Wochenendstatus

Ein paar Gedanken zum Wochenende:

  • Freitag: Reset in einer netten Kneipe in der Altstadt
  • Samstag: Verschiedene Geschenke für verschiedene 30. Geburtstage gekauft. Kernel compiliert, die ganze Nacht lang
  • Sonntag: Treffen mit den Ex-Studis, Fazit: während ich mir regelmäßig aufs neue Gedanken mache wie ich mein Geld optimiert zum Fenster raus schmeiße, investieren 2 von 7 schon ins Eigenheim… danach Postfix und SASL optimiert.

Ratio: Wenn es so weiter geht, kann ich den neuen Server Mitte der Woche in Betrieb nehmen. Leute in meinem Bekanntenkreis können sich über Geschenke zum 30. nicht beklagen – auch in Zukunft nicht. Der Schnee schmilzt und ich kann wieder laufen gehen.
Damit der technisch versierte Leser auch noch zu seinem Recht kommt, möchte ich an diesem schennschmelzenden Montag auf folgendes hinweisen:

Und nicht zuletzt: Der Club ist ganz klar auf Meisterschaftskurs!

Mann hilft Frau

Der heutige Eintrag läuft unter dem Motto Mann hilft Frau. Und zwar hat die Frau Heid folgendes Problem, vielleicht kann ihr ja jemand weiterhelfen:
Hallo,
habe im Dezember ein 90-seitiges Photobuch über iphoto von meinem
Urlaub in Vietnam bestellt. Betrag wurde auch schön über Kreditkarte
abgebucht. Erhalten habe ich ganz einfache Fotoabzüge in doppelter
und dreifacher Ausführung von Familie XY unterm Weihnachtsbaum/von
fastlab im apple umschlag. Es liegt kein Lieferschein bei. Auf der
Verpackung ist sowohl ein Aufkleber „United States Postal Service“,
ein Luftpostaufkleber aus New Zealand und die Apple Adresse aus
Holland. Ist alles etwas confused. Ich habe schon 3 emails an iphoto-
bestell-support geschrieben, aber keine antwort erhalten. habe auch
schon die apple support nummer angerufen, die aber keinerlei
auskünfte gibt und nur auf den mailkontakt verweist… wenigstens
eine adresse hätte ich wissen wollen wovon das ganze versand wurde um
es zurückzuschicken. da es über visa abgebucht wurde, kann ich
verbuchten betrag nur rückgängig machen, wenn falsche bestellung beim
versender wieder angekommen ist. es muss ja dafür einen versand geben
bzw einen ort wo diese bücher erstellt werden?? hat jemand vielleicht
schonmal ein photobuch bestellt und zufällig den lieferschein oder
absender vorliegen? auch fastlab(den photoentwicklern hab ich
geschrieben – nix gehört)
natürlich habe ich auch keine lust, bzw lohnt sich das des geldes
wegens nicht ein einschreiben nach amerika oder neuseeland zu
schicken. kennt jemand auch eine apple adresse in deutschland an die
ich mich wenden kann?feldkirchen? wer möchte schon für 50 euro 30
abzüge 10X15 hochglanz einer unbekannten familie unterm
weihnachtsbaum haben? grrrrrrr,….nerv!
dankschee schonmal wenn jemand nen rat weiss…
gruss stefanie

So oder so

Da zeige ich den Studis grade mein neustes Internet-Spielzeug NetVibes und was man damit alles machen kann, von den Feeds über Mail-Status, Todo-Liste bis zum Online-Notizblock, und erörtere wie das mein Leben nachhaltig verändern wird, da kommen dann blöde Grinser und die dumme Frage ob ich denn nicht die personalisierte Startseite von Google kenne.
Personalisierte Startseite einer Suchmaschine? Sinn – Suchfenster rechts unten? Naja, jetzt kenne ich sie, ist tatsächlich auch so etwas. Dann kann ich mir halt raussuchen, ob ich mein Leben mit der personalisierten Startseite einer Suchmaschine oder NetVibes verändere. Sicher ist, dass mir sowas gefällt und das ich sowas verwenden will.

Wir schauen nach vorne

selbermachen.jpgDen Artikel „Why I Stopped Coding and Why I’d Start Again“ finde ich absolut lesenswert. Dort werden zwei coole Ideen beschrieben:
Zum einen das Laden von Bibliotheken, die sich irgendwo im Netz befinden, und das zur Laufzeit! Die Idee an sich ist zwar nicht neu, neu ist allerdings Google zur Verwaltung dieser Bibliotheken in die Pflicht zu nehmen.
Und dann gibt es da noch folgende Idee „make the runtime environment so small that it can be a part of any computing device“ – in diesen Fall ist das der Python Interpreter.
Ich denke wenn man beide Ideen clever kombiniert, könnte man damit wirklich coole Sachen machen – allerdings nur so lange eine Verbindung zur Bibliotheksquelle im Netz besteht, zugegeben ein Knackpunkt. Ich könnte mir da ungefähr sowas vorstellen: billige oder kostenlose Laufzeitumgebung für die Anwender und laden von systemspezifischen Algorithmen oder Anwendungen, nur dann wenn sie benötigt werden. Hersteller könnten eigene Bibliotheken kostenpflichtig anbieten und hätten so eine Möglichkeit zu jeder Zeit zu wissen wer und wann ihre Anwendungen verwendet. Irgendwie sowas stelle ich mir vor, irgendwie…
In diesen Zusammenhang muss dann auch JNODE erwähnt werden, dort ist zwar keine Rede von dynamischen Nachladen von Ressourcen aus dem Netz, aber die Laufzeitumgebung – das Betriebssystem – ist eine Java-VM (!). Ich mache mir meine Gedanken…

Screen ist ein tolles Tool

Screen ist mir schon länger bekannt, naja ich weiß jedenfalls seit bestimmt 5 Jahren, dass es Screen gibt. Bisher habe ich allerdings noch nicht geschafft die 6 Buchstaben s-c-r-e-e-n hintereinander auf der Kommandozeile einzugeben und danach Return zu drücken. Das war ein Fehler! Aufgestachelt durch einen Artikel in der aktuellen IX habe ichs dann heute doch mal geschafft. Ich bin ein Depp. Warum hab ich das nicht eher schon mal gemacht? Ich bin ein Hack – und was für einer.

Wo soll das nur hinführen?

Ich kann mit Fug und Recht behaupten, das wohl langweiligste Wochenende seit langen verlebt zu haben. Hab tatsächlich nix gemacht, gar nix. Gut, Samstag nachmittag war ich im Kloster, hab nen Kaffee getrunken und Zeitung gelesen, das wars dann schon.
Das schlimmste ist, dass mir das Wochenende auch noch richtig gut gefallen hat! Vor zehn oder fünfzehn Jahren hätte ich mich nach so einen Wochenende wahrscheinlich vor den Zug geschmissen. Heute sitze ich entspannt auf Arbeit.
Dafür habe ich aber ein neues Projekt im Visier: Flachbild-TV im Wohnzimmer. Ein Nebenprojekt von My Digital Life. In einer alten CT hab ich da einen Artikel gefunden. Die Entscheidung die ansteht ist die folgende: Deutsche Oberklasse oder asiatische Mittelklasse. Schwierige Entscheidung! Jedenfalls habe ich jetzt mal die Entscheidung getroffen mir einen zu kaufen. Das ist doch auch schon mal was. Die Woche über werde ich Deutschland bereisen, da habe ich Zeit mir mehr Gedanken zu machen.