Es qualmt und stinkt und funktioniert

Als ich 2019 im Fablab einen Inkscape Kurs gemacht habe, hab ich zum ersten Mal einen Lasercutter gesehen. Das war geil. Seitdem will ich auch so ein Teil haben, aber es hat nie gepasst: kein Platz, keine Zeit, zu teuer, andere Projekte. Kurz vor Weihnachten haben wir den alten 3D-Drucker im Fablab abgegeben und ich habe mit dem Mann, der den Drucker entgegen genommen hat, etwas gequatscht und irgendwie sind wir auf das Thema Lasercutter gekommen und er hat mir angeboten, dass ich gerne mal vorbei kommen und mir aus alten Teilen einen Lasercutter zusammenbauen könne.

Am Freitag war es soweit: Aus ein paar Kisten musste ich mir die Teile zusammen suchen, das hat alles ganz gut geklappt, es gab super Support und nach gut zwei Stunden war alles aufgebaut, die Inbetriebnahme haben wir für kommende Woche geplant. Daheim habe ich es aber nicht ausgehalten und habe schon etwas experimentiert. Das war kein Selbstläufer, aber irgendwann ist der Laser angesprungen und hat ein Loch in ein Stück Holz gebrannt. Wir haben sicherheitshalber die Rauchmelder abgenommen und dann ging es weiter.

Nach gut einer Stunde hat es dann irgendwann funktioniert! Reproduzierbar. Ich kann jetzt mit Inkscape Grafiken erzeugen, diese mit  LaserGRBL öffnen und sie auf ein Schneidbrett brennen. Zugegebenermaßen kenne ich mich mit den ganzen Parametern noch überhaubt nicht aus und das was gerade geht, ist auch noch nicht das Ziel-Setup, aber immerhin habe ich meinen Namen auf Schneidbrett gebrannt. Ein schönes Zwischenergebnis!

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