Madeira #4

Nachdem wir jetzt ein paar Tage lang die Stadt und das, mit dem Bus erreichbare, Umland unsicher gemacht haben, haben wir uns jetzt ein Auto gemietet und sind auf die andere Seite der Insel gefahren. Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht wo Lorbeerblätter her kommen, jetzt weiß ich sie kommen vom Lorbeerbaum. Lorbeerbaumwälder gibt es in Madeira grob oben in der Mitte der Insel.

Diese Bäume samt Umgebung haben etwas mystisches, man muss da immer an Herr der Ringe denken. Der Wald in dem wir wandern waren liegt recht hoch und wir hatten wieder das Phänomen dass sich die Wetterlage innerhalb von 5 Minuten komplett geändert hat. Wir sind los gelaufen und konnten keine 50 m weit schauen, plötzlich kam der Wind und hat die Wolken weg geweht und wir waren voll geflasht von der Umgebung und – BÄÄM – plötzlich zog der Nebel wieder auf und standen mehr oder weniger im Nichts.

Das Automieten ist auch so eine Sache. Man kann es gleich in Deutschland über den Reiseveranstalter machen, am Flughafen bei der Landung, irgendwo direkt bei einer Vermietung oder direkt im Hotel. Wir haben uns für letzters entschieden, das ist auch sinnvoll, denn sobald man ein Auto hat, stellt sich die Frage wo man es parkt. Und Parkplätze sind hier ziemliche Mangelware uns sehr sehr eng! Unser „Premiummodell“ war ein Seat Ibiza mit Handschaltung. Wer in Kirchehrenbach im Dorf an der Ampel beim Staffelgötz an der Hauptstraße anfahren kann, ist für einen Einsatz in Funchal jedenfalls gut vorbereitet. Wobei ich schon ein paar Mal echt schwitzige Hände hatte. Junge, junge sind die Straßen hier steil!

Schreibe einen Kommentar