Könnte was werden, vielleicht.

Also wenn es da wirklich mal eine Airplay-Alternative geben würde, dann wäre das nicht schlecht, echt. Wie wir letztes Jahr den Fernseher mit DLNA Client gekauft haben, sah ich blühende Entertainment-Landschaften vor mir, der Server im Keller, der vor Inhalten nur so strotzt, Fernseher und Laptops die darauf zugreifen und ein Handy das alles steuert. Seamlessly integration everywhere eben. Die Realität, diese alte Schlampe, schaut natürlich wieder ganz anders aus: Ich habe gut und gerne sieben oder acht DLNA Server getestet, der eine zeigte die Covers der MP3s nicht an, der andere konnte beim Filme gucken nicht vor- bzw. rückwärts spulen. Der nächste lief nur auf nem PC und nicht auf dem NAS, der andere lieferte Covers, aber nur auf das Handy und nicht an den Fernseher. Maximal Fuck.
Jetzt gibt es da unterschiedliche Herangehensweisen um das Problem zu lösen: Entweder man setzt komplett auf einen Hersteller. Oder man überlegt sich was man eigentlich haben will und sucht sich genau dafür eine Lösung (will man am Fernseher wirklich MP3s hören, wenn ein Hifi-Monster neben dran steht?). Oder man bekommt was was irgendwie fast alles miteinander verbindet und jeden noch so unvorhergesehenen Use-Case abbildet. Das erste liefert Apple halbwegs erfolgreich, und wenn man sich darauf einlässt, dann ist das bestimmt ok. Das zweite kann man in Zeiten von täglich neuen technischen Revolutionen und sinkender Durchschnittsintelligenz eigentlich von niemanden mehr erwarten. Und das dritte versucht jetzt Google, Hoffentlich erfolgreich.
Wenn das wirklich was werden soll, dann empfehle ich ihnen, dass sie gleich noch eine Opensource Implementierung dazu legen, die auf allem läuft was eine Netzwerkbuchse mitbringt. Also hob noch.

Frankfurter Rundumschau

Die Idee war eigentlich ziemlich kreativ, wir fahren übers Wochenende nach F und während die Chefin mit ihren Freundinnen am Sonntag früh Mädchensachen bequatscht, setzte ich mich in ein Cafe und lese die Frankfurter Rundschau – so lange es sie noch gibt. Spitzenplan. Hat auch alles wie geplant funktioniert, Kinder abgegeben, nach F gefahren, im Hotel eingecheckt, die andren getroffen, auf Piste gewesen und nicht zu spät wieder heim. Eingeschlafen, aufgewacht, gekackt, eingeschlafen, aufgewacht, gekotzt, gekackt, nicht mehr geschlafen, Bauchweh gehabt, gekotzt, doch wieder eingeschlafen, aufgestanden, ausgecheckt und zur Binnerin geschleppt, sie aus dem Bett gehauen und mich reingelegt und nicht mehr gekotzt. Keine Frankfurter Rundschau gelesen, aber dafür eine FAZ geschenkt bekommen. Wenn man die Sache mit dem Gekotze ausblendet, sich über überdurchschnittlichen Stuhlgang eher freut und den Bauchschmerz nicht überbewertet, dann war das echt ein nettes Wochenende.

Und der Bock ist auch weg…

Ok, ich habe diese Woche viel gelernt. Allerdings war es nicht so dass mich jemand an die Hand genommen und gesagt hat: So Bub, schau mal das geht so und so. Nein, ich habe teuer dafür bezahlt. Also nicht teuer im monetären sondern im ärgerlichen Sinn. Aber jetzt ist Wochenende, dummerweise hört das nicht auf. Manchmal ist es ziemlich schwer aus bestimmten Dingen noch etwas positives heraus zu ziehen. Zumindest weiß ich jetzt dass eine Rigibswand auch als Feenstaubsteinbruch verwendet werden kann, ich hoffe das hilft mir irgendwann mal weiter.

Was mache ich jetzt damit?

Noch zwei Abende und alle Bilder sind sortiert, hoffentlich. Was mich jetzt schon die ganze Zeit umtreibt ist, was ich damit jetzt mache… nur sortiert ablegen ist irgendwie so 200X, wir sind aber 201X und da braucht es eine Cloud-Lösung. In die Dropbox ist zu mainstreamig, Owncloud wäre eine Option, Apache::Gallery fast zu simpel. Das Thema muss morgen auf Arbeit thematisiert werden.

Samstag ist Hähnchentag

Dieses mal mit schön viel Paprika, Knoblauch und Tomaten. Und schön scharf (Kind 1 konnte nix essen weil krank. Kind 2 hatte schon vorher abgebrochen). Alter Trick: lieber etwas länger anbraten und etwas länger im Ofen lassen, dann wird das Fleisch butterweich.

Mein neuer Freund

Es ist noch etwas ungewohnt, fühlt sich aber super an. Einmal bei Google eingeloggt, wirst du gefragt ob der Account für Mail, Kalender, Kontakte usw. verwendet werden soll – Ja – und fertig. Wow! Unspektakulär, schon fast langweilig.
Dass das heute noch klappt hätte ich nicht gedacht, super! Echt super! Ich bin emotional berührt.

Die letzte Meile


Adler im Anflug. Ich wiederhole: Adler im Anflug. Bereiten Sie die Landung vor.
Innerhalb von 1,5 Tagen quer durch Europa bis fast vor die Haustür. Was morgen passiert ist arschklar: Ich sitze im mitteldeutschen Niemandsland und kann live im Internet mitverfolgen wie der UPS-Mann kommt wenn die Chefin die Kleine zum KiGa bringt oder holt. Übermorgen dann das gleiche wieder. Ich bin verhalten pessimistisch.