Es ist eine verzwickte Geschichte, das gebe ich zu aber ich versuche es mal in der chronologischen Reihenfolge:
Ich beginne jetzt mal mit der Aktion, wo die Kleine (die seit ca. Freitag nur noch „Prinzessin“ genannt werden will) die Kachelofentür geschrottet hat (wir berichteten). Die Reparatur wurde mit div. Sachverständigen besprochen und ich habe nun endlich entsprechendes Werkzeug beisammen um zumindest die Metall-Geschichten richten zu können.
Jetzt habe ich mir am Samstag abend überlegt, dass dieses Loch im Ofen ja eigentlich eine Komfortreinigungsluke ist und damit begonnen den Kachelofen zu reinigen. Für so eine Reinigung gibt es höchst wahrscheinlich Spezialwerkzeug, ich habe dazu den Kärcher Staubsauger, einen Handbesen und meine beiden linken Hände verwendet. Das ging auch gut, bis mir mein nicht original Kärcher Staubsaugerrohr, das ich selbst an den original Kärcher Staubsaugerschlauch gebastelt hatte, in den Ofen hinein gefallen ist.
Jetzt schlug die Stunde der wilden Ideen (im Geschäftsleben spricht man von Brainstorming), wildeste Speziallösungen wurden ersonnen, teilweise ausprobiert und wieder verworfen. Es half nix, dieses nicht original Staubsaugerrohr lies sich nicht bergen und ich strich so gegen 22:30 Uhr die Segel und startete eine umfassende Internetrecherche.
Gegen 0:00 Uhr hat mir das Internet dann gesagt, dass sich an der Unterseite des Nachheizregisters eine Reinigungsöffnung befindet und ich habe die auch gleich gefunden und geöffnet. Es ist eigentlich nur der Dunkelheit zu verdanken dass die Chefin die Staubwolke nicht richtig wahrgenommen hat und so ruhig geblieben ist. Um ca. 0:30 Uhr war das Rohr dann geborgen und ich dreckig wie ein Schlotfeger. Happy End, vorerst.
Im Freudentaumel dieser erfolgreich durchgeführten Rettungsaktion hab ich geschworen in einen neuen original Kärcher Staubsaugerschlauch incl. -rohr zu investieren. Vom BOSCH-Ersatzteilservice verwöhnt suchte ich die Kärcher Seite heim und war erst mal enttäuscht und ging zu Bett. Ausgeschlafen bin ich dann am Sonntag morgen auf die Idee gekommen Google zu Hilfe zu nehmen und bin dann auf der Kärcher Ersatzteilseite herausgekommen (warum diese nicht von der Kärcher Seite aus verlinkt ist kann ich nicht verstehen).
Das original Kärcher Zubehör wurde schnell gefunden und bestellt – ein Run – bis zu dem Punkt wo man die Kreditkartendaten eingeben muss. MasterCard Secure Passwort? Schon mal gehört, allerdings wieder vergessen. Dreimal eingegeben, nie richtig, raus geflogen, fertig. Zurücksetzen nur Montag bis Freitag zw. 08:00 und 20:00 Uhr möglich. Nach ca. 10 Min. in der Warteschlange wurde mein Account wieder frei geschaltet und ich konnte den Einkauf mit einem 24 Std. Delay fortsetzen. Ich befinde mich also wieder auf der Erfolgsspur.
Bis zu diesem Zeitpunkt hat mir die Sache mit der kaputten Kachelofentüre also schon mal zu einem neuen original Kärcher Staubsaugerschlauch incl. -rohr, eine Auswahl an gängigen Gewindeschneider samt Bohrer und einem blitzblanken Kachelofen verholfen. Das Glas ist eben doch halb voll.
Allgemein
Dokumentiertes Leid ist geteiltes Leid.
Zu viel Information ist manchmal gar nicht gut und in diesem Fall ist es sogar ganz schön nach hinten losgegangen: es geht darum, dass der Verkäufer versucht zu erklären wer jetzt so ein TouchPad bekommt und wer nicht. Hätte er es einfach dabei belassen dass eine kleine Menge eingegangen ist und diese jetzt verteilt wird und sich bei den Kunden entschuldigt, die keines bekommen, dann wäre der Käse gegessen gewesen. Jetzt wird er virtuell gelyncht. Jede Wette für den Abschnitt „Verteilung“ hat er sich schon in den Arsch gebissen.
16 Semester ohne Vordiplom
Man muss nicht die komplette Geschichte lesen, es reichen die ersten zwei Abschnitte um sich köstlich zu amüsieren: … Obwohl [XXX] jahrelang als Studentenvertreter im Asta mitgearbeitet hat, wollte ihm die Uni keine Verlängerung genehmigen […] 16 Semester ohne Vordiplom – solche Typen werden an den Hochschulen zum Auslaufmodell …
Finde den Fehler
Finde den Fehler: „Ein Mitarbeiter der Qualitätssicherung ist am Burn Out Syndrom erkrankt“
Verpasst, verdammt
Verdammt, die Aktion „HP Touchpad für 99 Euro“ hab ich sauber verpasst und alle Bemühungen doch noch an so ein Teil zu kommen sind heute leider im Sand verlaufen. Dafür bin ich heute für einen BWLer gehalten worden: … bla bla, als studierter Informatiker kann ich, bla bla… Was, ich dachte du als Projektleiter bist bestimmt BWLer oder sowas… Manche Tage haben ihren ganz eigenen Groove, ich werde mich rechen. Gerecht hat sich auch der kleine Prinz, weiß zwar nicht warum und für was, jedenfalls hat er jetzt mal locker 2 Stunden durch geschrien, die Ausdauer hat er jedenfalls vom Papa, so viel steht fest. Prost.
Mal schnell so…
„Mal schnell so…“ ist in der Regel zu 80 % Murks und kostet dich spät abends fast immer nur Zeit ohne dass wirklich was raus kommt. Dieses mal wieder.
Sieben Wochen sind rum
Morgen muss ich zum ersten mal seit sieben Wochen wieder auf Arbeit. Da wir keine großartigen Verpflichtungen hatten (außer ein Kind zu bekommen), war die Zeit recht entspannt, also genau mein Ding – einfach mal so in den Tag rein leben, nix planen. Höchst wahrscheinlich werde ich sowas für eine lange Zeit nicht mehr machen können, geschweige denn 7 Wochen am Stück daheim sein. Nach dieser Dauergrill-, Vielbier- und Ohne-Termin-Periode, ist es denke ich ganz gut wieder etwas mehr Struktur zu bekommen, schon allein äußerlich. Dass es natürlich ausgerechnet jetzt über 30 Grad haben muss, erleichtert mir den Wiedereinstieg nicht unbedingt.
Es konnte relativ viel im und am Haus gemacht werden, auch viele Kleinigkeiten, die schon länger aufgeschoben wurden. Das ist ganz gut, weil dafür in den nächsten Wochen wahrscheinlich keine Zeit bleiben wird. Die Tochter wird ganz schön daran zu knabbern haben, dass ich plötzlich wieder erst abends da bin, da passt es ganz gut dass ich in den kommenden zwei Wochen noch die 2 Tage Sonderurlaub für die Geburt abfeiern muss – ein Wiedereinstieg auf Raten sozusagen.
Ich freue mich jetzt schon auf die Elternzeit nächstes Jahr, mit zwei Wochen Urlaub umbaut, kann man da bestimmt auch was draus machen.
IT-Zeuch
Ich weiß jetzt nicht genau welche Meldung mich die letzten Tage mehr überrascht hat:
– Dass Google Motorola-Mobil übernimmt
– oder dass HP sein PC/Laptop/Tablet/Handy Geschäft einstellt
Wo die Sache mit Google für mich als Android-Handy Besitzer sicher Vorteile bringen wird, stimmt mich die Sache mit HP eher nachdenklich. Ich mein, die haben Compaq aufgekauft, dann Palm und dann machen sie die Kiste dicht? Haben die zu viel Geld oder ist HP ein staatliches Unternehmen?
Regen Regen Tröpfchen – klopft an unser Zeltdach
Unser letztes Festival war glaube ich das Taubertal-Festival 2006. Wir sind damals schon am Mittwoch angereist, damit wir einen besonders guten Zeltplatz bekommen, den hatten wir auch, allerdings konnte der über das miserable Wetter nicht hinweg täuschen: Es hatte damals jeden Tag mehrfach geregnet und war Arsch kalt.
Jedenfalls hatten wir uns für besagtes Festival ein neues Zelt gekauft, aber nicht gebraucht, weil jemand ein großes Zelt dabei hatte. Unser neues Zelt blieb jungfräulich im Keller, bis gestern. Nachdem ich gestern mit dem Kind tagsüber rosa Seerosen aus dem Lillifee-Heftchen nach gebastelt habe, habe ich mit ihr das Zelt am Balkon aufgestellt und mit ihr darin übernachtet.
Es lief alles ganz gut, ich habe eine richtige Matratze hinein gelegt, die Kleine hat eine Ladung Kuscheltiere rein, nachts haben wir Sterne beobachtet und haben uns dann in unsere Schlafsäcke verkrochen. Mehr Punkte kann man innerhalb von knapp 2 Stunden höchst wahrscheinlich bei einer Dreijährigen nicht sammeln.
Aufgeweckt hat mich vorhin um kurz vor 7 ein Gewitter. Das war kein Pippi-Gewitter, oh nein das war ein Sturm! Die Regentropfen, die aufs Zeltdach geklatscht sind, haben mich sofort an das drecks Festival damals erinnert. Halbwegs sicher bin ich in unserem neuen Zelt nochmal eingenickt, bis mich Tropfen im Gesicht geweckt haben. Ich wollte nicht warten bis sich ein Stalagmit auf meiner Nase bildet und habe die Lage gecheckt: der Regen, der von vorne ans Zelt hämmert, tropft am Reißverschluss ins Zelt und von oben kommt es durch den Lüftungsschacht. Fuck!
Erst mal hab ich die Kleine so hingelegt, dass sie mir nicht im Schlaf ersäuft, dann habe ich alle Kuscheltiere und den Kleinkram in den Hello-Kitty-Kissenbezug gestopft, dann meinen Schlafsack zusammengelegt und abschließend das Kind aufgeweckt. Dann haben wir gewartet bis der Sturm leicht nachlässt und sind ins Haus geflitzt.
Hätten wir dieses Zelt damals dabei gehabt, wäre dieses miese Festival noch mieser geworden. Jetzt überlege ich ob ich das Zelt gleich weg schmeiße oder „für Notfälle“ behalte.
Logitech Wireless Touch Keyboard K400 – fürs Wohnzimmer?
Logitech hat da eine recht coole Tastatur rausgebracht: Logitech Wireless Touch Keyboard K400. Das Internet schweigt noch dazu ob das Teil auch an einem Mac halbwegs funktioniert, falls dem so ist muss das Teil in unser Fernsehzimmer!