Abwechslungsreich

Den gestrigen Tag würde ich jetzt mal als abwechslungsreich bezeichnen. Bin bis zum Mittag daheim rumgeasselt und dann irgendwann zu AntiFa-1.Mai Demo (whatever) Veranstaltung bei uns um die Ecke. Dort habe ich ein wunderbares „Sexismus hat viele Gesichter“-Plakat bekommen – das hänge ich jetzt an unser Büro!
Dann isses mir irgendwie in den Sinn gekommen die Verzeichnisse auf dem Webserver mit dem Reposiory zu syncronisieren. Schlechte Idee! Zwischen durch dann noch zur 1. Mai Demo von Verdi und IG-Metall und dann zum Consti zum Grillen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich alle Verzeichnisse bereits tot-syncronisiert… Als Balsam für meine syncronisierte Seele habe ich auf dem Venezianischen Markt 3 ausgewachsene Salamis für einen unschlagbaren Spezialpreis bekommen.
Nach dem Grillen habe ich mich dann gestärkt ans Werk gemacht das Fiasko gar zu komplettieren. Gegen 02.00 Uhr lief zwar alles wieder mehr oder weniger. Schlafen konnte ich so vollgefressen wie ich war immer noch nicht.
Heute bin ich erwartungsgemäß unausgeschlafen und schlecht gelaunt. Im Radio haben die das dann auch gleich bestätigt: Waagen sollten heute mit Samthandsuchen behandelt werden. Und überhaupt Radio. Der Kerl der zur Zeit die Max-Morning-Show macht ist schlimmer als die Krätze.
Mein Gleittag am Freitag ist massiv gefährdet, der Kaffee schläg nicht an. Dafür ist aber heute abend Yoga. Hoffentlich hilfts!

Vergangenheitsbewältigung 2

Gestern war ich zusammen mit meinen beiden Lieblingsausländern in Thuisbrunn auf Frühlingsfest, das war super! Und dort habe ich schon wieder jemand getroffen, der mal mit mir zusammen in der Schule war. Auch bei ihm habe ich nichts unversucht gelassen um unbeliebt zu sein, Mario hies her und gehasst hat er mich. Auch er ist jetzt groß und Bodybuilder. Und auch er hat mich wieder erkannt.
Und ich bereue nichts – zu doof war der damals und ist es wahrscheinlich heute noch, zu viel Angriffsfläche bot er und bietet sie heute noch, zumindest optisch. Wenn diese Serie so weiter geht, dann erwarte ich in den nächsten Tagen noch ca. 4 Begegnungen dieser Art.
Die Frage wie der Dreck hinter meine Fingernägel kommt bleibt weiterhin ungeklärt.

Vergangenheitsbewältigung

Der Sebi, der Riedl und ich (und noch ein paar Sitzenbleiber) waren in der Schule nicht wirklich die Guten. Zu denen die nicht sitzengeblieben und damit in der Entwicklung ein Jahr unter/hinter uns, waren waren wir sogar ausgesprochen unlieb!
Langer Rede kurzer Sinn, heute ist mir in der Kantine jemand übern Weg gelaufen, der früher wahrscheinlich täglich wegen uns geheult hat. Damals war er ein kleiner dünner Spack. Heute ist er ein großer breiter Bodybuilder. Ich habe jetzt mal so gemacht als ob ich ihn nicht erkannt hat. Habe allerdings bemerkt wie er mich während des Essens über gemustert hat.
Wird sich der Carsten wirklich am Herrn Hack rechen? Schalten Sie wieder ein!

Bestärkt

NaviSo, die letzten beiden Tage bin ich gut 700 km quer durch Süddeutschland gedüst. Hab dafür einen Leihwagen gehabt: AUDI A3 2.0 DTI – a Maschin!
Habe ich bis jetzt nur mit einer Navi geliebäugelt, weiss ich ab jetzt, dass so ein Ding her muss! Voll klasse! Hätte echt nicht gedacht wie exakt diese Dinger funktionieren.

Der politisch und ökologisch korrekte Einkauf

Wenn man sich seiner Macht als Konsument bewusst ist, dann kann so ein Wocheneinkauf schon ganz schön zum Spießrutenlauf werden:

– In welchen Supermarkt soll er denn stattfinden?
– Was kann im Laden um die Ecke mitgenomen werden?

Ist diese Hürde genommen und der Supermarkt mit den hoffentlich besten Arbeitsbedingungen für seine Angestellten gefunden kommt die Produktauswahl:

– Woher kommt das Produkt und unter welchen Umständen wurde es produziert?
– Gibt es ein Alternativprodukt aus der Region?
– Gibt es das Produkt vielleicht auch in einer Mehrwegverpackung?
– Gemüse beim Türken um die Ecke.

Beispiel Milch: Die normale Milch kommt von Kühen, die mit Soja(?) gefüttert werden. Um genug davon anbauen zu können wird in Südamerika Regenwald gerodet. Also teuere Milch oder zusätzlich einen Kasten Krombacher. Mit allen Produkten die die ökologisch/politischen Prüfung bestanden haben gehts kann an die Kasse. Die Anordung der Produkte auf dem Kassenband ist eine Kunst für sich:
– Schwere und unkaputtbare Teile nach vorne, Jogurt/Buttermilch usw. nach hinten. Damit sie später im Wagen nicht kaputt gehen.
Zuhause angekommen folgt dann an die Bestückung des Kühlschranks, Daumenregel:
– Alles was schnell verderben kann: auf Augenhöhe
– Unverderbliches nach hinten/oben/unten.

Abschließend ein guter Kaffee (natürlich von glücklichen Kaffeebauern). Du hast heute nichts anderes gemacht als eingekauft? Nein ich habe die mir zur Verfügung stehenden Ressourcen nach besten Wissen und Gewissen verteilt.