Es hätte ja ein Schreiner aus mir werden sollen, eigentlich logisch wo ich doch fast jedes Wochenende beim Opa in der Werkstatt zugebracht habe. Aber wenn jetzt hin und wieder mal was zu schreinern ist, also so richtig auf den Millimeter genau und in sauber, dann wird klar, dass es eine gute Entscheidung war sich eher Richtung Elektro zu orientieren – unabhängig davon, dass Elektro auch nicht das Maß der Dinge war. Es fehlt ganz einfach die Geduld, es liegt gar nicht mal so sehr am mittelmäßigen Werkzeug, es ist die Geduld, auch wenn es heute so etwas wie ein Highlight gab. Die Chefin ist glücklich, ihr Gatte zufrieden, allerdings alles am Rande des Wahnsinns, zumindest kurz davor.
[Update (6.10., 20:00 Uhr)] Was ganz anderes: Es muss einen Fußballgott geben, definitiv. Wenn der Club jetzt morgen auch noch seinen ersten 3er heim fährt, wo die Bayern so phänomenal versagt haben, dann verspricht das ein spitzen Start in die Arbeitswoche zu werden. Nein, es gibt keinen Fussballgott und Michael Wiesinger muss weg.
Gedankengut
So eine Art Projekt
Wieder so ein Projekt, das maximal sexy ausschaut: Build Your Own Car Computer with a Raspberry Pi – wird wahrscheinlich auch nur im Frühjahr und im Herbst funktionieren, aber so richtig automotiv schaut das nicht aus.
Abschied auf Raten #3
Heute war der offiziell erste Tag in der neuen Abteilung. Wer interpolieren kann könnte eine gewisse Regelmäßigkeit feststellen, die aber eher ungewollt ist. Es ist noch alles neu, da gibt es noch nichts zu erzählen.
Liebe ist – Fast wie beim ersten Mal, jedesmal
Ihr ist grade aufgefallen dass ihr Mann (ein recht netter Kerl wie man sich erzählt) in einer Woche Geburtstag hat. Und ob er überhaupt noch was braucht, hat sie ihn gefragt, als ob sie das nicht wüsste…
KW39/13
Wäre gestern nicht der Leim ausgegangen, dann wäre es ein perfektes Wochenende, aber das ist schon jammern auf hohen Niveau. Am Freitag gab es beim Ausstand ein paar super Geschenke, die emotionale Anspannung so eines Ausstands wurde im S’Chancenbräu abgelegt, am Samstag den Boden weiter verlegt – so lange der Leim eben gereicht hat – und heute ein schöner Tag mit den Kinners. Ach ja, im Praktiker kann man grade super Werkzeug einkaufen, dieses mal sind die 20/25 % realistisch und vor allem bei schwerem Gerät gut wg. der entfallenden Frachtkosten im Vergleich zu Amazon, heißt der Kompressor der Begierde, der schon seit Jahren und überall grob 100 € kostet, war praktisch fast geschenkt, ein Vorgeburtstagsgeschenk sozusagen. Jetzt können wir voll professionell Luftballone für Kindergeburtstage aufblasen, alle Bälle im Haus sind praller denn je und der Staub von auf der Werkbank liegt jetzt unter der Werkbank.
Den Tränen nah
Die Seniorchefin, also die Chefin vom Senior, war vorhin emotional berührt wie sie aus N ihre Tochter in BA über Internet gesehen und gesprochen hat. Dem Senior sein Junior war danach emotional berührt, als er bemerkt hat, dass ihm sein Junior eine Schraube in die Kopfhörerbuchse seiner Anlage gesteckt hat und deshalb keine Musik mehr aus den Boxen kommt. Nach gut 10 Min. Analyse mit verschiedenen Draht-Lösungen war klar dass das Gehäuse geöffnet werden musste. Nach weiteren 10 Min. war klar dass die Schraube, wenn überhaupt nur, durch einen irreparablen Eingriff wieder entfernt werden konnte. Irreparable Eingriffe bei Highend-Anlagen gehen ihren Besitzern sehr nah. Und das Geräusch des berstenden Plastiks des Kopfhörerbuchsenbauteils wird im Kopf bleiben wie das eines Dammrisses. Jetzt dröhnen die Boxen wieder, die Buchse wird allerdings nie mehr einen Laut in einen Kopfhörer pusten. Das ist eines der Happy Ends, die den Namen eigentlich nicht verdient haben.
PyCharm
PyCharm gibt es jetzt in einer „Free Community Edition“, wenn das Teil nur halb so gut ist wie IntelliJ es vor Jahren schon war, dann ist es eine Waffe. Muss ich heute Abend unbedingt mal ausprobieren.
[Update, 30.09.2013] Das erste „Hello World“ läuft, das Teil ist wirklich schon zu bedienen. Jetzt braucht es ein Projekt.
Alles gesittet
So ein Wiesenbesuch geht ganz schön in die Knochen, da hilft es auch nicht 8 Stunden ausschlafen zu können. Das letzte mal war ich definitiv noch im Studium und es war schlimm. Gestern war dazu kein Vergleich, fast schon gesittet. Wir hatten einen Tisch ab 17:30 Uhr, recht nahe an der Musik, und das Bier war wider erwartens ganz gut. Übernachtet wurde in Manching und gearbeitet ab 11. Arbeiten nach der Wiesen, das geht wirklich.
Between Dog and Wolf – für 5 €
Bei Amazon gibt es dieses Wochenende das neue New Model Army Album als MP3 für 5 €. Eigentlich ein Must-Click, allerdings ist die CD vom Album auch auf meinem Amazon Wunschzettel und die Chefin hat verboten vor dem Geburtstag noch was davon zu kaufen… Falls ich doch zuschlage bewege ich mich in einer Art juristischer Grauzone vor allem weil man beim Kauf der CD ja die MP3s dazu bekommt. Warten ist aber auch doof.
Die Ausnahme
Stewardessen sind für gewöhnlich eine elegante Mischung aus Form und Umgang, augenschmeichelnd, unnahbar und selbst in Extremsituationen noch freundlich. Die Stewardess heute war nicht so, sie war die Cindy aus Marzahn der Flugbegleiterinnen, in unfreundlich und langsam. Höchstwahrscheinlich hat diese Frau dieses Wesen auch gute Seiten, man müsste halt suchen, aber dafür war keine Zeit. Und wo man sonst den Himmel sieht, wenn die Piloten ihren Kaffee bekommen, war heute nur der blaue Stoff ihrer Uniform zu sehen, ein Quadratmeter grob geschätzt. Sicher ist seit heute jedenfalls dass es Stewardessen Uniformen auch in XXXL gibt, again what learned und aus Sicht der Gleichstellung auch eine feine Sache. Was will man mehr.