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Alter, was für ein Krimi, grade gab es wieder welche und jetzt schon wieder nicht mehr. Wahnsinn! Egal, ich habe meine Bestellbestätigung.
[Update] Bestellung versandt, Liefertermin ist Donnerstag. Donnerstag – 2,9 GHz Dual-Core Intel i7, 8 GB Ram, USB-3, 750 GB, verpackt in ein bezauberndes Aluminiumgehäuse. Meines. Jetzt bin ich glücklich.
Allgemein
Da haben tatsächlich die anderen gewonnen, sei nicht traurig kleines Regengesicht!
Es ist zum Mäusemelken. Da surf ich das ganze Wochenende im Apple Store um so ein generalüberholtes 13″ Macbook Pro herum, thematisiere die Vor- und Nachteile heute auf Arbeit, bin kurz davor mir das 15″ zu kaufen, finde dann aber das Haar in der Suppe, lande wieder beim 13″, ringe mich dazu durch die Sache durchzuziehen, räume Konten, schau mir die Kiste nochmal beim TeVi Markt von um die Ecke an, fahre heim, bring schnell noch die Kinder ins Bett, spreche die Nummer nochmal mit der Chefin durch und dann, dann ist die Scheiße vergriffen! VERGRIFFEN! DIE DRECKSAU! Hundert Pro, um Sechs war das Teil noch da. VERGRIFFEN! Ach Mann! Jetzt bin ich traurig.
Option Familienglück
Diese Geschichte beginnt am Samstag morgen, die Familie sitzt am Frühstückstisch, alle löffeln ihr Müsli, Familienglück, Ruhe. Das Telefon klingelt, die Chefin geht ran und quatscht los, legt auf. Familienglück, Ruhe. Da bräuchten wir auch mal ein neues, am besten gleich zwei, eins für unten und eines für oben. sagt sie und schaut aufs Telefon. Fahr weg und kauf zwei neue! interpretiert er. Also auf dem Rückweg vom Wertstoffhof beim TeVi Markt von um die Ecke vorbei gefahren und ein „Gigaset A400 Duo Schnurlostelefon mit zusätzlichem Mobilteil“ erstanden. Nebenbei bemerkt war es kein Kinderspiel diese exquisite Auswahl zu treffen, während der Junior im Kinderspiel die Regale ausräumt, aber nur ganz nebenbei.
Zuhause angekommen hält er ihr stolz ihr neues Telefon vor die Nase. Warum hast da jetzt so schnell eins gekauft, ich dachte wir reden da nochmal drüber?! schießt es aus ihr heraus. Reden? Das kaputte Telefon wieder ganz reden, oder was? Der Auftrag war doch ganzklar und eindeutig! denkt er, denkt es aber nur, und bietet an es abends wieder zurück zu bringen, damit sie sich selbst ein Telefon kaufen könne. Gut, der TeVi Markt von um die Ecke macht samstags schon um 18:00 Uhr zu, das hätte man recherchieren können, das trüge aber zum Lerneffekt nicht wirklich viel bei.
Generalrecherche am Samstag Abend, es gibt diverse Optionen:
Behalten. Einfach das neue Telefon behalten, reicht ja, gut man muss das Telefonbuch manuell übertragen, aber egal.
Umtauschen und ein besseres kaufen. Da gibt es mittlerweile welche mit USB Anschluss zur Pflege des Adressbuchs.
Behalten und Anschaffung einer neuen Fritz!Box, mit DECT Modul. Da gäbe es die Möglichkeit einen Abgleich mit den Google-Adressbuch zu machen und dem Telefon dann zur Verfügung zu stellen. Diese Option wiederum gibt es in zwei Variationen
a) Fritz!Box kaufen. Weggehen Geld ausgeben fertig.
b) Einen neuen DSL-Vertrag abschließen und eine Fritz!Box dazu bekommen. Was wiederum bedeutet sich mit DSL-Zeugs und Verträgen usw. usw. zu beschäftigen.
Welche Option in welcher Variation nun die für das Familienglück beste ist, weiß er nicht. Was er jetzt schon weiß ist, dass er sich für die falsche entscheiden wird. Schön wenn man weiß dass man der Welt zu Füßen liegt und man entscheiden darf wie sie einen tritt.
Samstag ist Hähnchentag
Heute war Helloween-Hähnchentag. Zugegebenermaßen, Kürbis und Hähnchen ist eine gewagte Kombination, gewagt aber nicht unmöglich. Ich habe das Fleisch mit Curry, Paprika, Kardamom und Muskat gewürzt und angebraten. Kardamom und Muskat waren Zufall, ich dachte das gibt dem ganzen einen orientalischen Touch und passt vielleicht ganz gut zum Kürbis. Zwiebeln, Knoblauch, Kürbis und Karotten gewürfelt und nachdem das Hähnchen schön angebraten war, mit in die Pfanne samt einen Schuss Apfelsaft gegeben. Dem Mampf dann gut 40 min vor sich hin köcheln lassen. Kurz bevor gegessen wird kommt ein Trick: Äpfel schälen und auch würfeln, mit etwas Joghurt mit in den Topf geben. Noch fünf Min ziehen lassen und dann servieren. Wenn die Gäste die gelbe Soße sehen denken sie bei den gelben Stücken erst „Aha, das muss wohl der Kürbis sein“ und sind dann überrascht, dass es Apfel ist. Voll cooler Trick! Gutes Essen.
Fisch muss schwimmen
Heute Nachmittag war ich in W, bin wieder Heim gefahren und dann in N mit der Familie Karpfen essen gegangen. Hört sich auf den ersten Blick erst mal unspektakulär an, ist es aber, zumindest Insider werden gar die Hände übern Kopf zusammen schlagen! Der Depp war in W und ist dann N gefahren und hat dort einen Karpfen gegessen, wie blöd ist das denn? Ist ja grad so wie wenn man vorm Ott sitzt und dann in den Wiener Wald zum Hähnchen essen geht. Ja, zugegebenermaßen ein ungewöhnliches Vorgehen, aber wenn man die näheren Umstände weiter betrachtet, dann macht das schon Sinn, auch wenn man für den Preis, den so ein Stadtfisch kostet, in W den halben Karnbaumweiher aufkaufen könnte. Aber egal der Fisch war gut – zwar nicht so gut wie in W – aber gut, und das zählt!
Gasfuss
Ich bin in den letzten drei Tagen so viel Auto gefahren, dass mir jetzt der Fuss vom Gasgeben weh tut.
Beschissene Variation
Heute waren wir in einem Haus mit Hauskatze, meine Nase hat zuerst nur gejuckt, dann begann die Nieserei und das ging dann so weiter und das war kein cooler Nachmittag. Aber dabei voll Punkte bei der Chefin gesammelt. Außerdem – und auch nicht witzig – sind wir fast in einer Schneewehe hängen geblieben. Dass sich Kind 2 heute zweimal bis zum Hals vollgeschissen hat, war sowas wie das Sahnehäubchen. Thementage sind voll im Trent!
Samstag ist Hähnchentag
Unser Samstagsabendessen ist Hähnchen, das ist so eine Art Ritual. Beim Rezept sind wir nicht festgelegt, wir experimentieren und variieren gern, asiatisch, mediterran, egal. Heute haben wir dieses Rezept ausprobiert und Donnerwetter, das hat Potential!
Lucky me
Gestern Abend war ich auf eine Geburtstagsfeier in M eingeladen. Die Zugverbindung IN – M tagsüber ist gut, die Zugverbindung M – N (also zwischen den beiden Metropolen) nachts ist miserabel. Zur Auswahl standen um ca. 21:00 oder 2:00 Uhr die Bummelbahn oder um 22:55 Uhr der ICE. Gut dann ICE. Die Feier war lustig, ein Ritteressen, die Zeit verging wie im Flug und plötzlich war es kurz vor halb Elf. So, ich mach jetzt mal mal los, damit ich noch zum Zug komm… Vergiss es, das schaffst du nie mehr! Verdammt, ich muss es versuchen. Die Bummelbahn um Zwei mit 3 Stunden Fahrzeit, wäre der Gau für unser Wochenende. Also, zur U-Bahn gerannt, U-Bahn um 2 Sek. verpasst, kurzer emotionaler Endgleiter, nächste U-Bahn in 8 Min. Hack, ruhig bleiben, locker werden, nachdenken: 8 Min warten + geschätzte 5 Min zum HBF, plus 5 Min zum Gleis, sind 18 Min, bleiben 7 Min Puffer, das könnte klappen (bis hier hin eine klassische Best-Case Betrachtung), Kartenkauf allerdings ausgeschlossen. Vollgefressen mit letzter Kraft zum Gleis geschleppt, der Schaffnerin meine Lage erklärt und gewonnen und 1 Min später Richtung N abgefahren. Einfach mal Glück gehabt!
Hob, mir genan nei die Pfiffa!
Wenn man sich so eine Familie leistet, dann reicht es nicht nur für Essen, Brennholz und ein isoliertes Dach übern Kopf zu sorgen, nein man muss auch noch ein gnadenloser Animateur sein. Auf unserem Animationsprogramm gestern stand deshalb „Hob, mir genan nei die Pfiffa!“. Tipp Nr 1: Wer mit einer Familie mal schnell auf gut Glück auf Pilzsuche geht ist entweder ein Depp oder blutiger Anfänger. Viel zu groß ist die Gefahr, dass es genau in dem Stück Wald, das man bequem per Auto erreicht, gar keine Pfiffa gibt oder halt nur solche die man nicht kennt. Da wären wir auch schon bei Tipp Nr 2: Pfiffa mitnehmen, die man nicht kennt, das sollte man vermeiden, außer man steht auf billige Tripps. 
Doch zurück zu Tipp 1, es ist ja nicht so dass alle gleich davon begeistert sind Sonntag Nachmittag in den Wald zu gehen, deshalb ist es unheimlich wichtig, keine zu großen Touren zu planen. Die Pilzsuche mit Familie gleicht deshalb eher einer Kommandoaktion als einem Spaziergang: Rein, den Job erledigen und wieder raus… bevor großartig Stress aufkommt. Als Anführer der Taskforce muss man sich deshalb unbedingt vorher (Tipp 3) mit dem Zielgebiet vertraut machen, markante Punkte identifizieren und vor allem die Lage der späteren Beute so markieren, dass man sie bei der Durchführung wie aus dem FF wieder findet. Tipp 4: Große Pilze findet man einfacher als kleine, deshalb sind Parasol eine vortreffliche Wahl. Tipp 5: Für die Vorbereitung eignen sich Waldläufe am Vortag ungemein!
Kommen wir nun zur Durchführung selbst. Der eigenen Frau muss man nicht beweisen, dass man große graue Pfiffa, zwei Stunden nachdem man sie gefunden und den Ort markiert hat, wieder findet. Hier gilt es den kindlichen Spieltrieb in die richtige Richtung zu lenken. Nur so schafft man es die Kleinen so lange bei Laune zu halten bis man genug für ein Abendmal zusammen hat. Tipp 6: Immer loben und lenken (z.B.: „Wow, schon wieder einer, du bist der Sherlock Holmes der Piffasucha!“). Außerdem ist auf passende Kleidung zu achten. Tipp 7: Kinder machen sich an allem dreckig was geht, im Wald geht das fast überall, deshalb Wechselklamotten nicht vergessen.
Endspurt: Ist die Beute gesichert, kann man den Wald eigentlich sofort wieder verlassen, bevor noch was passiert. Jetzt geht es heim, kochen. Pfiffa an sich schmecken nicht jedem, Tipp 8: paniert kann man sie aber als Minischnitzel oder Zwergen-Chicken-McNuggets verkaufen und sie werden gegessen. Fertig. Frau beeindruckt, Kinder begeistert, satt und müde, Papa wieder ganz vorne mit dabei.