Das ist so eine Sache mit der 2.0

Die Zukunft liegt im Netz, das ist klar, aber wo? Die Generation 2.0 bringt ihre Applikationen ins Netz und legt auch dort auch ihre Daten ab. Legt man seine Daten jetzt irgendwo ins Netz wie z.B. bei Dropbox oder nimmt man das Netz her um immer an seine Daten zu kommen (und legt die Daten so ab dass man halt drauf kommt)?
Ich habe mich für die letztere Variante entschieden: Mails und Daten liegen zuhause und ich sorge dafür dass ich von überall darauf zugreifen kann. Damit bin ich in letzter Zeit ganz gut gefahren, bis gestern zumindest. Schuld dran war dynDNS im Kombination mit meiner eigenen Dummheit. Wenn man weder auf Mails noch auf sonstige Daten kommt, sieht man ganz schön alt aus.
Jetzt überlege ich schon die ganze Zeit ob es ein cleverer Plan war alles heim zu holen, vor dem Hintergrund dass Daten, die irgendwo liegen von irgendjemand betreut werden der mehr Ahnung hat wie ich und der schneller reagieren kann als ich. Mir bleibt, wie gestern, nur bis abends zu warten und dann den dynDNS-Client neu zu starten. Spannendes Thema für den kommenden Winter!

Hmmm…

Das ist heute so ein räudiger Montag wo ich schon unmittelbar nach dem Aufstehen schlecht gelaunt bin und auch den ganzen Tag über keine Hoffnung auf Besserung habe.

Unterscheide zwischen xxx und yyy

Heute hab ich einen so coolen Spruch gehört dass ich mich fast weggschmissen hab und kann mich jetzt beim besten Willen nimmer dran erinnern wie der ging. Selten in einem so kurzen Satz so viel Wahrheit entdeckt. Irgendwie ging der Spruch so: Unterscheide zwischen xxx und yyy. xxx und yyy fallen mir jetzt aber nimmer ein, zum Kotzen. Schuld dran ist ein ca. kindskopfgroßer Haxn den ein Kollege heute ausgegeben hat. Alles Blut im Bauch und nix mehr in der Birne. Der Haxn war so groß dass ich auf dem Teller keinen Platz mehr für die Klöß gehabt hab und deshalb auf jede Form von Sättigungsbeilage verzichtet habe. Oh man war das ein Haxn – der Hammer!

Punk 2010

Gestern wurde ich auf Slime-Konzert per Outlook Besprechungsanfrage eingeladen. Ich denke da wächst zusammen was zusammen gehört. Und wenn es das Konzert schon mal zu mir in den Kalender geschafft hat, dann gehe ich da auch hin!

KW 37

Diese Woche wurde mir klar dass die Leute im Mitteldeutschen Niemandsland gar nicht so schlimm sind wie ihr Ruf. Es ist glaube ich nur dieser miese Dialekt, den die dort in der Gegend um Braunschweig drauf haben. Naja werde nächste Woche wieder hingehen und mir vorstellen wie sich das was sie sangen in fränkisch anhören würde. Wenn man so will – rein aus Dialektsicht – dann wird KW38 eh die volle Herausforderung weil ich an einem Tag zwischen IN, S und WOB pendeln muss, also zwischen unfreundlich bayerisch, hinterhältig schwäbisch und hochnäsig hochdeutsch switchen, muss. Die wahren Herausforderungen stehen auf keiner Agenda.
Gestern habe ich eine alte Schuld eingelöst und dem Herrn El Gordo eine Elektroinstallation in die Garage gemacht. Elektroinstallation mag ich eigentlich nicht, habe ich noch nie gemocht, war aber immer gut für ein paar Mark extra während der Ausbildung und im Studium. Mir ist aufgefallen dass ich dabei bei anderen Leuten viel sauber arbeite als bei mir zuhause. Der Spruch von den Schustern und den schlechtesten Schuhen stimmt definitiv.
Das große Finale von KW37 findet grade in der Küche statt: Krabbelgruppe-Frühstück bei uns. Ich habe noch brav Brötchen besorgt, die Eier gekocht und einen Kaffee mit getrunken und mich dann still und heimlich ausgeklinkt. Gut ich habe versucht mich davon zu stehlen und wurde dabei erwischt und habe es ignoriert. Fühle mich oben im Arbeitzimmer trotzdem ganz gut integriert.

„Fernsehfrei“ und „HD-twin-Receiver mit Ethernet-Anschluss“ passen erst mal nicht richtig zusammen

Mir hat ein Kollege gestern gesteckt dass er keinen Fernseher mehr guckt, das hat mich beeindruckt. Gut, wir sind jetzt nicht grade die Fernseh-Junkies, fernsehfreie Abende sind aber trotzdem eher eine Seltenheit, vor allem im Winter. „Fernsehfrei“ und „HD-twin-Receiver mit Ethernet-Anschluss“ passen erst mal nicht richtig zusammen. Das muss man auf jeden Fall erst mal so stehen lassen.

Geburtstagswünscheliste

Ich habe heute in einem Monat Geburtstag, Zeit für eine Geburtstagswünscheliste. Die hängt jetzt an der Küchentüre und die Chefin verwaltet sie. Meine erste Geburtstagswünscheliste seit bestimmt 20 Jahren – gefühlt – und mit spitzen Geburtstagwünschen und mit der Chefin als Geburtstagswünschelisteverwalterin, da kann nix schief gehen!
PS: Ich glaube ich werde langsam erwachsen. Das merke ich daran dass ich immer häufiger nicht sage was ich denke, sondern mir nur was denke und mich über das was ich da denke freue und die Tatsache dass ich es eben nicht sage. Nichts sagen ist voll viel schwerer als was zu sagen, das isses!