Die Chefin gestern Abend: Wir müssen morgen unbedingt mal wieder etwas früher aufstehen, damit sich die Kinder wieder dran gewöhnen. Als uns die Große dann heute früh aufgeweckt hat war es 10:10 Uhr… wieder nichts. Egal, Urlaub. Es verschwindet langsam die Grenze zwischen Frühstück und Mittagessen, Montag könnte tatsächlich hart werden.
Gedankengut
26.12.2012
Ich weiß noch ganz genau wie ich zum ersten mal Aioli selbst gemacht habe, es war der 26.12.2012, mein Beitrag zum Weihnachtsessen. Aioli ist ein Traum – Knoblauch ist gesund, die Zubereitung greifbare Chemie und alles in allem braucht man vielleicht 10 Min. Perfekt, also habe ich gestern nachgelegt und die knoblauchigste Aioli meiner jungen Aioli-Laufbahn gemacht. Ein perfekter Abschluss für ein eigentlich ganz gutes Jahr – neues Auto, Gästeklo renoviert, Aquarium samt Wand zum Draufstellen, Vorgarten hergerichtet, zweiter Teil der Elternzeit und endlich wieder Annafest! Achja, und die Heim-IT ist auch wieder auf Stand. Wenn 2013 auch so wird und wir gesund bleiben, dann bin ich zufrieden.
VW RNS 310
In unserem Auto ist ja eine Navi festverbaut, Typ VW RNS 310. Das Teil reicht eigentlich für den Hausgebrauch und den Luxus einer festverbauten Navi möchte ich nicht mehr missen! Die Navi-Daten, die wir dazu bekommen haben, sind aus irgend einem Grund Stand 2009, also zwei Jahre älter als unser Auto. Das war mir bisher immer egal, weil ich geplant habe eh irgendwann eine RNS 510 einzubauen.
Genau heute nervt mich aber, dass die Navi-Daten Stand 2009 sind – nicht dass ich plane groß weg zu fahren, nein es nervt mich aus Prinzip. Also brauche ich jetzt aktuelle Daten, ASAP! Die Idee ist jetzt, ich besorge mir neuere, spiele sie auf die SD-Karte (das ist nämlich der riesen Vorteil bei der RNS 310, man kann die Karten von CD auf eine SD-Karte kopieren und braucht dann die CD nicht mehr. Mittlerweile schätze ich diese Vorteil so sehr, dass ich schon fast wieder vom RNS 510 Plan abgekommen bin, das ist aber eine andere Geschichte.) und verchecke sie dann wieder. Jetzt bin ich am überlegen ob ich mir eine bei E-Bay ersteigere oder sie direkt bei VW kaufe. Hoffentlich ist der Urlaub bald rum, damit ich nicht mehr so viel Zeit für solche Dinge habe.
Die Schlacht ist geschlagen
Würde man Tiere so mästen, wie man uns die letzten Tagen gemästet hat, dann währe das wahrscheinlich ein Fall für den WWF, oder so. Außerdem ist der Unterschied zwischen glücklicher Ente und unglücklicher Ente viel geringer als man annehmen möchte, zumindest wenn sie, mit Blaukraut garniert, vor einem auf dem Teller liegt.
Konkurrenz schafft Alternativen
Dass Google die kostenlose Version der Google Apps einstampft ist irgendwie an mir vorbei gegangen. Schade eigentlich, ich nutze den Service seit über einem halben Jahr und bin sehr zufrieden! Dafür gibt es jetzt eine Alternative von Microsoft.
Vorweihnachtsstimmung
Nach durchschnittlich etwas mehr als einen Tag Urlaub stellt sich langsam die typische Vorweihnachtsstimmung im Land ein. Dass die Amokläufer- bzw. Gewaltverbrecherrate in dieser Zeit und diesen Gefilden so gering ist, könnte mit der mieserablen Arbeit der deutschen Waffenlobby zu tun haben, vielleicht aber auch mit der astreinen der deutschen Brauer und Destiller.
Fränkisches Yin Yang
Nach gut zwei Wochen rum gerotze und gehuste ist jetzt Schluss. Besser gesagt seit gestern Abend 20:00 Uhr. Der Geist war willig, der Körper krank. Aber der Geist wusste was dem Körper wieder gesund macht, nämlich ein Schäufele und ein paar Seidla Bier, fränkisches Yin Yang praktisch. Und für so eine heilende Maßnahme muss man nicht zum Arzt, sondern ins Wirtshaus.
Eine spitzen Adresse für Schäufele in Nürnberg ist die Schäufelewirtschaft in der Südstadt, dort hat man sich, wie man am Namen schon merkt, auf Schäufele spezialisiert. Und Donnerwetter, ohne Witz, das war das beste Schäufele das ich jemals gegessen habe. Das Fleisch – butterweich – ist fast vom Knochen abgesprungen, die Kruste perfekt. Ein Gedicht. Das Wirtshaus selbst ist mir fast etwas zu steril und 22:00 Uhr ist keine Zeit zum Dichtmachen. Also sind wir noch auf einen Absacker in miese spanische Spelunke in der Südstadt und heim. So, jetzt kann Weihnachten kommen!
Der Herr Müller von der Telekom
Heute hat uns der Herr Müller von der Telekom besucht, weil ja das Telefon rauscht. Der Herr Müller von der Telekom war unfreundlich und er ist da bei der Frau Hack von Hacks auf genau die richtige getroffen. Egal, er hat was gemacht, das Telefon rauscht zwar weiter, aber dafür schickt mir M-Net jetzt einen neuen Splitter. So aktiv wie die Telekom war T-Mobil leider nicht, sonst hätte ich nämlich meine Mikro-SIM Karte per Post bekommen. Dafür gab es aber einen Brief von Kabel-Deutschland und denen ist jetzt nach Jahren aufgefallen, dass wir unseren Kabelanschluss nicht nutzen und deshalb will man ihn zum 4.1. abschalten. Gut. Alles in allen ein telekomunikativer Tag.
Was für ein Elend
Ach was bin ich grade krank. Brutal. Kopfweh, rote Nase und Husten und in der letzten Woche die Option auf mind. 3 spitzen Räusche vorbeiziehen lassen – das ist das schlimmste, viel schlimmer als Kopfweh. Ach was bin ich krank. Und das obwohl ich jeden Tag Dönerteller mit voll viel Salat esse. Ach was bin ich krank! Was für ein Elend. Das Jahr geht, die Krankheit kommt und das so gut wie im Urlaub.