Das ist halt so

mac_am_endeGravis braucht tatsächlich 2 Wochen um eine Festplatte zu tauschen. Auf den ersten Blick ist das natürlich lang, aber wenn man bedenkt dass dieser Gravis nicht einfach nur ein kleiner Laden sondern Teil eines großen Konzerns ist, dann ist das OK. Das ist praktisch fast wie auf Arbeit und da stört man sich ja auch nicht an solchen Wartezeiten sondern hofft auf ein Ergebnis und ist dann umso glücklicher wenn das Ergebnis auch noch funktioniert.

Happy Ends gibt es fast nur im Kino.

mac_am_endeRealistisch betrachtet wird es höchstwahrscheinlich Probleme geben. Optimistisch könnte man aber auch auf ein Happy End zusteuern. Aber sind wir mal ehrlich, Happy Ends gibt es fast nur im Kino.
Das letze Backup war vor 37 Tagen mit TimeMachine, das weiß ich ganz genau weil das das Laptop erst heute Nachmittag nochmal gemeldet hat. Im besten Fall kann man von diesem wiederherstellen, ansonsten muss man auf ein paar Backups zurückgreifen, die so aktuell nicht sind. Da könnte sich ein Loch bei Bildern und Musik auftun. Urplötzlich startet der Rechner mit einem Verbotsschild. Das schaut gut aus, ein umgeschmissener König würde wohl besser passen.
Jetzt ist guter Rat teuer, am besten man schläft erst mal eine Nacht drüber, morgen ist auch noch ein Tag. Morgen könnte es auch ein Happy End geben. Oder eine neue Festplatte.

Du bist der Club! Das weiß sogar der Osterhase.

club-st.pauli
Heute ging es mit der Meute und den Karten vom Osterhasen ins Stadion. Der Nürnberger Osterhase ist halt auf Zack. Spielbeginn war um 15:30 Uhr, Abmarsch im Hause Hack 11:20 Uhr, pünktlich. Bei der Einführung vom Kind 2 in das Fussballbusiness durfte nichts schief gehen! Außerdem hatten wir die Mama mit am Start – es war ja Muttertag – und da muss unnötiger Stress unbedingt vermieden werden. Bevor es rund ging gab es noch ein anständiges Festtagsmahl im Gutmann und dann ging es bei besten Wetter ab ins Stadion.
Die Aktion war ein Selbstläufer, das Kind 1 war routiniert, die Chefin angetan und das Kind 2 überwältigt. Zum Spiel muss man nicht viel sagen, der Club hat gewonnen und es in der 2. Halbzeit spannend gemacht. Unterm Strich zwei neue Fans und ein Muttertag den die Mutter mag.

Cyanogenmod 13: Android 6 für alle – und für mich

cyanogenmodWie man Cyanogenmod 13 auf einem Samsung Galaxy S5 installiert ist hier gut beschrieben: https://www.youtube.com/watch?v=M_xD_SXYv3A.
Was nicht dokumentiert ist, das sind die Zeiten in den irgendwas im Hintergrund passiert und du nicht weißt ob da gerade etwas abbricht oder es einfach nur dauert. Und das alles unter den Argusaugen der Chefin – innerlich verzweifeln aber sich nichts anmerken lassen. Ruhe bewahren.
Insgesamt braucht man incl. Google-Apps gut eine Dreiviertelstunde. Wenn man es richtig Low-Level will, dann drückt man bei der Frage der App-Wiederherstellung auf Nein und kann dann den ganzen Abend damit versaubeuteln alles an Apps zu installieren, was man für ein mobiles Leben benötig. Handy rooten, selbst Android 6 drauf schmeißen und auf Samsung scheißen – das nächste große Ding!

Das non-smarte Home der smarten Hacks

In der CT 07/2016 erzählt ein Heise Redakteur über seine Erfahrungen mit seinem Smart Home. Der Mann macht ganz krasse Sachen, von der Idee her top, die Use-Cases sind mich aber größtenteils sinnlos. Auf meintechblog.de berichtet ein Redakteur von der Planung seines komplett vernetzten Hauses, da wird geklotzt – volles Programm. Und sogar auf Arbeit berichten die Kollegen stolz von ihren Homematic/FHEM Projekten. Als technisch versierter Hausbesitzer bekommt man da langsam ein latent schlechtes Gewissen, weil man selbst so überhaupt gar nicht smart wohnt.
Wir haben damals keinerlei Heimautomatisierungskram beim Umbau eingebaut weil wir weder Zeit noch Geld dazu hatten und mir auch gar nichts sinnvolles eingefallen ist. Mittlerweile erscheint mir folgendes als nützlich:

  • Eine Übersicht beim Verlassen des Hauses die zeigt ob noch Fenster geöffnet sind.
  • Die Möglichkeit beim Verlassen des Hauses alle Rollos im Untergeschoss zu schließen.
  • Schon von der Autobahn aus das Hoftor öffnen zu können.
  • Eine Anwesenheitssimulation.
  • Wenn jemand klingelt, dann soll in der Küche auf einem Tablet automatisch das Bild der Überwachungskamera erscheinen.

Tendenziell sind wir jetzt also ein Stück weiter weil es Anwendungsfälle gibt, aber ein tatsächlicher Bedarf ist nach wie vor nicht auszumachen. Wir erhalten also den Status Quo.

Auf dem Berg der Franken

Am Sonntag stand ein Besuch bei der Uroma auf dem Programm. Uromabesuche stehen bei einem Teil der Familie nicht ganz oben auf der Sonntagsbeschäftigungsliste, also musste getrickst werden: wir wandern auf den Staffelberg, dort gibt es das beste Eis ever und auf der Rückfahrt fahren wir noch kurz bei der Uroma vorbei und da gibt es was zu essen. Check.
Die Wanderung war abwechslungsreich, es hat geregnet, die Sonne hat geschienen, es hat geschneit und gab Graupelschauer. Ansonsten muss noch erwähnt werden dass am Staffelberg die allerschönsten Schlüsselblumen wachsen und die Aussicht auch bei Schneeregen ganz ok ist. Abends waren alle müde – Ziel erreicht.

Themenabend Bier

Samstag ist Biertag. Ein mir bekannter Bekannter und ich waren gestern auf einer Bierprobe in der Bierothek. Verköstigt wurden im Fass gereifte Biere. Im Fass gereifte Biere haben die Besonderheit dass sie den Geschmack des Fasses annehmen und dafür werden i.d.R. Whiskey-, Rum- oder Weinfässer verwendet. Manch einem fränkischen Biertrinker werden sich schon allein beim Gedanken daran dass ein Bier nach Wein oder Whiskey schmeckt die Nackenhaar aufstellen, diesen fränkischen Biertrinkern sei gesagt dass das derzeit modern ist. Unterm Strich war es ein interessanter und lustiger Abend – auch für fränkische Bierpuristen.

Toaster-los

Vor gut 40 Jahren haben die Rowenta Werke einen Toaster hergestellt, ein stabiles Gerät wie man es heutzutage wahrscheinlich nicht mehr herstellen kann. Ein zeitloses Stück Technik, formschön und praktisch. Höchstwahrscheinlich hat er seinen Weg als Hochzeitsgeschenk Anfang der 70er in oberfränkische Gefilde gefunden, wurde weitervererbt, gezwickt und verschenkt und stand dann irgendwann in unserer Küche. Stand da und passte einfach.
Über Jahre hinweg hat er unseren Toast braun geröstet, unseren und später auch den der Kinder, hat ohne Murren die Grundlage für jedes ungesunde Frühstück veredelt. Und gestern hat ihn das Kind 1 – unabsichtlich – runter geschissen dass die Trümmer nur so durchs Esszimmer geflogen sind. Das alte Plastik ist gebrochen, da hilft auch kein Sekundenkleber weiter. Das war es. Ende. Aus. Kein Happy End.