Unsere kleine Baustelle, Tag ++

hausArbeitsam und aufreibend, so könnte man das Wochenende wohl am besten beschreiben. Der Samstag war ein VBT (Vollbaustellentag), zusammen mit dem Senior wurde so ziemlich alles an Schutt zum Wertstoffhof gebracht was da so rumlag, eine Wand eingerissen und 2 Bäume in der Einfahrt gefällt. Der Senior war vom Wertstoffhof in N. ziemlich beeindruckt, der ist ungefähr sowas wie die Metro unter den Supermärkten – alles einfach eine Nummer größer.
Nachts sind wir dann in eine Disco! Ich glaube das war das erste mal seit über einem Jahr. Wir waren auf Geburtstag in einem Separee in der Rakete eingeladen. Super Sache war das – wer denkt denn da schon dran, dass der Nachwuchs gleich nach dem Heimkommen losschreien könnte? Eben, deshalb waren wir gut 3 Stunden später auch entsprechend überrascht. Einigermaßen schlaftrunken hab ich die kleine in den Kinderwagen verfrachtet und bin mit ihr durch die Metropole gerannt. Danach war ich voll kaputt, beim Brunch bei den Kleinis war ich eigentich nur körperlich da. Alle internen Systeme die nicht wirklich benötigt wurden waren auf Stand-By. Selten habe ich mich sonntags so auf mein Bett gefreut. Neue Woche neues Glück.

Soll euch doch ein anderer fressen!

Die ganze Woche über freu ich mich immer auf meine Weißwürste am Freitag früh um halb zehn – das ist so ein Ding was ich innerhalb kürzester Zeit von diesen Bayern angenommen habe. Das wäre also praktisch jetzt: 2 Weiße, 2 Brezeln und eine fetzen Portion süßen Sempft (Sempft ist übrigen das einzige Wort in fränkisch mit „hartem D“ das ich kenne). Jetzt hab ich aber gestern kurzfristig freigenommen und irgendein anderer Sack macht sich jetzt grad über meine 2 Weißen her.

Die allmorgendliche Weiterbildung

Heute ist das Word of the Day eine Phrase of the Day – aber egal, jedenfalls isses heute „peer pressure„. Fränkisch pronounced hört sich das natürlich an wie „beer pressure“ und da könnte man ja meinen, dass sich die Bedeutung großartig ändert, aber nix da. Das spricht ganz klar für die Robustheit der fränkischen Sprache.

Farben in der früh

Ihre Tasche, die jahrelang einfach nur rot war ist neuerdings terracotta-farben…! Naja, sei es wie es will, früh morgens um halb sechs ist es jetzt schon wieder sau dunkel – bei geschlossenen Augen komplett schwarz, bei geöffneten dunkelgrau. Könnte mir gut vorstellen dass das terracotta-farbene Teil morgens sogar hellschwarz ist.

Suche kurzzeitig altes Windows-Laptop

Hat vielleicht jemand aus der geehrten Leserschaft ein altes Windows-Laptop, das den folgenden Anforderungen entspricht und das man mir mal für ein paar Tage leihen könnte:
PC mit Windows Vista, Windows NT, 2000 oder XP. Pentiumprozessor mit mind. 128 MB RAM-Speicher, 25 MB freie Festplattenkapazität, 8 MB Video RAM mit mind. 800 x 600 (XGA) Auflösung (1024 x 768 wird empfohlen) und 16 bit Farbe.
Ich möchte da nämlich mal ein bisschen mit dem Ikea-Küchenplaner rumspielen… kann ja nicht schaden.

Abwarten und rechtzeitig Kopf einziehen

Manchmal weiß man vorher schon, dass es in naher Zukunft richtig kracht. Nun könnte man großartig Vorkehrungen treffen… die würden aber definitiv nix nützen. Da heißt es wenigstens formal korrekt bleiben und die Geschehnisse brav verfolgen. Da lernt man bestimmt fürs Leben. Tick, Tack, Tick, Tack… bin ja noch so jung und kann so viel lernen.