In unserer Kantine gibt es eine Döner- und eine Pizza-Theke, dann gibt es noch eine Theke mit anderem Essen, die spielt in meinem Ernährungsplan aber keine Rolle. Genau genommen hat die Pizzatheke bis heute auch keine Rolle gespielt. Ich esse Dönerteller ohne Reis mit Scharf und Knoblauchsoße, fast immer. Heute aber nicht, weil vorgestern ein Kollege von mir eine Käsepizza gegessen hat. Das besondere an der Käsepizza war, dass es eigentlich gar keine Käsepizza war. Die Käsepizza war mehr oder weniger nur das Trägermaterial für den Knoblauch. Der Kollege hatte da so viel Knoblauch aus dem Knoblauchöl rausgefischt und auf der Pizzagrundierung verstrichen, dass ich nur noch neidisch gegenüber saß.
Heute habe ich dann auch eine Pizza bestellt und darauf eine riesen Ladung Knoblauchöl verteilt (Größenordung 3 Schnapsgläser). Wie ich dann so vor meinem öltriefenden Lappen Pizzagrund mit Knoblauch oben drauf sitze, muss ich mir eingestehen, dass das beim Kollege vorgestern viel besser ausgeschaut hat. Kare Sache, Ölpest. Also habe ich zu erst in die Mitte der Pizza ein Loch geschnitten und das Öl abtropfen lassen, das Öl im Teller habe ich dann mit den Servietten weggewischt. Danach habe ich dann noch zwei Servietten auf die Pizza gelegt und noch mehr Öl abgesaugt. Zugegebenermaßen hat diese Aktion bei den Kollegen um mich herum für etwas Erstaunen gesorgt, aber immerhin habe ich den Lappen ja bezahlt! Nach der Restölentsorgung war der Geschmack dann hervorragend.
Die Verdauung der Pizza hat meinen Körper allerdings den halben Nachmittag beschäftigt und der Knoblauch den Blutdruck so weit gesenkt, das das Blut wenn überhaupt bis zum Hals gekommen ist. Notgedrungen musste überdurchschnittlich viel Kaffee getrunken werden um den Körper arbeitsfähig zu halten, was heute Nacht höchst wahrscheinlich zu Schalfstörungen führen wird. Pünktlich zum Feierabend war dann alles wieder so weit OK, dass der Weg vom Büro bis zum Parkhaus zurückgelegt werden konnte. Morgen gibt es wieder Döner, das steht jedenfalls fest.
der hoadl
Der kleine GI
Kind 2.0 kommt nicht drum rum abgetragene Klamotten von Kind 1.0 zu tragen, ist halt so und auch nicht schlimm. Neulich war es dann so weit, der Sohn hatte rosa angehauchte Strumpfhosen an. Das war schon Schmerzgrenze, aber zusammen mit der Frisur, die ihm die Chefin am Tag zuvor verpasst hatte, hat der Kerl ausgeschaut wie die tuntige Ausgabe von Prinz Eisenherz in jungen Jahren. Zeit für ein beherztes Einschreiten des Vaters. Jetzt schaut er aus wie ein GI, trägt eine Frisur mit integrierter Lausprophylaxe, die jeden rosa Fetzen kaschiert. Der Hammer wie eine Frisur so ein Kind verändert, macht ihn gut 2 Monate älter.
Niveau gehalten
Dieser Monday war so richtig manic, das kann ich euch sagen. Das hat schon früh um kurz nach Fünf angefangen und wurde im Laufe des Tages auch nicht wirklich besser. Aus Gründen des Jugendschutzes kann – nein – will ich nicht über das schlimmste schreiben, was mir heute passiert ist, zu groß ist der Schmerz, aber seid euch sicher es war schlimm!
Eine gute Geschichte fängt ja oft mit „Eigentlich war alles wie immer, aber dann“ oder so an und nach dem „dann“ kommt was ganz krasses, bei mir aber nicht. Es war einfach konstant mies, auf mittelhohem Niveau. Egal, ich schaue nach vorne und da schwimmen die Fische. Ahoi.
Die Akten
Seit kein richtiges Arbeitszimmer mehr da ist, fehlt auch die Ordnung in den Akten, das muss man mal ganz klar zugeben. Die Ordner stehen unterm Dach, der Posteingang ist die Küche, machmal werden ein paar Unterlagen mit hochgenommen und machmal ein Ordner mit runter, machmal verschwinden Zettel, werden gesucht und tauchen wieder auf wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Supergau ist die jährliche Suche nach dem ganzen Steuerkram. Damit ist jetzt Schluss! Ich habe einen Plan eine Mission, jetzt wo die Steuer gemacht ist.
3 Stunden Pop
Gestern hat die Chefin ihr Geburtstagsgeschenk eingelöst. Sie hat weder Kosten noch Mühen gescheut und Konzertkarten und Babysitter organisiert. Freie Fahrt für unser erstes Pop-Konzert. Anders aber ganz gut, mit Klavier und Geige und Cello, Donnerwetter.
Die Anti-Weber-League
Seit gestern bin ich ja stolzer Besitzer eines Grill’n Smoke „Patio Star“. Mit dem Grill kann man nicht nur grillen, sondern im Notfall auch Leute erschlagen, so schwer ist er, nicht auszudenken was man mit dem großen Bruder „Smocking Star“ außer Grillen noch so machen könnte… Die Güte von Grill und Werbeclip stehen übrigens in indirekter Proportionalität zueinander, auch wenn die Alte eine Matte wie Mille hat. Heute habe ich ihn zusammengebaut, wann ich die 4 Stunden Zeit zum „einfahren“ hab weiß ich noch nicht, da darf man echt nicht hudeln.
Wanderungen
An dieser Stelle müssen zwei Wanderungen in die Chronik mit aufgenommen werden:
Wanderung 1 war eigentlich gar keine Wanderung sondern viel mehr eine Kneipentour. Auf Grund der langen Distanzen, die zurückgelegt wurden, könnte es aber auch als Wanderung durchgehen. Eigentlich war es ein BET. BET steht für Blitz-Entscheiter-Treffen, weil der Hamburger grade da war. War cool.
Wanderung 2 war auch keine Wanderung im klassischen Sinn sondern eine Variation, einer Sauftour-Route. Bei solchen Routen muss man aufpassen, weil man als ernsthafter Wanderer recht leicht mit dem angesoffenen Halbstarken verwechselt wird, da bieten sich Variationen der Tour gradezu an. Es bleibt aber eine Gradwanderung.
Heute könnte ich eine Geburtstagswanderung machen. Mach ich aber nicht, ich bleib lieber daheim, weil daheim da isses ja am schönsten. Das weiß man aber nur wenn man vorher viel gewandert ist.
Mein Freund digitemp und ich – eine Erfolgsgeschichte am Freitag morgen
Wie ich grade so im Bett vor mich hin grüble kommt mir doch diese Spitzenidee: könnst doch eigentlich mal dein OneWire-USB-Interface am Raspberry Pi anschließen, vielleicht funktioniert das ja. Jetzt, gute 10 Min später kann ich stolz verkünden, dass es tatsächlich läuft!
root@raspberrypi:/home/pi# digitemp_DS9097U -i -s /dev/ttyUSB0 DigiTemp v3.5.0 Copyright 1996-2007 by Brian C. Lane GNU General Public License v2.0 - http://www.digitemp.com Turning off all DS2409 Couplers ...... Searching the 1-Wire LAN 2802213C02000050 : DS18B20 Temperature Sensor 2841593C0200002F : DS18B20 Temperature Sensor 28A9633C0200009E : DS18B20 Temperature Sensor 2893F93F0200003E : DS18B20 Temperature Sensor 2646B4CF00000055 : DS2438 Temperature, A/D Battery Monitor ROM #0 : 2802213C02000050 ROM #1 : 2841593C0200002F ROM #2 : 28A9633C0200009E ROM #3 : 2893F93F0200003E ROM #4 : 2646B4CF00000055 Wrote .digitemprc root@raspberrypi:/home/pi# digitemp_DS9097U -a DigiTemp v3.5.0 Copyright 1996-2007 by Brian C. Lane GNU General Public License v2.0 - http://www.digitemp.com Oct 05 05:21:07 Sensor 0 C: 20.44 F: 68.79 Oct 05 05:21:08 Sensor 1 C: 20.62 F: 69.12 Oct 05 05:21:09 Sensor 2 C: 21.31 F: 70.36 Oct 05 05:21:10 Sensor 3 C: 21.50 F: 70.70 Oct 05 05:21:10 Sensor 4 C: 20.12 F: 68.22 H: 51%
Es startet sich einfach besser in den Tag wenn du gleich in aller Herrgottsfrüh schon mal ein Erfolgserlebnis hast! Jetzt muss ich heute nur noch schauen wo überall im Haus die Sensoren verteilt sind (draußen scheint zumindest keiner mehr zu sein), dann bin ich wieder im Rennen.
Das könnte es werden
Mein Vertrag läuft ja demnächst aus und ich schaue grade was ich mir als nächstes für ein Handy rauslassen soll. iPhone mag ich nicht, das Samsung Galaxy S3 ist mir eigentlich zu groß, da kommt mir dieses One X+ eigentlich grad richtig, zumindest liest es sich gut. Muss ich mir mal anschauen.
Ganz schön vermessen
So, die Voraussetzungen sind geschaffen, Software-seitig zumindest. Kurzzeitig war da noch die Angst den 1-Wire Support selbst mit rein kompilieren zu müssen, hier gibt es aber eine passende Lösung: http://www.raspberrypi.org/phpBB3/viewtopic.php?p=149799 (Tue Aug 14, 2012 3:35 pm). Perfekt! Wenn mir mein Kollege morgen dann noch so einen Widerstand mitbringt, dann bin ich ganz vorne mit dabei.
Der ganze Versuchsaufbau wird jetzt auf einem Schneidbrett aus Holz serviert (übrigens eines von der Sendung mit der Maus!) und das habe ich oben auf den Sicherungskasten gelegt. D.h. die 24/7 Verfügbarkeit ist hergestellt. Und wie gesagt, vielleicht wird morgen schon gemessen. Vermessen dieser Plan!