
Als Mitglied vom Bürgerverein bekommt man manchmal die Möglichkeit Firmen oder Einrichtungen in der Hood zu besichtigen, vor ein paar Jahren waren wir schon mal in der Kia-Arena, letztes Jahr gab es eine Führung durch den Großmarkt und heute stand das Rechenzentrum von Hetzner, in der Siegmundstraße, auf dem Programm. Das Kind 2 hat ja keine Ahnung was sein Vater früher im Internet getrieben hat und ich war, seit ich kein Gewerbe mehr habe, auch in keinen Rechenzentrum mehr, also habe ich mir den Knaben geschnappt und ihn mitgenommen.
Eigentlich sind Rechenzentren total langweilig: Schränke mit Computern mit ohne Monitor, die vor sich hin brummen und blinken. Auf den ersten Blick zumindest. Mit etwas Hintergrundwissen sieht man aber sofort den Unterschied zwischen Schränken mit Colocation-Rechnern, manche sind ordentlich verkabelt und manche eher vogelwild, und Hetzner eigenen Angeboten, bei denen alles sauber in Reih und Glied steht. Dem Kind ist die Kinnlade runter gefallen, als wir durch den Werkstattbereich, mit all den Ersatzservern und Ersatzteilen, gegangen sind: „Papa, hier liegen tausende von Euros herum!“ war der begeisterte Kommentar. Am Ende waren wir beide schwer beeindruckt – so viel Technik und das keine 2 km von daheim entfernt!