Familiäre Herausforderung ++

Es ist jetzt das passiert was eigentlich nicht passieren sollte, nach Murphy aber passieren muss und zwar ein zweiter Krankheitsfall! Das Kind 2 hat sich nämlich gestern Abend den Arm gebrochen. Gut getimt. Seit die Chefin ihren rechten Arm nicht verwenden kann ist die Lage ja eh schon leicht angespannt (die Anspannung resultiert zu 94,56 % auf der Tatsache dass der Haushalt, der von mir so nebenbei mit gemacht wird, nicht so erledigt wird, wie sie es für richtig hält). Und jetzt noch ein Pflegefall. Da gibt es plötzlich ganz triviale Fragen, die geklärt werden müssen, wie z.B. das Kind in der Früh seine Socken an die Füß kriegt? Wir starten also mit einer neuen Herausforderung in die neue Woche. Familiäre Herausforderung, das nächste große Ding.

Chili 2017

Heute haben das Kind 2 und sein scharfer schärfebedürftiger Vater Chilisamen gesät. Gestern wurde Anzuchterde besorgt, heute Vollzug. Der Samen stammt von ein paar Chilis, die ein Kollege letztes Jahr angeschleppt hat und zwar welche vom Typ Elefant und dann noch Jalapeños.
Das Kind hat tadellos mitgearbeitet, zumindest bis zu dem Zeitpunkt wo es die Finger in den Mund gesteckt und sich danach die Tränen aus dem Gesicht gewischt hat. Aussaat unter verschärften Bedingungen praktisch.

Ein Lego Tag


Der Sohn hat heute einen Lego Motor Typ 6216 in meinen alten Sachen gefunden. Ein Schatz. Ich habe ihm dann gezeigt was das graue Ding kann und war danach sein Held, sein persönlicher. Um das Erlebnis komplett zu machen haben wir dann – zum krönenden Abschluss praktisch – abends noch den Lego Film angeschaut: „Papa, das war der beste Film, den ich jemals gesehen habe!“. Was will man mehr?

Von Papa fürs Leben lernen

Es gibt einfach Sachen die kann die Chefin dem Kind 2 nicht so gut beibringen wie der Chef, zum Beispiel im Stehen brunsen. Da ist sie einfach anatomisch bedingt nicht die erste Wahl. Und mittlerweile klappt das Ganze auch ziemlich reibungslos: zielstrebig eine Hecke oder einen Baum ansteuern, Hose runter, zielen und brunsen (im hohen Bogen) und danach abschütteln (ganz wichtig). Jetzt gab es aus gegebenen Anlass 2 Updates:
– niemals nicht an einem Weidezaun brunsen – Stromschlaggefahr!
– aller höchste Vorsicht in unbekannten Terrain wegen Brennesseln – Verbrennungsgefahr!
Man kann ihnen ja nicht viel mitgeben, aber ein paar Essentials halt doch.

Multi-Grill grillen

Heute war das große Finale der Feierlichkeiten zum 5. Geburtstag von Kind 2. Die Familie aus Nah und Fern, sprich Landkreis FO und BA, kam zu Besuch und wollte verköstigt werden. Eine super Gelegenheit für ein Multi-Grill-Event (Multi ist in diesem Fall Dual). Das Grundprinzip bei so einem dualen Multi-Grill-Event ist dass man mit mehr als einem Grill gleichzeitig grillt, und das macht durchaus richtig Sinn: ein Grill dient zum Anbraten und der andere dann zum Garen. Hat alles gut funktioniert, beim nächsten mal wird allerdings der Grill mit Email-Rost zum Anbraten verwendet und der andere zum Garen, klassische Chromleiste.

Café Kraft

Die Kids waren heute auf Kindergeburtstag im Café Kraft eingeladen. Das Café Kraft ist eine Kletterhalle. Der Insider differenziert da vielleicht genauer, es gehen jedenfalls Menschen da hin und krabbeln Wände hoch. Die Geburtstagskindeltern hatten zwei Trainer engagiert, die die Kids betreuten und die Eltern durften abwarten und Kaffee trinken.
Unsere Bedenken dass der Bub noch zu klein für die Sache ist waren unberechtigt. In bester Spiderman-Manier ist er als Kleinster abgegangen dass man als Erziehungsberechtigter seine wahre Freude beim Zuschauen hatte. Die Klientel, also diese Kletterer, sind schon speziell, das macht aber nichts weil man ist ja weltoffen und viele weibliche von ihnen sin beim Ausüben ihres Hobbys durchaus beobachtungswert.

Wir hatten eigentlich alles schon, zumindest haben wir das gedacht

Wir hatten eigentlich alles schon, zumindest haben wir das gedacht. In die Badewanne schiffen – ist Standard vom Kind 2. In die Badewanne kacken – kam vor beim Sauberwerden. Und auch in die Dusche schiffen, ist standardmäßiges Prozedere beim betreten der Dusche von Kind 2. Da lehnt er sich gegen die Wand und schifft dagegen, dass klar ist dass die Brunzrinne, die von Mutter Natur mit bedacht gewählte, Form der standrechtlichen Entleerung des Mannes ist. Heute hat er zur Abwechslung mal in die Badewanne gekotzt, da war er ganz stolz, das war mal was neues.

Endlager „Heiße Kiste“

Damit unser Haus vor Spielsachen nicht überläuft oder platzt, muss altes Spielzeug regelmäßig weg. Vor allem nach solchen lokalen Geschenkehochs wie an Weihnachten ist ein Ausmisten unumgänglich, besonders in Anbetracht des urbanen Platzmangels.
Für ausgemustertes Spielzeug gibt es im großen und ganzen folgende Optionen:

  1. Aufheben und mal an die Enkel verschenken – eher selten
  2. Aufheben und an andere verschenken/verkaufen – öfters
  3. Wegschmeißen, in die Mülltonne (Code „aufheben im schwarzen SULO Schrank“) – so lange Platz ist
  4. Wegschmeißen, in den Ofen (Code „aufheben in der heißen Kiste“) – die nachhaltige Lösung

Eine Gratwanderung ist dabei die Einbeziehung der Kinder. Kleinere Aktionen werden in der Regel ad hoc und ohne Kinder durchgeführt. Bei größeren Aktionen – wie z.B. der Verlegung aller Weihnachtsgeschenke vom Wohnbereich in das Spielzimmer – müssen sie dabei sein, schon allein aus Gründen der Wertschätzung, der elterlichen logistischen Meisterleistung. Vor Kind sind die Optionen 3 und 4 aber nur in den Codes in den Klammern möglich.
Und genau auf diese Art und Weise versaubeutelt man dann mal mir nichts dir nichts 2 Tage vom Urlaub…

Mutant Highspeed Turtle

Der Sohn ist ein cooler Hund, eigentlich viel mehr eine coole Schildkröte. Keine normale Schildkröte, er ist eine Highspeed High Tech Kampfschildkröte: rote Unterhose, rotes Lightning McQueen Unterhemd und darüber rotes Lightning McQueen T-Shirt (merke: doppelt genäht hält besser) und auf dem Rücken ein Sitzkissen von einem der Küchenstühle gebunden. Wohnen tut er dazu passend in der Spielzeugtonne. Ein Gesamtkunstwerk.