Hat nicht zusammen passen wollen

Heute habe ich im Supermarkt ein Mädel gesehen das auf den ersten Blick definitiv nicht hübsch war, auf den zweiten Blick war ich mir ziemlich sicher selten so ein hässliches Weibsbild gesehen zu haben – kreidebleich, übergewichtig, verpickelt, hässliche Frisur, hässliche Klamotten, an der guten Frau gabs nix schönes, aber überhaupt nix. Und dann zieht sie das Lifestyle-Produkt Nr1. aus der hässlichen Hosentasche und schaut auf den digitalen Einkaufszettel auf ihrem super schicken iPhone. Mann, das hat so überhaupt nicht zusammengepasst, überhaupt nicht.

Also wenn ich Gedichteschreiber wäre, dann hätte ich in der letzten Woche Gedichte geschrieben

Es regnet und man kann nicht raus.
Es regnet und man kann nicht raus und das ist doof.
Es regnet und man kann nicht raus und das ist doof, weil wir uns schon so ans draußen rumsitzen gewöhnt haben.
In den letzten Tagen hat sich unser Leben größtenteils auf der Veranda abgespielt, der Garten blüht in allen möglichen Farben, es duftet süßlich und man kann barfuß draußen sitzen und es ist ruhig, echt spitze! Unser Garten ist für städtische Verhältnisse relativ groß und der Nachbargarten derzeit nicht bewohnt, was unseren irgendwie noch etwas größer wirken lässt. Dieser Zustand wird sich schätzungsweise dieses Jahr ändern und in der anderen Haushälfte werden Leute einziehen und unser Idyll wird gestört werden. Weil der Garten so relativ groß ist ist das relativ nicht schlimm, jedenfalls nicht so schlimm wie in der Neubau-Siedlung um die Ecke, da ist das schlimm, sau schlimm! Ja, das ist Jammern auf hohen Niveau, aber bei dem Regen jammert man ja gern wenn man nicht raus kann. Kausalkette geschlossen.

Vielleicht sollte man in GPS investieren

GPS finde ich ja end geil, als man die kleinen GPS-Logger einigermaßen bezahlbar wurden, habe ich mir auch gleich so ein Teil gekauft und angefangen die Welt mit zu vermessen. Eine super geile Sache ist das.
Wenn man dem Artikel hier glaubt, dann wird es in den kommenden Jahren noch richtig viel Bewegung im GPS Markt geben. GPS-Chips in Handys sind ja mittlerweile schon etabliert, in Kameras kommen sie so langsam – und ohne Witz ein GPS-Chip in einer günstigen Kamera wäre für mich ein Kaufkriterium für eine neue Kamera. An was ich bisher noch nicht gedacht hatte war ein GPS-Chip in so einem Gameboy-Teil oder ein einem Netbook. Ich bin maximal angetan!

Scheißt mir so ein Vieh auf die Motorhaube – und das an einem Dienstag, der eigentlich ein Montag ist.

Gestern habe ich gefühlte 3 Stunden das Auto sauber gemacht, als ich heute morgen aus dem Haus komme hat mir ein Vogelgetier auf die Motorhaube geschissen. Gut, ein Test mit dem Finger hat mir gezeigt dass der Anschlag auf unser Auto unmittelbar vorher passiert sein musste. Danach hat mein Finger gestunken und ich musste später anhalten um den Finger zu säubern. Wo ich dann eh schon mal angehalten hatte, hab ich dann auch noch gleich den Haufen von der Motorhaube runter gewischt, danach hat die komplette Hand gestunken.

Alles Interpretationssache

Ich habe mir dieses Gejammer jetzt bestimmt ein viertel Jahr schon angehört: manchmal geht das Handy der Chefin und manchmal nicht, manchmal kann sie den Anrufer hören und das sprechen geht nicht und manchmal auch umgekehrt (vorausgesetzt die Chefin hat ihr Handy überhaupt dabei – aber das ist eine andere Geschichte). Irgendwann vor ein paar Wochen war sie dann mit ihrem Handy im Nokia-Laden und der nette Mann hat ihr erzählt dass ihr Handy wunderbar funktioniert, ihre Karte aber nach gut 10 Jahren langsam kaputt geht.
So jetzt wird sich der ein oder andere interessierte Leser denken „Kein Problem, dann tauscht man halt einfach die Karte aus“. Stimmt prinzipiell, im Normalfall ja, in diesem speziellen allerdings nicht, weil die Art und Weise wie wir damals an die Karte für die Chefin gekommen sind, würde man heute eher als dubios bezeichnen, ganz zu schweigen davon, dass es den Provider eh nicht mehr gibt. Es war ja auch kein Provider im herkömmlichen Sinn, sondern eher ein fliegender Händer oder sowas in die Richtung.
Jedenfalls hat sie vorhin wieder an ihrer SIM-Karte herumgedrückt und so versucht ihre mobile Kommunikationseinheit wieder online zu bekommen, aber nix da. Dann hat sie den Sums mit den Worten „Ich leg mich jetzt hin“ hin geschmissen – „Ich leg mich jetzt hin“ muss man in so einer Situation richtig interpretieren ,“Ich leg mich jetzt hin“ muss man in diesem Fall im Kopf weiter aufbereiten, ein Mann würde in so einem Fall sagen „Ich geb dir 10 Minuten, dann läuft die Scheiße“, eine Frau sagt „Ich leg mich jetzt hin“ und der Mann muss sich dann den Rest selbst zusammenreimen „und wenn ich aufstehe, dann erwarte ich von dir dass das Teil wiedre funktioniert“.
Gut, ich habe sofort alle Arbeiten sein lassen, habe mich aufs Fahrrad gesetzt und bin zum Handy-Laden um die Ecke gefahren und habe eine Partnerkarte besorgt, um so meinen ehelichen Pflichten als IT-Ansprechpartner in unserer WG nachgekommen. Jetzt hoffe ich mal dass ich wieder 10 Jahre meine Ruhe habe. Jetzt kann es natürlich noch sein, dass sie eigentlich gar nicht wollte dass ich aktiv werde, aber dieses Risiko gehe ich jetzt mal ein – irgendwas passt bestimmt wieder nicht.

Das Böse ist immer und überall

Bis letzte Woche fühlte ich mich in Bayern sicher – viel sicherer als anderswo – bei uns ist die Welt noch in Ordnung und das Gras grüner und der Himmel blauer und die Berge höher als anderswo, vom besseren Bier ganz zu schweigen. Dann schießt da einer wild um sich, ein Schwerverbrecher vergeht sich an seiner Psychologin und ein betrogener Ehemann richtet seine Frau. Gut, das Bier schmeckt da jetzt nicht schlecher und das Böse ist immer und überall, aber hier, bei uns…!?!

Ich denke über Spontanurlaub nach

Eigentlich spitzen Startbedingungen für einen Wochenstart im Niemandsland zwischen Oberbayern, Schwaben und Franken – dem Melting-Pot Bayerns: die Bayern München hat eine 5:1 Klatsche bekommen, der Club ist auf Aufstiegskurs, Fürth hat verloren und Stuttgart gewonnen. Aber irgendwie konnte bei mir heute kein Funken überspringen – ich hab gearbeitet und bin irgendwann heim, nein ein großartiger Tag war das nicht.

Also keine Schiebeläden

Heute waren wir im Zoo – Uiuiui, Wauwau und Miaumiau, mehr hat die Kleine dazu nicht gesagt. Gut, das sind auch hier 3 Lieblingswörter. Im Streichelzoo ist sie zielstrebig auf die Ziege zu marschiert, hat sie kurz am Rücken gestreichelt und an einem Horn gerüttelt und ist schnurstracks wieder abgezogen. Ich schließe daraus dass Ziegen einfach nicht ihr Ding sind und sie sich 1A zum Stadtkind entwickelt.
Die Chefin hat mich heute geerdet, während ich in den Vorbereitungen für Bau-Teil-2 stecke und mir regelmäßig beim Laufen allerlei Alternativen für allerlei Abschnitte durch den Kopf gehen lasse, konfrontiert sie mich regelmäßig mit der Realität – gut, dann verabschiede ich mich hiermit nun endgültig von meinen elektrischen Schiebeläden, hmmmm – irgendwie ist das auch ganz gut, weil ich jetzt weiterplanen kann und mich nicht länger mit solchen Nebensächlichkeiten aufhalten muss. Wäre ja schlimm wenn der Mai da wäre und ich immer noch über Schiebeläden nachdenken würde, bzw. ob, falls ja welche und überhaupt oder doch lieber Rollos. Also keine Schiebeläden.