Heinz Strunk – Ein Sommer in Niendorf

Genau mein Typ, dumm, ordinär, antiintellektuell, unnahbar und rattenscharf. Solche Sätze erwartet man Heinz Strunk und er liefert sie in „Ein Sommer in Niendorf“. In einer Rezession wird das Buch mit dem Zauberberg von Thomas Mann verglichen – und besser bewertet. Sowas traut man Strunk dann eher doch nicht zu. Ist auch egal, das Buch kann ich jedenfalls nur wärmstens empfehlen.

Es geht um den Herrn Roth, der die Zeit zwischen einem Jobwechsel nutzen will um ein Buch über die Geschichte seiner Familie zu schreiben. Dafür mietet er sich für 3 Monate in einer Unterkunft in Niendorf ein und gerät dort in Kontakt mit Menschen und Orten, die so gar nicht zu seinem bürgerlichen Leben passen.

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