1.1. Zeit auf das vergangene Jahr zurück zu blicken. Es war ein gutes Jahr, so viel kann ich gleich mal vorweg nehmen.
- My Digital Life 1.0: Da war das Dauerprojekt My Digital Life an das ich endlich einen Haken machen kann, Fernseher und Mac Mini sind aus dem Wohnzimmer nicht mehr wegzudenken.
- Entscheider-Treffen 2007 – oder ein Tribut an Paris. Zusammen mit den beiden Mitentscheidern habe ich ein paar coole Tage in der französischen Hauptstadt verlebt. Sehr gut.
- Kind 1.0: Vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht dass ich Ende 2007 schon Papa bin – gut, es kam zwar nicht überraschend, aber über Nachwuchs reden und Nachwuchs haben, das sind schon unterschiedliche Kaliber. Da redet man dann ganz ungezwungen mal übers Heiraten und heiratet dann auch gleich, beschäftigt sich dann Kinderzimmer einrichten und Kinderkram kaufen und findet sich dann mir nichts dir nichts hechelnd in einem Geburtsvorbereitungskurs wieder. Verrückt.
- Job 2.0: Dass ich kurz vor Jahreswechsel noch schnell nen neuen Job klarmache war so auch nicht geplant. Das erste mal in den Sinn kam mir die Sache zwar schon Ende April, da war das aber nur so eine Idee. Man könnte ja mal was neues machen, hab ich mir überlegt. Dabei hatte ich allerdings mehr mit dem Gedanken gespielt firmenintern zu wechseln. So wie das jetzt gekommen ist, ist es aber auch ganz gut.
Nach vielen Vorbereitungen kam dann Anfang Dezember der Nachwuchs und hat mein Wertesystem über den Haufen geschmissen. Und das so intensiv, das hätte ich nicht für möglich gehalten… Für 2008 wünsche ich mir eigentlich nur dass das Jahr weniger stressig wird. Das ist alles, praktisch ein Konsolidierungsjahr. Vielleicht, noch dass das Kind gegen Ende des Jahres selbständig zum Kühlschrank laufen kann, rein technisch liese sich das umsetzen 🙂 Ok, und ich hätte sau gern wieder einen Schreibtisch, der geht mir nämlich wirklich ab.
Nach gut 4 Jahren quengeln und überlegen haben wir seit heute einen Kaffeeautomaten in unserer Küche stehen. Sie hat nachgegeben. Einen Krups Orchestro 889 – gebraucht, generalüberholt und top in Schuss. Konnte mich nicht dazu durchringen für eine Kaffeemaschine einen Betrag auszugeben, für den sich manch einer ein Auto oder einen Laptop kauft. Deshalb dieser – nennen wir es mal – Second-Hand-Kompromiss.
Seit heute ist es offiziell: 2008 werde ich den Arbeitgeber wechseln. So ein Arbeitgeberwechsel ist mir schon so eine Sache. Am Anfang ist es nur so eine Idee. Dann irgendwann wird es konkreter, aber bis so ein Ja-ich-will oder viel mehr ein Nein-ich-will-nimmer da ist, dauert es aber noch ein ganzes Weilchen und in dieser Zeit hat man viele schlaflose Nächte. Man denkt die Sache von hinten bis vorne durch, erst mal prinzipiell, dann unter guten Vorraussetzungen und als Worst-Case-Betrachtung. Dann wird diskutiert, mit der Frau, der Familie um den Freunden. Und so reift so eine Entscheidung.