine Mauer gebaut und vor 5 Jahren in bester Ost-West-Harmonie einen Schuppen errichtet. Heuer war der Plan wieder den Harz in Angriff zu nehmen, den Trip mussten wir aber kurzfristig absagen. Damit der 3.10. trotzdem nachhaltig in Erinnerung bleibt, habe ich das Thema Frästisch in Angriff genommen.

Die Idee ist eine Oberfräse in einen Tisch zu integrieren, damit man recht bequem fräsen kann. Will ich schon haben seit wir mit dem Umbau angefangen haben. Früher war das allerdings noch eine ziemliche Bastelei, mittlerweile gibt es aber passgenaue Einlegeplatten für die wichtigsten Fräsen, die man nur noch in eine Tischplatte integrieren muss. Nur noch ist dabei allerdings etwas untertrieben. Im Netz gibt es zig Anleitungen, das Wichtigste ist eine gute Schablone, die fest auf der Tischplatte angebracht wird.

Gestern Abend ging es noch schnell zum Baumarkt und in der Restholzkiste gab es tatsächlich eine passende Siebdrucklatte, perfekt! Ich hab die ganze Nacht überlegt wie wie man am sinnvollsten vorgeht, hab dann heute vor dem Frühstück alles ausgemessen, einen Plan gemacht, nach dem Frühstück dann mit der Schablone angefangen, die Testfräsung sauber versaut und dann direkt die Siebdruckplatte bearbeitet. Weil, wenn die Generalprobe schief läuft, dann wird die Primäre funktionieren!

Das Ergebnis ist so genau und sauber geworden, das passt gar nicht zu mir. Die kommende Woche kommen dann die Nuten für den Fräsanschlag rein und dann kann es auch bald losgehen. Mit was es losgeht ist geheim. Ein Schiebeschlitten für die Tischkreissäge und eine einfach zu bedienende Oberfräse sind jedenfalls eine gute Ausgangssituation.

FRITZ!OS 7.21 – ich staune!

Heute in der Früh war das Update da! Ich habs gleich nach dem Frühstück installiert und heute Abend gab es den ultimativen Telefonbuchtest. Zuerst mussten die Kontakte noch von Google exportiert und in Nextcloud importiert werden. In Nextcloud lassen sich die Einträge schön ausmisten und überarbeiten und wenn man fertig ist, klickt man in „Settings“ auf „Copy link“ und diesen Link fügt man dann in der FRITZ!Box beim Anlegen eines neuen Telefonbuchs ein um es zu importieren. Dann das neue Telefonbuch noch den Telefonen zuordnen. Fertig. Funktioniert.

FRITZ!OS 7.20 – ich warte!

Als das mit dem Homeoffice angefangen hat, war ich irgendwann so genervt dass ich ständig runter rennen musste, wenn das Telefon klingelt, dass ich kurzerhand ein zweites für oben gekauft habe. Jetzt haben wir eines unten und eines oben und seitdem ruft gefühlt niemand mehr an.

Das neue Telefon ist ein FRITZ!Fon C5, ein rattenscharfes Teil ist das, zusammen mit der FRITZ!Box jedenfalls. U.A. kann man dem Telefon über die FRITZ!Box ein Telefonbuch schicken und muss nicht mehr händisch eines rein fummeln. Weil man die FRITZ!Box mit einem Google-Adressbuch verbinden kann, habe ich sie kurzerhand mit dem Google-Account von der Chefin verbunden. Jetzt haben wir auf dem neuen Telefon alle Nummern vom Handy von der Chefin. Da konnte die Hauptbenutzerin doch nur loben! Hat sie aber nicht. Zu viele Nummern, zu unübersichtlich. Das ist ein Telefon und kein Handy! In der Folge habe ich dann versucht einen Export des Telefonbuchs zu machen und dieses dann mit einem XML-Editor aus zu dünnen. Das hat nicht geklappt.

Jetzt steht in den Release-Notes vom FRITZ!OS 7.20, dass da CardDAV-Anbieter als Telefonbuchquelle unterstützt werden! Und das ist genau das fehlende Puzzleteil. Weil jetzt lege ich in der Nextcloud einen Telefonbuchbenutzer an, importiere dort das Google Telefonbuch miste es aus und verbinde es mit der FRITZ!Box. So wird die Sache rund und cool cloudig.