Vorhin war mein Gmail-Konto für bestimmt eine Stunde nicht erreichbar. Ein Internet ohne Google, wie krass! Wer es nicht selbst erlebt hat, der wird es kaum glauben.
Gedankengut
Schruppen ohne Ende
Die Chefin hat vorhin 20 Feilen für 10,50 € beim netten Second-Hand Auktionshaus im Internet für ihren Tim Taylor erstanden. Top! Das sind gut 52 Cent pro Feile, da kann man fast nichts verkehrt machen. Wenn sich jetzt noch ein Stück U-Stahl findet, könnte man Metal-Grundausbildungs-Revival machen – Schuppen after all these years.
No Konstanz
Der Tatort am Wochenende aus Konstanz war wieder so schlecht, dass a) das Dschungel-Camp ein Alternative darstellt und b) man sich nur fragen kann wie diese Crew so lange so weitermachen kann. Warum braucht es überhaupt einen Tatort aus Konstanz, BW hat doch schon Stuttgart?
Nicht gut
Dieses Wochenende war das Gegenteil von gut, es war nämlich nicht gut. Und dabei hätte alles fast perfekt sein können: Die Chefin am Freitag auf Konzert, der Chef am Samstag schön die verengte Tür einputzen und die Kinners irgendwas kaputt machen. Die Realität hat dieses mal in Form eines ganz üblen Virus zugeschlagen: Donnerstag Kind 1 kotzen und Durchfall, Freitag Kind 2 kotzen und Durchfall, Samstag die Chefin und heute der Chef. Nach zwei Wochen Fasten hat das so richtig gesessen und noch nicht einmal nach dem AC/DC-Konzert am 21.10.2003 habe ich mich so schlecht gefühlt…
Natürlich könnte man jetzt sagen dass es ganz schönes Glück war, dass es uns nicht alle vier gleichzeitig erwischt hat, dazu muss man aber schon ein verdammter Optimist komplett ohne Skrupel sein.
Wy Win XP will never die

Ein Beispiel warum Microsoft den Support von XP doch im April nicht einfach so einstellen wird, konnte man heute u.a. in der U-Bahn sehen.
AutoRip ist eine feine Sache, fast schon zu fein
Bei Amazon gibt es grade die angeblich besten Alben von 2013 als MP3s für 5 €. Bei den beiden, die ich mir raus gesucht habe, hat die CD aber nur 6,99 € gekostet, also die CDs bestellt und die MP3s am Sonntag gleich runter geladen und angehört. Jetzt sind heut die CDs gekommen und man braucht sie net mal mehr auspacken, geschweige denn rippen und anhören. Recht praktisch. Dafür ist aber dieser CD-auspacken-einlegen-anhören-sich-freuen-Effekt am Arsch, ein Neuzeitkollateralschaden als Nebeneffekt praktisch.
Hmmm
Seit heute ist auf dem iPad der Mail-Account der Chefin eingerichtet, damit ist es praktisch „ihres“. Die native Mail-App ist um längen besser als die von Google und jetzt kann Sie noch mehr und viel besser mailen, was bin ich doch für ein netter Gatte.
Und dann muss noch gesagt werden, dass das Ende von Mankells Wallander alles andere als würdig war, für so einen spitzen Kommissar. Schlechte Welt.
News-Seite überarbeitet
Habi mal schnell mir nichts dir nichts neben dem Tatort, der kein Tatort sondern ein Notruf 110 war, das Backend von der News-Seite ausgetauscht. Jetzt wird der Krempel gecacht, das macht die Seite blitzschnell. Oh wunderbare IT.
Wenn Fasten nachteilig ist
Eine Eigenschaft vom Fasten ist ja, dass man nichts isst. So schlimm wie es dich anhört ist das eigentlich nicht, weil man sich damit einen Haufen Zeit spart. Wenn man allerdings zum Essen eingeladen ist, dann ist das eher unglücklich, fast schon nachteilig. Also habe ich gestern Abend zu geschaut wie vor meinen Augen 3 kg Lamm und Rotwein aus Tirol kredenzt wurden. Es hat alles super gerochen und es hat super ausgeschaut, aber es war nichts für einen Faster. Gemüsebrühe und Wasser sind eigentlich ok, aber in so einem Moment keine richtige Alternativen. Es wurde Gott sei Dank ein Nachfolgetermin vereinbart, da ist das dann nicht ganz so schlimm.
Zen und die Kunst ein Brett gerade zu sägen
Seit gut einer Woche beschäftigt mich fast nichts anderes mehr als die Frage wie man es unter den eher unprofessionellen Voraussetzungen in der Hackschen Werkstatt schafft, ein 2 m langes Brett gerade gesägt zu bekommen. Man muss mit dem zurecht kommen was man hat. Zuerst wurde die Werkbank sauber geräumt um Platz zu haben, dann die Werkstatt außen herum. Dann die Idee die eigene Werkbank umzubauen wieder verworfen. Nein, man muss mit dem zurecht kommen was man hat! Keine richtige Kreissäge, dann die Handkreissäge. Keine große Einspannmöglichkeit, dann die Schraubzwingen. Keine richtiger Winkel, dann das Abziehbrett und mit der Schieblehre die Vorrichtung zurecht gerückt, kontrolliert und nochmal kontrolliert, den Staubsauger angeschlossen, die Säge eingeschalten, Adrenalin vergossen und gesägt, abgesetzt, Schraubzwingen umgesetzt und zu Ende gesägt. Ying. Das genau gesägteste Stück, dass diese Werkstatt jemals gesehen hat, bewundert, eins sein mit dem Material und kurz noch die Kanten entgratet. Yang. Geschafft. Perfekt.