Emm, a propos…

Nach einem ganze Tag auf Messe, freut man sich abends auf sein Sofa. Vor allem wenn man ein neues Sofa hat. So wie wir. Brandneu. Heute angeliefert worden. Liegt sich prima.
A propos neue Anschaffungen, a propos Normen, a propos Liegen, die Matratzen die ich letzte Woche gekauft habe, sind tatsächlich ca. 2 cm breiter (pro Stück) als die alten. Aus fränkischer Sicht, prima – mehr Matratze fürs Geld. Aus ästhetischer Sicht eher nicht. Aus Heimwerkersicht ein neues Projekt – eine neue Iteration. Sehr gut.

Wandern 012007 [Update]

An dieser Stelle würde ich gerne auf meine Nachbarn verlinken, mit denen ich am Wochenende ein paar wirklich schöne Tage in Aufseß verbracht habe. Dummerweise gibt es da nichts zu verlinken. Schade. Ich werde heute abend dann einen detaillierte Zusammenfassung veröffentlichen.
[Update:] Von Freitag bis Samstag haben wir das Sporthotel in Aufseß geentert – Vereinslokal, Duschen und die beiden Plätze ausschließlich für uns. Genial.
Freitag: lockeres angrillen
Samstag: Wandern. Vom Sportpark ging es nach Hochstall (Brauerei Reichold), die Wirtschaft war Samstag nachmittag (!) voll bis auf den letzten Platz. Nach dem Essen ging es weiter über Zochenreuth (gute Kneipe in der Ortsmitte) nach Breitenlesau zur Brauerei Krug. Wir mussten auf Grund der Wetterlage ewig in der Gastwirtschaft ausharren, dank der legendären Schnitzel entgingen wir dem Lagerkoller.
Anschließend ging es weiter Richtung Draisendorf, dem Austragungsort der wohl zweit legendärsten Feier der Fränkischen Schweiz. Nach einer kurzen Rast beim Müller machten wir uns auf zum letzten Ziel, der Kathi in Heckenhof. Wir hatten Glück, denn auf Grund des miesen Wetters wurden wir von den Motorradfahrerhorden, die sich sonst immer dort herumtreiben, verschont. Gestärkt ging es dann zurück ins Camp. Der Tag wurde mit dem Besuch des Johannesfeuer beendet.
Sonntag: Während der Aufräumarbeiten kam der Hunger und der wurde im Naturfreundehaus gestillt. Das Naturfreundehaus steht auf einem Felsvorsprung bei Veilbronn. Veilbronn liegt an der Straße zwischen meinen Eltern und ihren Eltern, d.h. ich bin grob geschätzt schon 1000 mal dran vorbei gefahren. Dort war ich noch nie. Fehler.
Die letzte Station unseres Wanderwochenende war dann der Besuch des Widder (wer wissen will was ein Widder ist, der möge hier klicken, wer mit der Beschreibung nichts anfangen kann, dem hilft die Animation auf dieser Seite vielleicht weiter). Der Widder war leider aus, muss also nochmal besucht werden.
Alles in allem ein gelungenes Wochenende. Vor allem wenn man bedenkt, dass wir nicht hunderte Kilometer fahren mussten, sondern mehr oder weniger daheim waren. Muss ich meinen Hauptwohnsitz erst in die Metropolregion legen um das schätzen zu lernen…?

Pimp your Wohnzimmer

Grade habe ich eine Dummheit begangen. Eine schöne Dummheit. In Hinblick auf die Aufgabe des Arbeitszimmers zu Gunsten des Hack mini eine strategische Entscheidung – eine Entscheidung die von Randgruppen als Dummheit wahrgenommen werden könnte.
Sicherlich könnte man sein Geld auch in CDs, Kletterkurse, Motorsägen oder Aktien investieren. Ich gehe da beim sinnlosen Geld ausgeben eher emotional und technisch versiert vor.

Besprechungs Ein-Mal-Eins #1

Das A und O einer Besprechung – und sei sie auch noch so unsinnig – ist, dass es eine Mitschrift gibt. Die Mitschrift sollte Namen enthalten. Viele Namen um die Unsinnigkeit und den Aktionismus auf möglichst viele Schultern zu verteilen. Allerdings nicht den eigenen Namen und nicht die eigenen Schultern!
Des Haudegens Prämisse: Eigenes Problem von anderen lösen lassen!

So´n Energiespar-Ding

Es ist so, dass wir einen Server daheim haben. Merkt man aber fast gar nicht, ist auch kein richtiger Server, sondern das alte Powerbook. Da sind eine alte Festplatte und der Drucker angeschlossen. Will ich darauf zugreifen musste ich bis jetzt immer ins Arbeitszimmer laufen und anschalten, das ist uncool. Oder die Kiste durchlaufen lassen, das ist zwar cooler kostet aber Strom und ich bin tendenziell eher geizig.
Man kann das auch ohne „ins Arbeitszimmer laufen“ haben, durch WakeOnLan, heißt grob „Hokuspokus und der Rechner schaltet selbst an“:

Unser erster Tag als Nürnberger, eine kurzer Rückblick

15:37 Uhr, das Handy bimmelt, Sie verlässt grade das Amt und bringt die frohe Botschaft, wir sind jetzt offiziell Nürnberger, Pokalsieger. Kurze Rücksprache, ich bekomme grünes Licht für eine Bratwurst-Session.
17:23 Uhr, Besprechung zu Ende, eine kurze Rund-SMS, kurz darauf erste Zusagen.
19:34 Uhr, ich treffe zu Hause ein. Bratwurst-Status OK, Sauerkraut-Status OK, Senf-Status OK, Bier NOK – Handlungsbedarf, kurzfristig.
19:44 Uhr, einen Kasten Jever beim Default-Türken erstanden. Bei Vorbestellung hätte er den Kaste auch kalt gestellt. Merken.
20:05 Uhr, erste Gäste treffen ein.
20:15 Uhr, der Grill ist aufgebaut.
20:40 Uhr, die ersten Würste zum Verzehr bereit.
ab 20:40 Uhr, Günther B. sorgt dafür dass ich mich sicher fühle, im 10 Min-Rhythmus schaut eine Streife nach dem Rechten den Kiddys am Platz, die Lage ist explosiv. Meine Gäste wollen wissen ob wir im Sommer überhaupt noch Fernsehen brauchen, oder ob der Balkon mit Blick auf den Platz ausreicht.
ca. 20:50 Uhr, die Kiddys treiben eine Frau vom Platz. Kurzer Show-Auflauf am Wagen des Herrn K., wir sind live dabei und beobachten alles aus nächster Nähe. Die Frau muss das letzte Wort haben, kann mit dem Rad fliehen, die Meute versucht sie einzuholen. Dann sind sie aus unserem Sichtfeld verschwunden. Pech.
Irgendwann dann, alle sind satt, zufrieden endet unser erster Tag, fast wie immer, aber irgenwie anders, wir haben jetzt einen Aufkleber im Pass.

Freiheit, Frei-ei-eieieieit ist das einzige was zählt

Ey, etz ohne Scheiß, ich übertreibe ja manchmal a bissla, aber jetzt echt im ernst, gestern isses wieder passiert, ohne Witz:
Ich war bei einem Konzert, hab (dieses mal zusammen mit dem DKausO) die Lage analysiert und plötzlich dreht sich so eine Sumpfkuh um und mault uns an dass wir endlich ruhig sein sollen, weil sie sich sonst nicht auf die Musik konzentrieren kann…! X0.000 Leute im Stadion, X0.000 Watt Musikanlage und die kann sich nicht konzentrieren. Verrückte Welt.

Raus aus meinem Kopf

Es ist nicht gut Sonntag abends ein schlechte Gewissen zu haben weil man am Wochenende nichts für die Arbeit gemacht hat. Vielleicht hilft da ein Bier. Ich denke da an ein kühles herbes Pils. Nach einem 3-stünder im Knoblauchsland schreit mein Körper nach Elektrolyten.

Sunday Morning 8 a.m.

Der No-Brainer in unserer Straße kennt den Unterschied zwischen Sonn- und Werktag wohl nicht. Mich wundert das nicht. Der alte Spruch „Ohne Hirn bist einfach ein Depp“ bewahrheitet ein weiteres mal. Er malträtiert sein Auto mit dieser Art Sorglosigkeit, die man nur haben kann wenn man sich (mangels Hirn) tatsächlich keiner Schuld bewusst ist.
Die alte Assi-Frau gegenüber will sich das allerdings nicht gefallen lassen und weißt mit einer Armada von Blödmänner und Arschlöchern ihn auf seinen Frevel hin. Sein „Hey Hallooo, das Auto is halt kapuuuuutt, du Schlampe“ prallt an ihr ab und hintert sie nicht daran die Ordnungshüter zu rufen. Als endlich das ruhige Klappern des Dieselmotor der Ordnungshüter zu vernehmen ist, ist meine Morgenruhe schon irreparabel gestört und ich entschließe mich diesen Sonntag zu starten. Ob den Nachbarn die neue Queens Of The Stone Ages gefällt?