Zum Thema Badbeschallung

sl-8231_1.jpg Ich kann an dieser Stelle entspannt verkünden, dass das Thema Badbeschallung nun als gelöst betrachtet werden kann. Natürlich überdimensioniert. Fetter Sound. Sehr zu empfehlen und für 40 € fast geschenkt!
Die Sache stand schon so lange auf meiner ToDo-Liste. Mindestens seitdem ich den AirportExpress is Bad umgezogen hab. Mich haben die Kabel vom Arbeitszimmer ins Bad gestört. Die alten PC-Boxen taugten nicht zum Musikhören.
Also hab ich gestern rein Interessehalber mal im Saturn vorbeigeschaut. Dort habe ich zufällig den DKausB (jetzt auch in N wohnhaft) getroffen. Der DKausB ist Bassist und war auch auf der Suche nach einer adäquaten Beschallungsmöglichkeit für sein Arbeitszimmer. Zufall oder Fügung?
Nach ca. 40 Min war klar, dass das Preis/Leistungsverhältnisses dieses Schnäpchens hervorragend ist. Von außen sichtbares Zeichen für Männer die mit einer Beschallungslösung zufrieden sind, sind ein Grinser samt sensomotorisch begewegtem Haupt.
Die Frage wie man so einen Monster-Subwoofer in Bad unterbring ist eine andere. In Anbetracht der Tatsache, dass die Beschallung Vorrang hat, muss man an dieser Stelle Kompromisse eingehen. Ich würde das Möbel im Bad deshalb ab heute nicht mehr als Badschrank bezeichnen sondern als integriertes Badsoundsystem, oder so.

Nachtrag zum Vortag

Ich hätte es ja fast vergessen zu erwähnen: Als ich gestern so gegen 11.00 Uhr Richtung Brötchengeber gefahren bin habe AFK-Max gehört. Rührende Szenen haben sich da abgespielt. Die Chrisi von der MAX Morning Show hat sich verabschiedet. Schade, die war nett! Nonsense labern ohne Pause und zwischendurch gute Musik. Sie war Praktikantin und hat die Sendung die letzten 5 Monate moteriert. Hab sie eigentlich jeden morgen gehört. Mal schauen was der Nachfolger so bring. Machs gut!

Postsilvester und Fastenstart

So, die letzten Tage waren kein Standard:
Silvester und Neujahr nachmittag hab ich bei den famosen Wohnzimmerterroristen verbracht. Spassige Angelegenheit möchte ich mal sagen. Ha, und Neujahr morgen war ich laufen!
Neujahr abend habe ich dann versucht langsam runter zu kommen. Lockerer werden. Mich aufs Fasten einzustellen. Nach all der Völlerei der letzten Wochen habe ich mich letzte Woche dazu entschieden mal wieder zu fasten. Auslöser war ein Interview mit Thomas D., bei dem er vom Fasten und all den positiven Erfahrungen, die es mit sich bringt, erzählt hat. Ich muss fasten.
Gestern war dann auch schon der erste Fastentag. Dieses mal habe ich mich streng an die Anweisungen aus der Fasten-Bibel gehalten. Um mich abzulenken habe ich den Flur gestrichen. Der ist jetzt weis. Ein paar mal hatte ich ein leichtes Hungergefühl – vor allem als Sie sich eine riesen Portion Rigatoni reingezogen hat. Ich habe mich auf das Ende der Woche gefreut, darauf durch die Stadt zu laufen und sensibilisert für die ganzen Gerüche zu sein.
Heute werden wir mal wegen des Schranks schauen. Vielleicht gehe ich später mal laufen.

Besuch vom Herrn M.

steinkrugAls ich gestern abend nach N zurück gekommen bin hatte ich lust auf ein Bier. Aber so allein daheim wollte ich auch net. Also hab ich mir nen Tee gemacht. Ich hatte mich schon damit abgefunden den Abend teetrinkend zu beschließen als auf einmal der Herr Mösenberger angerufen hat. Meine Lieblingsschwubbe hatte in etwa das gleiche Problem wie ich. Juhu!
So sind wir also gemeinsam ins Landbierparadies gegangen haben gelabert und Bier getrunken. Bis hier her is alles Standard, aber jetzt kommts: Der Herr Mösenberger geht in ein Fitnessstudio UND nimmt mich heute nachmittag mit. Ich darf mit ins Fitnessstudio und mit in die Sauna. Man bin ich aufgeregt! 2006 das Jahr des stählernen Hack? Krasse Sache.

Postweihnachtliche Geschehnisse

Verfluchte Scheiße. So eine beschissene Scheiße. Dabei hätte alles so gut laufen können. Nachdem ich zwei Tag in der Wohnung ohne Hygiene- und Frischluftkontakt verbrachte habe, wollten wir heute abend Schrankkaufen fahren. Und dann sowas. Verdammte Axt! Disco im Armaturenbrett. Der Mann in der Werkstatt meint, dass die Lichtmaschine kaputt ist – ca. 300 €! Mir war das schon klar, dass das die Lichtmaschine sein muss, aber müssen es gleich 300 € sein? Das wirft meine Renovierungspläne ganz schön zurück – vom Loch im Geldbeutel will ich gar nicht sprechen.
Natürlich hatte ich nicht damit gerechnet als wir die Wohnung verlassen haben. Natürlich wollte ich nicht in Wintermantel durch die Möbelhäuser streifen. Handy habe ich seit Weihnachten nicht mehr gesehen geschweige denn benutzt. Die Uhr habe ich nach der Hygienewiederaufnahme doch glatt im Bad vergessen. Und dann sowas. Verdammte Scheiße aber auch!

Alte Zöpfe – abgeschnitten, komplett!

Ich bin kein Messi. Ich versuche nur Dingen eine 2. Chance zu geben – die meisten Sachen kann man schließlich irgendwan mal wieder gebrauchen! Diese Form von Gutmütigkeit hat in unserer Wohnung einen natürlichen Feind: Strauraum. Wir haben nicht nur keinen Tisch, wir haben auch keinen Stauraum.
Heute passierte dann das was passieren muss, wenn ein Zimmer das liebevoll Arbeitszimmer genannt wird (eigentlich ist es mehr ein Lager mit Schreibtisch) und ein hochwertiger neuer Staubsauger zusammen leben. Bumm! Ich muss gestehen, dass ich in den letzten 5 Jahren keine zwei Stunden damit verschwendet habe, das Arbeitszimmer aufzuräumen. Heute war es dann soweit, es nahm seinen Anfang im Arbeitszimmer, schwappte ins Schlafzimmer über und endete schließlich in der Küche.
Unsere Wohnung braucht ein Face-Lift! Unsere Möbel sind eine illustre Mischung von Dingen, die irgendwann irgendwo abgestaubt wurden. In die Einrichtung haben wir beim Einzug nicht wirklich großartig investiert. Wir waren froh die Zimmer einigermaßen mit Möbel vollbekommen zu haben. Das Aussehen war erstmal egal. War. Bis heute morgen jedenfalls.
Im Arbeitszimmer vielen meiner Auf-/Aus-/Renovierungswut alle alten c’ts, alle Suse-Installationshandbücher, ein paar alte Computerbücher und alle Ausgaben vom Linuxmagazin ab Ende `99 zum Opfer. Der große Studi-Schreibtisch musste einen kleineren weichen. Das letzte Christian-H.-Jugendzimmer Möbel wird unsere Wohnung im Laufe der Woche verlassen. Alles in allem steht nur noch das alte Buffet meiner Tante dort wo es war. Noch!
Dann Schlafzimmer. Unser Schlafzimmer ist grün. Kein helles Grün, sondern Moosgrün. Die ebenfalls grünen Möbel hab ich damals im Forchheimer Gebrauchtwarenhof Pack mers geholt – 200 DM, glaube ich. Dann gibts da noch eine Wäschetruhe, ein alte Herrenkommode und ihr – nenen wirs mal – Jugendbett. Das Bett, der Schrank und die hässlichen Nachtkästchen werden die Wohnung ebenfalls verlassen. Definitiv. Dafür kommt da jetzt ein wandfüllender Schrank (kann man hier übriges prima planen) rein. Die Wände werden gestrichen, wenn ich mit diesem Zimmer fertig bin, wird sogar eine Lampe drinnen hängen!
Endspurt Küche: Dreh- und Angelpunkt und Stein des Anstoßes war heute morgen eigentich die Tatsache, dass wir keinen Tisch, dafür aber Gäste zum Frühstücken hatten. Kurzfristig dachte ich im Arbeitszimmer Platz für einen Tisch machen zu können. Geht nicht. Jetzt suche ich noch nach einer Küche-Tisch-Lösung. Vielleicht einen Klapptisch. Ich weiß es nicht. Vorsorglich habe ich erst mal den Kühlschrank verschoben – nur damit die Küche sich schon mal auf Veränderung einstellen kann.