Ein Tag im Leben eines Strategen

Der Plan war den Firmenwagen in ER abstellen, dort das Fahrrad zu nehmen, nach N zu radeln, den abend locker vor einer Großbildleinwand zu verbringen und morgen erst spät nach ER zu fahren, kurz zu arbeiten und dann ins Wochenende zu starten.
Die Realität ist, dass ich heute morgen meinen Schlüssel zuhause vergessen habe, der Umweg über ER fürn Arsch war weil ich ja das Fahrrad nicht aufsperren konnte, dann unterwürfig bei ihr auf Arbeit vorbei schaute um nach den Schlüssel zu betteln, natürlich dort keinen Parkplatz fand und ins Parkhaus musste, rund um die Klinik marschieren zu müssen um rein zu kommen, anschließend am Kassenautomaten festzustellen dass der nicht funktioniert, wieder um die Klinik marschieren zu müssen 1,10 € für 10 Min parken abzudrücken und dann nach einem 16 Stunden Tag endlich heim zu kommen mit der Gewissheit, dass ich morgen wieder sau früh raus muss damit das Firmenauto pünktlich auf Arbeit ist.

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

WM-gucken: Gestern waren wir im Lederer-Biergarten. Die Sympatie-Mannschaft hat leider verloren, Stimmung gut, Bier aus Plastikbechern ist assi, Lautsprecher etwas laut. Danach den Italienern am Plärrer beim Feiern zugeschaut.
Etwas verschlafen trete ich heute meine Missionarsreise ins Mitteldeutsche Niemandsland an. Wenn der Tag so läuft wie er laufen soll, dann kann ich nach der Landung um 18:30 heute Abend einen fetten Punkt abhaken und mich moralisch auf das Deutschlandspiel vorbereiten. A propos Haken, er FSausA hat übrigens den Haken bei „Photo-CD“ vergessen, tzzz.

Franz Ferdinand, Österreich ist kein Ort zum Sterben!

So, wieder daheim. Freitag Hüttenabend, Samstag Canyoning, Samstag abend Gipfelanstieg, Sonntag Rafting. Geile Aktion dieses Wochenende, Canyoning ist geil, beim Rafting durfte ich ganz schön Federn lassen schlucken (gefühlte 3 Liter Gebirgswasser in 20 Sek.), Hüttenabende sind meine Kernkompetenz, definitiv. Abschließend waren wir dann noch in WM-Innenstadt unterwegs, Kontrastprogramm: Wildnis – Großstadttschungel, gelungener Abschluß für ein geiles Wochenende! Todo: WM-tauglichen-Gleitzeitausgleich beantragen.
Die Navi hat ihre Feuertaufe übrigens bestanden und Österreich ist besser als sein Ruf, aber das ist ja nichts neues… Wie man auf die Idee kommt in seiner Freizeit durch einen Gebirgsbach voller kaltem Wasser zu stampfen bleibt mir unklar. In den Taucheranzug zu schiffen hilft nur kurzfristig.

Aus der Reihe „Alltagswissen“

Seit grade bin ich wieder etwas schlauer: Ein Kollege hat mir nämlich erzählt, dass man Gießkannen von innen prima mit Corega-Tabs reinigen kann.
Was mich seitdem beschäftigt sind zwei Fragen: a) warum er überhaupt Corega-Tabs hat und b) warum er eine Gießkanne denn unbedingt von innen reinigen will?

Erste Symptome

kaffetasseIch glaube ich werde krank. Zumindest schmeckt mir kein Kaffee mehr, kein guten-Morgen-Kaffee!!! Und das vor dem Rafting- und Canyoningwochenende. Grund genug um den Berg heute abend abzusagen.
Vielleicht liegts ja am Kaffee. Oder ich bin wirklich krank.

In der Kartoffel gibts auch Schnitzel

Heute habe ich gefaulenzt. Abgesehen von 1,5 Stunden Laufen zwischen N und FÜ war der größte Stress den ich heute hatte, ein überdimensional großes Schnitzel in der Kartoffel. Genauer gesagt waren da gleich zwei riesen Teile auf dem Teller!
Gestern und Vorgestern war ich in W auf Musikkerwa. Fr hab ich bei Edelherb kassiert und gestern nachmittag ausgeschenkt. Fr abend war bis auf eine große Schlägerei zum Schluß ein voller Erfolg! Ich überlege mir jetzt nächstes Jahr ne Kamera in der Bar zu installieren, damit man im Nachhinein die Übeltäter belangen kann. An sowas hatte ich dabei gedacht.

Gestern Abend simma dann noch auf RIP rumgelaufen. Ganz schön spassige Sache.
Ach ja bevor ichs vergesse: Hiermit geht ein herzlicher Gruß an den MDausW – seines Zeichens hoadl.net-Stammleser.

Quartalsspühlung

kaffee_tasseIch bin kein Messi, ich sammle Kaffetassen. Dabei kann man die Tassen aud dem Schreibtisch grob in 2 Kategorien einteilen: meine und nicht meine. Mein Kaffeetrinkverhalten läßt sich ungefähr so beschreiben: wenn ich Bock auf nen Kaffee habe, dann trinke ich einen. Wenn ich zu starken getrunken habe, dann bekomme ich die Flatter und trinke keinen mehr. Nach 16.00 Uhr trinke ich auch keinen. Ich bevorzuge seit einiger Zeit Kaffee schwarz.
Und jetzt wieder zurück zur Tassengeschichte. Ich nicht will dass irgendein reudiger Kollege meine eigenen Kaffeetassen benutzt. Ich habe eine persönliche Bindung zu meiner Eclipse-Tasse, zur GCD-Tasse, zur MacEssentials-Tasse und zu den anderen auch. Und weil ich nicht will dass einer meiner Kollegen eine meiner Tassen in die Spühlmaschine stellt und damit aktiv an der Zerstörung des Aufdrucks vorantreibt, stehen die halt bei mir auf dem Schreibtisch und nicht im Schrank bei der Kaffeemaschine, fertig.
Naja und dann bin ich ja noch ein vielbeschäftiger Mensch und habe nicht ständig Zeit mich um meine Kaffeetassen zu kümmern, deshalb verwende ich sie mehrfach und über einen längernen Zeitraum. Meine Tassen, mein Problem, mir Wurscht. Und heute, genau vorhin, da habe ich die Tassen mal wieder gespült, alle. Jetzt blitzen sie wieder, das wollte ich bloß mal wieder erwähnen, fürs Protokoll.