Ich trenne mich nur sehr ungern von Sachen, weil ich der Meinung bin, dass man das meiste irgendwann mal wieder gebrauchen kann. Deshalb scheue ich Aktionen wie Generalputz wie der Teufel das Weihwasser.
Dieses Mal war besonders hart, unten stehen knapp 2 Kubikmeter Sperrmüll: die alten Linux-Magazine, das alte Wohnzimmerregal meiner Tante, Schuber und Kästen, alles muss raus. Ich glaube das war die härteste ReinigungsTrennungsaktion seit wir zusammen wohnen.
der hoadl
Hölle IKEA
Sie kennt jede Abkürzung. Manchmal kann Sie sogar noch eine Abkürzung abkürzen. Wenn man da hinterher kommen will, muss man ganz schön aufpassen. Aber egal wie schnell man durch kommt, am Ende ist immer die Kasse, immer.
Er hat den Urlaub nicht gewollt, Sie hat gesagt es müsste sein…
Ich hatte meinen Resturlaub folgendermaßen geplant: Alle Teile von StarWars am Stück schauen, dazwischen was kochen, laufen, schlafen, alle Teile vom Herrn der Ringe am Stück schauen, dazwischen was kochen, laufen, schlafen, falls noch Zeit ist die Ausstellung „200 Jahre Franken in Bayern“ anschauen. Eine Multifunktions-All-In-One-Super-Druck-Scann-Kombi kaufen.
Sie hat folgendes geplant: Generalputz (wäre eigentlich nicht so schlimm, war es all die Jahre nicht, aber Sie meint Arbeitszimmer incl.*). Das wars dann wohl.
*) Das Arbeitszimmer ist mein Reich. Der Teil der Wohnung, den wohl die wenigsten kennen – eine Art Rückzugsgebiet. Dort stehen meine Computer, meine Blumen, es liegen Kabel rum, dort ist mein Schreibtisch (ist das wo das ganze Zeugs drauf rumliegt) UND ich verteitige es seit gut 5 Jahren von jeder Art von Säuberungsaktionen. Und jetzt sowas. Und dieser Blick in Ihrem Gesicht.
Der Urlaubsreport, Teil 2/2006
Urlaub 2/2006 beendet. Kurzzusammenfassung:
Hotel: Das Hotel lag an der Straße von Konakli nach Alanya (die Türkei ist leider ein weißer Fleck bei Google-Maps), dort gibt es viele Hotels, sau viele, und eines davon war unseres. Das Hotel war recht schön. Bis auf die Tatsache, dass man das Klopapier in einen Mülleimer neben dem Klo werfen musste, hat eigentlich alles gepasst.
Kültür: Da gab es einen Kulturabend, den haben wir halb besucht. Und auf einem Markt waren wir auch, allerdings hat mich dort genau eine Sache gestört: die Händler (ich hasse dieses in den Laden ziehen, ansprechen usw.). Ich glaube ja, dass Menschen, die in so ein Club-Hotel gehen eh nicht wirklich an dem Land, den Leuten usw. interessiert sind – Hauptsache gutes Wetter und guter Strand. Man hätte das Hotel übernacht nach Griechenland beamen können, mir wärs egal gewesen.
Die Leute:
- Angestellte im Hotel: sehr freundlich!
- Animateuren bin ich aus dem Weg gegangen – schlimme Sorte Mensch für schlimme Sorte Urlauber
- andere Urlauber: gescheiderte Existenzen, Problemfälle, überdurchschnittlich schlecht Tätowierte (ehrlich hart), Trinker, Russen – ein Kuriositätenkabinett – und zwei nette Lübecker (Grüße, ihr solltet ja jetzt auch schon daheim sein).
Sonst: Wir waren in einem türkischen Bad, das war schön. Und einen türkischen Friseur zu Rasieren werde ich mir jetzt ab und zu auch in N. gönnen. Raki mag ich jetzt längerfristig nimmer.
Sozialpolitisch: Erstens, der EU-Beitritt der Türkei: Naja, wenn Griechenland mitmachen darf, dann sollte die Türkei auch mitmachen dürfen. Zweitens, BenQ-Siemens: Die Nachricht, dass BenQ, die Handyproduktion dicht machen will, hab ich dur Zufall in der türkischen Ausgabe einer großen deutschen Tageszeitung gelesen – leicht wütend! Es ist ja nicht so, dass Siemens die Handysparte verkauft hat, nein, man hat sie abgegeben und noch einen dreistelligen Millionenbetrag drauf gelegt um die Standorte zu sichern und jetzt sowas. Unabhängig davon wie die Sache jetzt ausgeht würde ich für BenQ folgende Strafe verhängen: 5 Jahre Importverbot für Deutschland und dann gleich vor der EU Beschwerde einlegen und dort nochmal 5 Jahre beantragen. Die Firmen müssen merken, dass es gewisse gesellschaftliche Normen und Verplichtungen gibt, denen auch sie sich beugen müssen.
Goto where your neighbours come from
Melde mich ab, die Revolution muss warten. Die Kommandozentrale bleibt besetzt (das Bett ist natürlich benutzbar, die Leisten fehlen allerdings immer noch, keep your Schienbeins).
Flexibilität ist das A und O
Wir haben jetzt umdisponiert. Eigentlich wollten wir ja Richtung Italien fahren, gestern abend stand dann noch eine Spontanfernreise im Raum, dann kamen ein paar „Nürnberg -> ?“-Suchanfragen, Rückflug bis spätestens 7.10., jetzt sind wir irgendwo bei „Mittelmeer“. Mal schauen, heute wollen wir jedenfalls nochwas buchen.
[UPDATE] In gut 15 Stunden werden wir N. in Richtung Türkei verlassen. Jetzt gibt es noch einiges abzuchecken!
Urlaub ist Urlaub!
Die Leute morgens um 8 in der U-Bahn sehn aus wie Kartoffelsalat – billiger Anzug, Aktentasche – vor einem langen Tag. Gleichgültig abschätzig streifen mich Blicke, doch ich hab ihnen etwas vorraus: denn sie, sie fahrn zur Arbeit und ich, ich fahr nach Haus!
Da bin ich doch tatsächlich im Proberaum von Projcet Katrina versumpft – Blitzheilung – der Beat hat mir praktisch die Krankheit aus den Körper gefetzt. Gleich kommen die Jungs und wir gehen aufs Oktoberfest. Wasser für die Weißwürste ist schon aufgesetzt. Weizen ist kalt gestellt
Dieses Leiden wird chronisch
Ich will nicht lange drum rum reden, die Zeichen stehen ca. 18 Stunden vor unserer München-Exkursion auf Krankheit. Trauerspiel der Symptome:
- Linkes Augenlied flattert
- Gestern abend beim 3. Bier kapituliert, abgebrochen
- Keine Lust auf Fleisch
- allgemeine Lustlosigkeit
- Gliederschmerzen
t-5 bis zum Urlaub zur totalen Krankheit. Ich beobachte die Umgebung und bin beunruhigt. Das Augenlied gibt keine Ruhe. Ich stimme mich auf ein 2 wöchige Krankheit ein. Das wars, der Urlaub scheint verloren bevor er überhaupt gegonnen hat.
iSync mag mein Handy, manchmal – heute jedenfalls
Ausgangssituation: iSync 2.3 mag nicht mit Siemens SP65 zusammentun.
- Telefon aus der Geräteliste von Bluetooth und iSync löschen
- An Mac und Telefon Bluetooth abschalten
- iSync beenden
- Folgende Telefonbeschreibung erstellen:
[xml]
< ?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
< !DOCTYPE plist PUBLIC "-//Apple Computer//DTD PLIST 1.0//EN" "http://www.apple.com/DTDs/PropertyList-1.0.dtd">
[/xml]
com.siemens.SP65
Identification
com.apple.cgmi+cgmm
SIEMENS+SP65
InheritsFrom
family.com.siemens.S5x
Services
ServiceName
com.apple.model
ServiceProperties
ModelIcon
SP65.tiff
ModelName
SP65
hier abblegen:
/Library/PhonePlugins/MyPhone.phoneplugin/Contents/Resources/MetaClasses.plist - Und folgendes hier
Library/PhonePlugins/MyPhone.phoneplugin/Contents/Info.plist
[xml]
< ?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
< !DOCTYPE plist PUBLIC "-//Apple Computer//DTD PLIST 1.0//EN" "http://www.apple.com/DTDs/PropertyList-1.0.dtd"> [/xml]
CFBundleDevelopmentRegion
English
CFBundleExecutable
PhoneModelsSync
CFBundleIdentifier
com.apple.phoneplugin.siemensSP65sync
CFBundleInfoDictionaryVersion
6.0
CFBundleName
PhoneModelsSync
CFBundlePackageType
BNDL
CFBundleShortVersionString
2.3
CFBundleSignature
????
CFBundleVersion
503.9
IPHPhoneConduitVersion
501.42
- Die Verzeichnisstuktur sollte ungefähr so ausschauen:
[code]
minime:/Library/PhonePlugins christian$ find .
.
./MyPhone.phoneplugin
./MyPhone.phoneplugin/Contents
./MyPhone.phoneplugin/Contents/Info.plist
./MyPhone.phoneplugin/Contents/Resources
./MyPhone.phoneplugin/Contents/Resources/MetaClasses.plist
./MyPhone.phoneplugin/Contents/Resources/SP65.tiff
./MyPhone.phoneplugin/Contents/version.plist
./MyPhone.phoneplugin/Icon
[/code]
und gibts hier als Download - In den Mac-Systemeinstellungen > Bluetooth > Geräte > „Neues Gerät konfigurieren…“
- Dann geht das!
(… die Idee stammt natürlich nicht von mir sondern habe ich hier gefunden http://isync-hilfe.de/)
Aus dem Arbeitsleben
„… keine Ahnung, ich bin Softwerker und kein Autobauer!“
Weil ich so nett bin, habe ich ihr ja meinen iPOD mitgegeben. Jetzt sitze ich in dem Großraumbüro und kann hören was die anderen sagen und ich will das aber nicht. Nach gut 3 Stunden Elend spiele ich mit dem Gedanken mir heute abend spontan einen aPOD *) zuzulegen.
*) a steht für alternativ/ausweich/backup iPod. Sonst werde ich auf meinen letzten 3 Arbeitstagen vor dem Urlaub noch verrückt und das wollen wir ja nicht. Verdient hätte ich so eine kleine technische Spielerei allemal!