Gedanken zum Jahresausklang

Leicht enttäuscht verfasse ich diese Zeilen zum Jahresende. Doch nicht das Jahr 2006 ist daran schuld, nein es war ein außerordentlich gutes Jahr! Gute Beziehung, gute Arbeit, gute Umgebungsvariablen – die WM, die Wiederentdeckung des Schnitzels, nette Menschen, gute Feste und ein fast unbesiegbarer Club. Wunderbar! Und auch die Tatsache, dass ich am letzten Konsumtag 2006 noch kurz vor 20:00 Uhr einen Jack-Wolfskin-Windstopper fast geschenkt bekommen habe, zeigt schon, 2006 war ein gute Jahr für den Christian.
Enttäuscht bin ich über das Maredo Steakhaus. Der FSausA und ich haben dort gestern mit unserem Jahresausklang begonnen. Das Steak war gut, die Bedienung nett, aber für 15 Euronen erwarte ich ein Steak der Superlative und nicht ein Steak, bei dem ich mir denke, wirklich viel besser als das außerordendlich gute 5 Euro-Steak von ALDI ist es nicht.
Enttäuscht bin ich dann auch noch über das Kloster. Man hatte sich zum Jahresausklang etwas besonderes ausgedacht, ein DJ samt Bongo-Trommler sollten den Abend zum Jahresausklangserlebnis machen. Leider war der DJ ein Techno-DJ und wir mussten das Kloster viel zu früh verlassen.
Enttäuscht bin ich dann auch noch über euch meine lieben Leser! Ja, gibt es denn da niemanden der den Internet-Explorer verwendet und dem aufgefallen ist, dass das neue Layout überhaupt nicht passt?! Niemand da, der da einen kurzen Kommentar ablassen kann? Schade.
Nichts desto trotz, nun da ich die 4 Stangen Weißbrot für heute abend besorgt habe und damit mein Tagesziel erreicht ist, fühle ich mich gut! 2006 geht zu Ende und sollte in den nächsten 13 Stunden nicht noch was wirklich schlimmes passieren, wird 2006 als ein sehr positives Jahr in Erinnerung bleiben. Weiter so!

Experimente im Urlaub #1

Heute habe ich experimentiert! Keine Angst, es kamen weder Menschen dabei zu schaden, noch musst musste ich mich dazu ausziehen oder gar meinen Pimmel in die Hand nehmen. Es war ein kulinarisches Experiment! Bevor es losgeht, wer den Unterschied zwischen roten und weißem Pressack nicht kennt sollte erst mal hier weiterlesen.
Uns hat ja am 2. Weihnachtsfeiertag die Frau K2 (nicht K, sondern K2) besucht und davon erzählt, dass sie neulich irgendwo, irgendwann, … Mädchensprech … wo war, da wo es roten Presssack in Scheiben geschnitten und in der Pfanne gebraten gegeben hat. Holla! Ich wurde hellhörig und fragte nach, wie das denn sein kann, weil die Schose bei Hitze wieder flüssig werden müsste. Sie versicherte mir dass dies aber nicht der Fall war.
Also hab ich heute mal roten Pressack in Scheiben geschnitten und in der Pfanne kurz angebraten. Natürlich hat er sich verflüssigt, aber egal. Dazu habe ich die Semmelknödel von Weihnachten in Scheiben geschnitten und auch mit angebraten. Prima. Und wer jetzt denkt: das passt nicht zusammen, der sollte sich warm anziehen! Dazu gab nämlich Apfelmus. Ja. Das hat das ganze nicht nur farblich, sondern auch geschmacklich wunderbar abgerundet!
Prima Essen. Und ich habe weder gekotzt, noch bin ich an den Folgen hobs gegangen. Absolut empfehlenswert. Ich nenne es Eine Variation von roten Pressack und Apfelmus an gebratenen Semmelknödel.

Was dürfen die und was nicht?

So weit ich es in Erinnerung habe, darf die GEZ nix, oder? Soll man solch eine Drohung jetzt ernst nehmen oder nicht? Vor allem weil vor ca. 5 Jahren erst Auskunft gegeben wurde!
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Zur Auskunftspflicht steht auf der Rückseite: Jeder, der Rundfunkgeräte bereithält, ist gesetzlich verpflichtet, darüber Auskunft zu geben. Dies gilt auch dannn, wenn keine Gebührenpflicht besteht, wenn ein ander Aushaltsangehöriger als Teilnehmer angemledet ist […] Der Anspruch der Gebühreneinzugszentrale auf Auskunft kann im Verwaltungszwangsverfahren durchgesetzt werden.
Ich glaube es handelt sich hier um eine routinemäßige Panikmache. Wenn schon einmal Auskunft gegeben wurde, warum soll man nach einer gewissen Zeit wieder Auskuft geben? Man ist doch verpflichtet Änderungen sofort zu melden…!

Herr H. in der Muggibude

muggibude.jpgKomme grade aus einem Fitness-Studio – ich! Gut 200 m Luftlinie von dort wo ich regelmäßig rumrenne, kann man in einer Halle auf ’nem Laufband rennen, dabei Fernseh gucken und seinen iPod ausführen. Verrückte Welt. Verrückte Menschen.
Der aufmerksame Leser wird sich jetzt fragen was der Herr H. denn in einer Muggibude? Wir waren dort Badminton spielen. Witzig, aber teuer – 9,50 € für eine halbe Stunde. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Ho, ho, ho

Dann entfleuche ich mal für 2 Tage in heimatliche Gefilde und begebe mich in die Obhut von Hack-Papa und Hack-Mama. Mit etwas Glück bin ich dann Besitzer eines neuen Autos. Falls nicht, dann nicht. Ansonsten eine schöne Restweihnacht!

Zielkonsum

Es geht mir auf den Sack, dass Gott und die Welt genau zum 24.12. hin glaubt die Geschäfte leerkaufen zu müssen. Dieses Zielschenken ist doch oberste Scheiße! Die Argumentation „Lass uns die Sachen dann Ende Januar kaufen, da gibts dann schon die neue Version“ mag sich zwar vernünftig anhören, sorgt aber am Heiligabend definitiv für ein trauriges Gesicht – das Gutscheingesicht.
Also dann doch ein Geschenk, ein Überbrückungsgeschenk sozusagen. Was soll man aber jetzt kaufen, wenn man genau weiß was man will – Ende Januar – und jetzt nicht braucht? Eine kleine Aufmerksamkeit. Kleine Aufmerksamkeit ist aber ausverkauft. Also doch etwas größeres, dann steht man auch nicht wie der letzte Stricher da. Scheiße.