Die Installation von einer WD My Cloud ist so einfach, das ist schon beeindruckend. Was war das früher für ein Zinnober: DynDNS Account anlegen, Netzwerkeinstellungen, Router konfigurieren, usw. Und dann noch miniDLNA drauf, das neue Filme nie automatisch übernehmen wollte… Und heute: anstecken, anschalten, App installieren, Hex Hex! Das war jedenfalls ein leicht verdientes Abendessen.
Gedankengut
Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub
Der Aufschlag nach 3 Wochen Auszeit ist schon gewaltig, vor allem dann wenn man noch gleich eine Spätschicht dran hängen muss und dann auch noch der Zug abends Verspätung hat. Wie im schlechten Film.
40 Cent
Gestern Abend war ich mit dem FSausA zum Synchrontrinken weg. Für die, die Synchrontrinken nicht kennen, Synchrontrinken ist eine alte fränkische Sportart, bei der die Spieler versuchen in möglichst kurzer Zeit möglichst viel zu trinken allerdings mit der Einschränkung dass immer gleich viel im Glas sein muss und auch immer gleichzeitig bestellt werden muss. Synchrontrinken wird demnächst höchstwahrscheinlich sogar olympisch, um Franken eine reelle Chance zur Teilnahme an den Olympischen Spielen zu geben. Einfach mal ausprobieren!
Aber um das Synchrontrinken geht es hier gar nicht, sondern darum dass das Bier im Schanzenbräu mittlerweile 3,10 € kostet. Jetzt wird der Trendtrinker sagen dass 3,10 € für ein Trendgetränk ganz OK sind, aber wir reden hier nicht von Hugo oder Caipirinha sondern von Bier – Dunkles, Rotes oder Helles, unserem Trainingsbetriebsmittel! Bier aus Nürnberg und direkt in der Schankwirtschaft angeboten. 40 Cent pro Seidla mehr, das erstickt so manche Olympiaambition direkt im Keim. 40 Cent, Alter!
Nimm mein Mixtape
Dieser Olli Schulz ist eine Entertainment-Waffe vor dem Herrn. Die Musik ist bei ihm absolute Nebensache, der kommt auf die Bühne und unterhält seine Gäste von der ersten bis zur letzten Minute. Der Serenadenhof war ziemlich voll und ein paar hundert Meter nebenan verliert der Club nicht. Was man da mehr will? Naja, vielleicht eine Kneipe in der Stadt die Montags um 22:30 Uhr noch offen hat!
Hü Hüpf
Der August ist eine Termindampfwalze und macht jeden Tag platt. Wir hopsen hin und her und versuchen das beste daraus zu machen. Wir brauchen bald Urlaub vom Urlaub.
Außerdem heute gelernt: „Chillen“ bedeutet etwas langweiliges machen ohne sich zu langweilen. Chillen ist eine Kunst.
CT Urlaubsauslese
Im Urlaub wurden ein paar alte CTs gelesen, folgendes ist erwähnenswert:
- http://ct.de/ywep: beschreibt wie man recht einfach den Audio-Stream unter Windows mitschreiben kann. Das kann man bestimmt auf Arbeit mal bei Telefonkonferenzen gebrauchen.
- http://ct.de/yu91: ist ein Artikel zur Sprachsteuerung der Heimautomatisierung. Man kann von dem Thema halten was man will, aber es wird genauso kommen autonomes Fahren. In Kombination mit einen Raspberry ist der Aufwand ja schon fast lächerlich.
- http://ct.de/ymjq – mein persönlicher Favorit! Ein Heimserver auf Basis eines HP Microserver Gen8. Diese Kisten gibt es bei Amazon 214 € (!), in Kombination mit 8 GB mehr Hauptspeicher und einer 3 TB Festplatte kriegt man für gut 400 € eine Top-Maschine. Wenn man da noch etwas virtualisiert, dann könnte man da schön eine NAS und einen Remote Linux-Desktop drauf packen. Ob man da clevererweise unter Linux virtualisiert oder direkt auf VMWare setzt ist noch nicht ganz raus. Jedenfalls ein spitzen Projekt!
U wie Urlaub, A wie Österreich – 2015
Es reicht eigentlich auf den Betrag vom letzten Jahr zu verlinken, denn wir waren heuer wieder im gleichen Hotel. Gut, es gibt schon Neuerungen, statt Paulaner gab es Hacker Pschorr und das WLAN war viel schneller, das fällt aber in die Kategorie Produktoptimierung. Alle sind zufrieden. Nach dieser Woche Extrem-Familying ist diese Woche Runterkommen und Rumgammeln angesagt.
Beeindruckend ist, was diese Ösis im Sommer alles auf die Berge schaffen und aufbauen um Familien dort hin zu locken. Vor allem wenn man bedenkt, dass alles as für den Sommer dort an Spielplätzen usw. aufgebaut wird, zur Ski-Saison ja wieder weg muss! Vielen Naturschützer ist das ja ein Dorn im Auge, für Familien mit Kinder ist das allerdings wirklich gut.
Und dann muss noch erwähnt werden, dass wir heuer versucht haben mal etwas ganz neues zu machen, nämlich Geocaching. Von der Idee her hätte es eine Erfolgsgeschichte werden müssen, weil „Geocaching ist eine moderne Form einer Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd. Ausgestattet mit einem Global Positioning System (GPS)-Empfänger und den Koordinaten eines „Schatzes“ aus dem Internet kann man die Schätze finden, die jemand anderes an ungewöhnlichen Plätzen versteckt hat.“ . Wurde es aber nicht, denn wenn der Schatz nämlich nicht nach 5 Min. gefunden wurde, dann fällt die Begeisterung logarithmisch ab und das Gemaule steigt entgegengesetzt proportional. Einen Versuch war es jedenfalls wert.
Alles in allem also ein cooler unspektakulärer Urlaub. So mögen wir das.
Blutfeuer
Dieser Helmut Vorndran ist ein verrückter Hund. Der schreibt da mit Blutfeuer einen fränkischen Krimi mit Toten ohne Ende, zaubert nebenbei noch einen Tornado aus dem Hut und lässt dann zum großen Finale alles ineinander aufgehen. Als ob es das normalste von der Welt wäre wenn da oberfränkische Metropolen quasi ausradiert und sich alle Wege in der Bamberger Unterwelt treffen. Super Buch! Hoffentlich findet sich im Urlaub die Zeit den Nachfolger zu lesen.
Dem Retter der Meinungsfreiheit aus Buttenheim
Gestern wurde ein ganz fieser Anschlag auf den Betreiber diese Seite verübt. Und zwar wurde ihm eine Wespe ins Bier geschmuggelt und der hat sie mit getrunken und wurde gestochen. Ob dieser Anschlag etwas mit den Übergriffen auf netzpolitik.org zu tun hat konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht eindeutig geklärt werden. In Zeiten von Facebook, Drohnen und totaler Überwachung kann das alles nicht ausgeschlossen und muss auf alle Fälle in einem größeren Zusammenhang betrachtet werden. Ebenso wenig konnte bisher geklärt werden ob es sich um eine richtige Wespe oder um einen ferngesteuerten kybernetischen Hybrid gehandelt hat. Jedenfalls wurde das Opfer für eine ganze Weile mundtot gemacht und dass nichts schlimmeres passiert ist, ist nur dem beherzten Handeln des Herrn DKausOjetztB zu verdanken, dem Retter der Meinungsfreiheit aus Buttenheim.
Die Festplatte macht das Kraut auch nicht mehr fett
Diese Woche ist noch die Festplatte vom Raspberry Pi kaputt gegangen. Bis man da drauf kommt dass es die Festplatte ist, die gerade spinnt und nicht die Seafile Installation, das dauert schon eine Weile. Einfach eine neue Festplatte dran hängen wollte ich nicht weil ich eigentlich nicht mit der Performance von Seafile auf dem Raspberry zufrieden bin. Also wurde der alte Asus eeePC reaktiviert und Debian drauf geklopft. Das ist eigentlich keine Arbeit für den Sommer, aber man ist ja flexibel.