Der Akku von meinem Handy ist ein Gigolo, er macht das Handy bunt, holt das Internet in die Hosentasche, lässt einem Skypen und was weiß der Kuckuck sonst noch anstellen, ein Tausendsassa. Aber er ist ein Gigolo, denn eins, zwei, drei ist er leer und da wo grade noch der Nabel der Welt war, ist es schwarz, so schnell schaut man gar nicht. Ein Taugenichts auf seine alten Tage.
Gedankengut
Tintentod
Tintentod – der letzte Teil von den Tintenbüchern, knapp 750 Seiten in unter 2 Wochen, Leserekord. Jede Wette ein Mann hätte die 3 Bücher auch mit 1/3 weniger Seiten hinbekommen, aber egal sehr spannend. Für mich etwas zu viel Magie zum Schluss, aber trotzdem eine richtig gute Unterhaltung. Das Ende läd zu einer Fortsetzung ein, jede Wette.
KIBALA
Heute waren wir mit den Kurzen im DB-Museum in N. Die Familie zahlt 10 € und bekommt dafür als Gegenleistung einen Haufen Originalloks, viele Modelle, unheimlich viel Wissenswertes, eine (sehr gute) Ausstellung zum Thema Kommunikation und zum Schluss das KIBALA (Kinderbahn Land), eine Art Bahn-Indoor-Spielplatz (allerdings etwas stickig und ohne Bewirtung, was den Kinners aber voll wurscht war). Man kann sich gut 3 Stunden aufhalten, darf sich aber nicht daran stören, dass den Kurzen die ganzen Informationen egal sind, die Loks rulen! Es macht Spass und die Akkus leer, perfekt.
Top-Kunden Karte
Wer ein altes Haus renoviert ist Dauergast in allen Baumärkten, deshalb rentiert es sich die jeweilige Kundenkarte des Baumarkts zu haben. Bei OBI heißt das Ding Top-Kunden Karte. Irgendwann letztes Jahr gab es einen 10 % Gutschein, für die Mitgliedschaft haltbar bis Anfang 2014, der gestern eingelöst werden sollte. Also alles in den Wagen gepackt, was man für die Verengung einer Tür braucht, noch etwas Verschleißmaterial, und noch einen Metabo Akku-Schrauber (work. don’t play!) oben drauf und siegessicher zur Kasse.
Wie beschrieben als aller erstes die 10 % Karte vorgezeigt und dann das ganze Zeug einscannen lassen und danach bezahlen wollen. Plötzlich will die Alte die Top-Kunden Karte sehen, die aber unauffindbar ist. „Dann keine 10 %“ sagt die dumme Nuss und auch ihre Chefin ist uneinsichtig. Verdammt den Dreck bezahlt und leicht genervt heim.
Erstaunlicherweise wurde die Karte daheim recht schnell gefunden, also wieder zurück zum Markt und zur Rückgabekasse. „Hallo, das hier habe ich grade gekauft, man wollte mir die 10 % nicht geben – Sie haben das ja sicher mitbekommen! – jetzt habe ich die Karte“. „Das geht eigentlich nicht und es ist grade so viel zu tun“. Ganz schlecht. „Eigentlich bin ich als Top-Kunde einen anderen Service gewöhnt!!“ Doch ihre feinen Barthaare, die einen leichten Flau auf ihren Kinn bilden, scheinen den Ernst der Lage zu spüren. „Gut, dann machen wir halt mal eine Ausnahme“. Geht doch.
Die Alte hat bestimmt innerlich abgekotzt, wie sie den ganzen Mist nochmal einzeln eintippen und stornieren musste und hoffentlich ihre dumme Kollegin von Kasse 1 dabei verflucht. Und den Rabatt gab es bar zurück, d.h. Schwarzgeld für den Chef. Happy End, so ähnlich muss sich Robin Hood auf seinem Kampf für die Gerechtigkeit gefühlt haben.
Samsung Senderliste
Wenn man sich überlegt, dass Samsung so ungefähr das Gegenteil von einer kleinen Bastelbude ist, dann kann man sich über die Lösung zur Senderlistensortierung bei Fernsehern nur wundern: Da muss man die Senderliste am Fernseher exportieren, an einem Windows-PC mit einem miserablen Programm editieren und dann wieder am Fernseher einlesen. Für technophile Menschen auf den ersten Blick noch nachvollziehbar, bis zu dem Punkt wo das Programm ins Spiel kommt. Ganz schlecht. Absolutes Start-Up Feeling. (Gut, aber es funktioniert, das beschwichtigt.)
2013
Kind 2.0 ist eine Waffen-Wecker-Lärm-Promenadenmischung vor dem Herrn. Er durfte gestern 2 Stunden länger aufbleiben ist heute aber trotzdem pünktlich am Start um hier alles aufzumischen. Die Erste Runde Betreuung übernehme ich, die Chefin und Kind 1.0 liegen noch komatös danieder. Zeit für einen Jahresrückblick:
- Beruf: Im Februar haben wir die Fahrgemeinschaft gegen ein Jahresticket der Bahn eingetauscht. Der Tausch war gut, die Bahn fährt öfters als man denk und man kann viel individueller planen als mit der Fahrgemeinschaft. Und man kann im Zug abschalten, runterkommen, was lesen. Das ist top. Außerdem habe die Abteilung gewechselt, nach gut 10 Jahren im gleichen Thema war es Zeit.
- Familie: Highlight war definitiv unser Urlaub im Sommer, eine Woche lang Familie pur. Die Kinners entwickeln sich prima, was will man mehr?
- Immobilie: fast ein ganzes Jahr renovieren wir jetzt schon den Dachboden und die Baustelle sollte auch schon im Sommer, dann im Herbst, spätestens aber Weihnachten abgeschlossen sein. Ist sie aber nicht, das nervt, Land ist aber in Sicht.
- IT: Mit dem Raspbeery Pi wurde recht viel gebastelt, das macht Spass. Dass der Mac Mini nicht mehr an den neuen Fernseher passt, passt mir gar nicht. Und die Investition in eine SSD für das MacBook hat sich spätestens Heilig Abend als Volltreffer erwiesen. Ob das kaputte Laptop repariert oder ersetzt werden muss, klärt sich die Tage.
- Weggehen: Rock im Park + Woodstock der Blasmusik + New Model Army + Paradise Lost + div. Lesungen mit dem Literarischem Trio – the Boy is back
- Sonst: Dass wir immer noch mit einem Loch im Kofferraumdeckel rumfahren nervt, die ganze Sache hätte man anders angehen müssen. Da muss man für die Zukunft lernen.
Alles in allem kein schlechter Schnitt. Wenn 2014 auch so wird, dann bin ich zufrieden.
AppleTV Ratio

Die Chefin hat ja zu Weihnachten so ein AppleTV Teil bekommen. Es war so ein typischer Post-Ratio-Kauf oder um genau zu sein ein Ratio-Post-Kauf. Sie hat ihr Ratio schon entdeckt als sie die Bilder vom iPhone ohne Aufwand auf den Fernseher bekommen hat. Ich heute, als ich mit EyeTV eine Sendung aufgenommen und den Haken „Exportieren nach Apple TV“ entdeckt habe.
Nach Beendigung der Aufnahme, wird alles konvertiert und kann am Fernseher angeschaut werden. Das ist super! Vor allem weil der alte Mac Mini ja kein HDMI-Out hat und am neuen Fernseher eher überhaupt nicht mehr verwendet wurde. Jetzt können wir wieder halbwegs einfach aufnehmen und das Zeug im Nachgang anschauen. Alles wird gut.
Weihnachten 2013 #5
Es geht doch nichts über ein spontanes Entscheider-Treffen, damit hatten wir in der Vergangenheit schon beste Erfahrungen gemacht. Weihnachten hat dies bezüglich seine guten Seiten, weil es nämlich den Mann von der Nordfront heim zur Mutti zieht. Perfekte Vorraussetzung für eine spitzen Runde:
- Willich – Super Lokation, flotte Bedienung, gutes Bier
- Döner auf der Fürther Straße, gegenüber vom Kino – ein ganz geheimer Geheimtip
- Mops von Gostenhof – riesen Getränkekarte, etwas steril, Bedienung etwas langsam
- Kloster – hat seinen Zauber etwas verloren
- Artefakt – perfekt, allerdings ist der Monatswhisky etwas zu herb für meinen Geschmack
Die letzten Punkte für das Entscheider-Treffen im März sind geklärt und das Ziel für übernächstes Jahr ist auch schon gefunden, wir sind so abgebrüht, das ist der Hammer.
Weihnachten 2013 #4
Haben fertig. Die letzten Tage waren stressig, positiv stressig aber stressig. Geschenke technisch war dieses Weihnachten nicht der Kracher, zumindest für mich. Die Kinners dagegen haben sauber abgeräumt. Aber egal. Heute habe ich das Macbook zu Gravis gebracht, bei der Annahme ist dem Verkäufer aufgefallen, dass der Deckel auch verzogen und der Ein-/Ausschalter ohne Funktion ist. Im neuen Jahr gibt es dann einen Kostenvoranschlag, man wird sehen, 1000 Euro für ein neues will ich eigentlich nicht schon wieder ausgeben.
Heute haben wir Tipps für den Umbau vom Dach bekommen, gut Tipps! Der Kompromiss zwischen Türe zu machen und Türe drin lassen ist übrigens Türe verengen. Ein spitzen Einsatz für die Dremel DSM20. Vielleicht ist es ja ganz gut dass der Boden erst später geliefert wird. Ying, Yang, Mitte.
