Momentan geht es konzerttechnisch ganz schön ab! Der Herr Herbst gibt einen Tipp und spricht von absolutern Underground, der Herr Abgeordnete in spe beschreibt die Band mit Die Typen sehen aus als könnten die sich ned entscheiden ob sie gerne Clanmitglieder oder doch eher Burschenschafter auf Brautschau sein möchten. Ich gebe zu Heckspoiler machen es einem nicht einfach, haben den MUZ Club am Mittwoch aber ziemlich voll bekommen und ein spitzen Konzert abgeliefert. Als Metalpunk wird die Musik auf der Seite vom MUZ-Club beschrieben, das trifft es ganz gut. Ein Schlagzeug, ein Bass und österreichisches Geschrei, eine super Mischung.
Die Redemption Brothers findet man, wo sich Lou Reed und Lee Hazlewood die Kneipentüre in die Hand geben.Am Samstag war das in der Theaterkneipe Loft vom Gostnerhoftheater der Fall. Ein super Abend war das. Wow! Die Band hat alles gegeben und wir als Zuhörer auch. Da kann sich keiner beschweren.
Ich muss an dieser Stelle über ein Dilemma sprechen. Wenn als Kerl mit Familie und Verpflichtungen und so weiter „Ausgang“ bekommt, gibt es zwei Alternativen wie man den Abend lebt:
Du gibst alles weil du vernunftvoll mit deinem Freiraum umgehst und ihn best möglichst ausnutzt.
Oder sagst du irgendwann: Es reicht, ich gehe heim!
Ich bin hin- und hergerissen. Was ist da jetzt vernünftiger? Muss ich schon die ganz Zeit drüber nachdenken. Vernunft ist nicht so ganz mein Spezialgebiet.
Same Drug New High – Same Locatian, same Spaß. Ich kann mich noch ganz genau ans letzte Konzert, vor etwas mehr als einem Jahr erinnern, das war eines meiner Konzert-Highlights und deshalb hatte ich dieses Mal bedenken, ob es wieder so gut werden wird. Wurde es! Wir haben am Setup relativ wenig verändert, selbe Unterkunft, selbes Rahmenprogramm, das hat alles gepasst.
Die Vorband war The Good The Bad And The Zugly und sie machen das was Turbonegro gemacht haben, als Hank noch der Sänger war, sie rocken was das Zeug hält und machen aber dazu noch eine spitzen Show, Wahnsinn! Danach kamen Gluecifer und haben nochmal eins drauf gesetzt, spitze! Was extrem cool war ist, dass wir auch noch eine Menge Bekannte getroffen haben, als Sahnehäubchen quasi. Diese Woche müssen die Blessuren schnell verheilen, denn es gibt viel zu tun.
[Update] Eine Sache muss noch erwähnen weil es so wichtig ist und bei Gelegenheit ausgeschlachtet werden muss. Ich bin gestern heim gekommen, hab mich nur kurz umgezogen und dann sind wir gleich nach Fürth zum Basketball geradelt und danach haben wir den Aufenthalt sogar noch bei den Sieben Schwaben um ein Abendessen extended! Also nichts mit heimkommen und hinlegen.
Spitzen Konzertauftakt 2026: Krood im Liveclub in Bamberg. Montags ist im Live-Club Montagsschwof, freier Eintritt bis 21:30 Uhr und danach Getränke zum halben Preis. Das zieht die Studenten an. In der Zeit zwischen 20:30 und 22:00 Uhr gibt es Livemusik. Dieses Mal eben Krood – Krood hatten wir schon bei der Turbo A.C.’s Secret Show in Bamberg gesehen und jetzt ein ganzes Konzert mit ihnen, top! Sau guter Stoner Rock zum Jahresbeginn.
Noch topper ist dass der Live-Club ja nur ein paar Meter vom Schlenkerla entfernt ist, deshalb haben wir da einen kurzen Abstecher hin gemacht. Ein Warmup quasi. Das Schlenkerla mag ich gern, es hat einen gewissen Sonderstatus, es ist zwar sehr touristisch, aber das alte Haus mit seinem Rauchbier zieht halt auch nach wie vor ziemlich viele Einheimische an, die auf aans (ein Bier) vorbei schauen. Das muss man erst mal schaffen.
Beim Montagsschwof ist mir aufgefallen, dass sich viele von dem ultra jungen Publikum erst eine Flasche mit einem antialkoholischen Getränk bestellt, Apfelschorle, Club Mate oder so, und dann wenn die ersten paar Schlucke getrunken sind, sich den Rest mit Vodka auffüllen lässt. Das ist gar nicht mal dumm, zum einen kann man mit der Flasche in der Hand noch ganz gut tanzen und zum anderen vermeiden die Mädels dass man ihnen K.O-Tropfen ins Glas geben kann. Zumindest ist das meine Interpretation. Kann auch sein dass es ein neuer Trent ist, den ich nicht kenne.
Zum Jahresabschuss eine Art Doppelsieg, erst im Blauen Affen zum Essen und dann zu Folk’s Worst Nightmare in den Kunstkeller 27. Wow. Im Blauen Affen gibt es Humbser aus dem Fass und sau gute Schnitzel, mein Mitesser hatte sogar eine Variation mit einem Kloß, das muss man sich mal vorstellen! Zu dem Thema passt auch dass der Vertrag von Miro Klose heute wahrscheinlich nicht verlängert wird. Sagt zumindest ein Insider, der mit am Tisch saß und das unbedingt mal sagen musste.
Wir hatten uns auf Atzenhofer Bier im Kunstkeller eingestellt. Letztes Jahr hatten die Atzengold, gestern gab es Ammerndorfer Bier, auch gut. Und eine ungespundete Bierspezialität aus Bamberg, das war uns aber egal. Ammerndorfer in Kombination mit Spezi in Kombination mit guter Musik im Kunstkeller hat total gereicht. Kombiniere – spitzen Abend! Echt, Folk’s Worst Nightmare sind voll super. Und dann Smalltalk mit einem von den Nightmarener. Da haben wir gestern echt am Optimum operiert.
Obacht, heute wird es klassisch. Die Chefin hat mich gestern in die Peterskirche geschleppt, ich hatte das gar nicht so auf dem Radar und war abends fast etwas überfahren, jedenfalls hatte ich keine Ahnung was mich erwartet. Die Peterskirche kannte ich, weil das Stundenwohnheim gleich ums Eck war, drin war ich aber noch nie.
Man konnte sich entweder in die Bänke setzten oder auf Sitzsäcke, im Raum zwischen Altar und erster Sitzreihe, vorne standen diverse Instrumente und später dann auch noch Musiker und eine Sängerin in Rot. Die haben eine Lichter-Show musikalisch untermalt, ich fand aber dass es genau anders herum war. Das obere Bild zeigt was man gesehen hat, wenn man nach vorne geschaut hat und das hier wenn der Blick nach oben in die Kuppel ging:
Die Kombo hatte eine interessante Instrumentenauswahl: Saxophon, Hackbrett und Vibrapohn. Dazu hat dann die Dame in Rot gesungen. Das hat alles ganz gut gepasst und mich tatsächlich emotional berührt, war aber anders als der Krawall den ich sonst immer höre. Hier gibt es mehr Infos https://www.genesis-nuernberg.de, wir hatten gestern das Special mit der Pocket Opera Company: der Komponist Reynaldo Hahn vertonte mit dem Zyklus „Chansons Grises“ die einzigartigen Verse, und schuf Sinnes erweiternde Lieder voller unberührter Schlichtheit, Klangreichtum und Ausdruckskraft. Die Pocket Opera Company, Deutschlands ältestes und freies Musiktheater bringt erstmals in einer eigenen Neuinstrumentierung diese Lieder im Rahmen von GENESIS zur Aufführung.
Mother Tongue habe ich oft im Zug gehört, super Band, anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber irgendwann haben sie einem. Jetzt spielen die an einem Samstag im Hirsch, was für ein Glück! Wir hatten zur Einstimmung ein 10er Fässla Huppendorfer Hausbräu, im Maßkrug serviert, mit Bratwursten an stundenlang totgekochten Sauerkraut im Bauernweckla mit Born-Sempft. Wahnsinnskombination. Dann ein spitzen Konzert, der Hirsch ziemlich voll, super Stimmung. Der Rosa Hirsch zum Abschluss quasi das Sahnehäubchen. So geht Samstagabend.
[UPDATE]Das muss ich noch erwähnen: Als Supporter ist Werewolf Etiquette mit an Bord, Man kann eigentlich sagen, dass sich Mother Tongue selbst supporten, denn Sänger und Bassist Davo Gould ist zusammen mit einem weiteren Mother Tongue-Mitgründer, Geoff Haba, das neue Nebenprojekt Werewolf Etiquette.
Es fällt mir schwer die richtigen Superlative für den Samstag zu finden. Also beschreibe ich die Angelegenheit am besten mal: Ein mir bekannter Bekannter hat Anfang des Jahres spitz gekriegt, dass die Turbojugend Bamberg ein Konzert im Sportheim bei FC Wacker veranstaltet und kurzerhand 5 Tickets gekauft und ich hab eine zentrumsnahe Übernachtung bei der Schwägerin organisiert. Von dort sind wir los gezogen, erst einen guten Döner gegessen, dann auf einen Bock ins Fässla und so sind wir bestens vorbereitet in ein Sportheim mit lauter Turbojugendlichen eingefallen.
Auf dem Programm standen die TURBO A.C.’s aus die USA und zwei lokale Bands, von denen ich besonders die erste Band Krood erwähnen muss. Spitze. Eine wahnsinnig gute Band-Auswahl und eine wahnsinnig gute Location und wahnsinnig gutes Bier, eine wahnsinns Kombination. Wie man an dem Bild vielleicht erkennen kann, war das alles recht klein und überschaubar, eine super Stimmung. Großes Lob an die Turbojugend Bamberg für so ein Spektakel! Großes Lob an meinen Körper, ich gelobe ihn die Woche etwas besser zu pflegen.
Ein Käfig voller Narren im Opernhaus – schönes Kontrastprogramm zum Paradise Lost Konzert am Dienstag und ein guter Einstieg in das Wochenende. Wobei der eigentlich Einstieg zuvor schon bei einem Thailänder war. Ich mag ja dieses scharfe asiatische Essen sehr, das macht den Bauch so schön warm. Das war also schon mal ein guter Einstiegseinstieg, danach schnell rüber ins Opernhaus und hoch in den dritten Rang. So weit oben ist es nicht ideal, aber man kann wenigstens schön auf das Orchester schauen und das interessiert mich oft mehr als die Show auf der Bühne. Aber die war in diesem Fall auch gut, es gibt also nix zu meckern. OK, auf den Plätzen war es etwas eng, mein bekannter Bekannter sagt wie bei RyanAir, das trifft es ganz gut.
Ich mag das Opernhaus weil es so schön verwinkelt ist und ich kann verstehen dass man es renovieren muss. Die Stühle könnte man mal austauschen und die Klos hätten auch ein Update verdient, aber warum man da unbedingt eine Milliarde Euro rein versenken sollte, erschließt sich mir nicht. Brandschutz, ich weiß, aber könnte man da nicht einen vernünftigen Kompromiss finden und ein Schild dran packen „Obacht, falls es hier mal brennen sollte, kann das ganz schön schlecht ausgehen, überlegen Sie sich den Eintritt und wägen sie sorgfältig ab!“. Denn es ist doch gerade dieser Charm, den es zu erhalten gilt.
Ansonsten, Notiz an mich: Es war ein Musical im Opernhaus, falls jemand fragt. Keine Oper, keine Operette, sondern ein Musical und kein Theater sondern das Opernhaus.
One Second war mein letztes Paradise Lost Album, irgendwann Ende der 90er, danach haben die mich irgendwie nicht mehr getriggert. Im Sommer habe ich zufällig gelesen, dass das neue Album Ascension wieder mehr wie Shades of God sein soll und – Donnerwetter – das stimmt echt! Jetzt, Dienstag, haben sich die Herren im großen Saal im Z-Bau die Ehre gegeben und es war ein Fest – ausverkauftes Haus, super Stimmung, viele Bekannte, super Sound und gespielt haben sie viele, mir noch bekannte, Lieder. Echt geil, eines der besten Konzerte seit langem, fast wie 1994 in Neumarkt mit Crowbar.