Heute wird gemotzt

Heute morgen ist mir eine mögliche Antwort auf die Frage: „Warum verarmen unsere Komunen?“ gekommen.
Ich glaube es liegt – abgesehen von der derzeitigen suboptimalen Steuersituation – an den Berufen der Menschen, die sich als Stadt-/Gemeinderat oder Bürgermeister engagieren.
Schauen wir doch mal ein paar Jahrzehnte zurück, in jeden Dorf gab es eine bunte Schar Gewerbetreibender, vom Schuhmacher über den Schmied bis hin zum Wagenmacher – alles vor Ort. I.d.R. waren es auch diese Leute, die sich um die Belange der Komune kümmerten – war ja auch in ihrem eigenen Interesse.
Heute ist das nicht mehr so. Man spezialisert sich meist auf eine Tätigkeit (Fachidiot?) und muss sich um den Rest nicht mehr kümmern. Und genau das ist das Problem! Es fehlt an Überblick. So eine Gemeinde ist halt nunmal keine Fachspezifische Abteilung sondern ein höchst komplexes Geflächt heterogener Anforderungen, Bedürfnisse und Probleme.
Woher soll denn z.B. ein Fabrikarbeiter wissen wie man eine Gemeinde führt, wenn die täglich größte Entscheidung, die man ihn abverlangt die Entscheidung ist, sich zwischen Menü 1 oder 2 in der Mittagspause zu entscheiden.
Und da die Bundesregierung eigentlich alles unternimmt um jungen Menschen den Weg in die Selbstständigkeit mit sinnlosen Spezialregeln zu erschweren, wird es auch in Zukunft an Leuten fehlen, die es gelernt haben Entscheidungen zu fällen und vor allem den Mut dazu haben mit den Entscheidungen zu leben.

Hardcore Hochzeitswochenende

Freitag: Mein kleiner Kraus feiert Jungesellenabschied. Ein Bus aus O. fällt in Nürnberg ein. Ich komme später, gehe früher – diese Angaben sind relativ, denn man feiert intensiv.
Samstag: Stark angeschlagen mache ich mich zusammen mit Ihr auf den Weg nach Südfranken. Wegen einer Laufmasche müssen wir einen Umweg über den Karstadt machen und dann haben wir ja auch noch kein Geschenk. Die Kleinitzkes haben endlich ihren großen Tag. Pünktlich treffen wir zum Sektempfang samt Strumpfhose und Geschenk ein (Toplogistik) – ich brauche keinen Sekt.
Die Kleinis haben den Spagat zwischen tratitioneller Feier und Hochzeitsparty super hinbekommen – ein berauschendes Fest (schon wieder) mit sehr netten Menschen! Ich kämpfe mich mit Apfelsaftschorle und Espresso durch den Tag, abends dann der Wechsel hin zu saurem Radler (= Wasser statt Limo, …some call it Dünnbier), nach Mitternacht dann Tonic mit etwas Gin.
Heute nachmittag war dann chillen auf der Wöhrder Wiese angesagt. Fazit: Keine Kopfschmerzen, aber ganz schön müde.

Weder beim Preis noch beim Freizeittipp

Der Freizeittipp des Monats des VGN ist dieses Monat der Reifenberger Keller. Das ist Top!
Dummerweise hat man auf der Karte Weilersbach vergessen – blöd, Reifenberg ist ein Vorort von Weilersbach! Ist unngefähr so wie wenn man vom Annafest schreibt und dabei Forchheim vergisst. Und das Bild bei „Retterner Kanzel“ zeigt nicht die Retterner Kanzel – von Wegen, es zeigt die Kapelle bei Eschlipp.

Draußen in Forchheim, da Annafestet es sehr

Auf wiesentbote.de wurde heute die Musikprogramm fürs Annafest veröffentlicht. Sehr gut! Ich verlinke mal brav weiter:

Wer wird Millionär?

Wer wird Millionär? Die Frage sollte eigentlich lauten „Wo wird man Millionär?„. Ich kann eines gleich vorweg nehmen. Millionär wird man nicht im Ersten. Und auch wenn man mit dem 2DF bekanntlich besser sieht, Millionär wird man davon auch nicht. Mein Lieblingssender BR3 hilft an diesem Punkt auch nicht weiter – schade!
Millionär wird man nur bei RTL. Will man RTL sehen braucht man Kabel, Satellit oder DVB-T. Und wer DVB-T will, der muss sich halt einen Receiver kaufen. Oder sich zumindest dran beteiligen. Oder den Käufer gut zureden/Honig ums Maul schmieren/whatever. So schaut´s aus im Hackschen Haus. 😉

Wenn dann Dell!

dell ist coolFalls ich mir wirklich mal wieder einen PC kaufen sollte, dann würde ich wahrscheinlich einen Dell (einen Optiplex oder so) kaufen. Gründe dafür sind die gute Dokumentation und die super Versorgung mit Treibern auch noch nach Jahren.
Hintergrund: Musste den Laptop des Mentors einrichten, knapp 10 Jahre alt, Dell-Nummer auf Dell-Seite eingegeben und schon bekommt man nach Jahren noch Doku und Treiber – für umsonst und einfach so, dass die Hardware nach wie vor einwandfrei funktioniert versteht sich von selbst. Fein. Ganz fein.

Frage des Tages

Grad im Biergarten sind wir auf folgende Frage gestoßen: Beim homosexuellen Geschlechtsverkehr zwischen Männern, können da bei da beide zum Orgasmus kommen (… also so während eines Akts ansich)?
Nein, nein, nein, das hier hat nichts mit Sex-Sells zu tun – sondern ist so eine Art investigativer Journalismus. Antworten bitte als Mail oder Kommentar mit dem Chiffre „ObIhrWirklichRichtigStehtSehtIhrWennDasLichtAnGeht“.

Dat wärs…

Hat was, hat was, hat was: One Chip MSX – Heimcomputer mit rekonfigurierbarem Chip!
Ich brauche den wenigsten hier wohl zu erklären was so eine Kiste hier für einen Charme hat, oder? Besser doch: Naja ich schätze mal, wenn man ein System hat, auf dem alle Anwendungen im Chip sind, dann kann man nachträglich nimmer viel ändern – der Normaluser zumindest nicht. Solche Kisten könnten die Basis für a) relative sichere (weil durch Viren nicht manipulierbare) und b) ziehmlich billige Endverbraucher-Computer werden.
[Update] … schätz ich.

Just Flesh

viel FleischViel Fleisch, verdammt viel Fleisch hab ich in den letzten Tagen gegessen:

  • Freitag, Spanferkel auf der Geburtstagsfeier der Frau_W. Viel Spanferkel als gute Grundlage.
  • Samstag mittag, Schäufele beim Taxi aufm Bau. Allerdings war mein Appetit sehr eingeschränkt.
  • Samstag abend, grillen – wohlschmeckende Spieße und Rindersteaks.
  • Sonntag, Reste vom Grillen.
  • Montag, im Steakhaus mit Kollegen.

Mein Bedarf für die nächsten Tage ist jedenfalls gedeckt.