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Vor gut 2 Jahren, kurz vor Fristablauf, habe ich die Grundsteuerangaben beim Finanzamt gemacht. Das war ja damals ein recht großes Politikum und ich habe mir überlegt was wohl besser wäre: Nix abgeben oder etwas ungenaues abgeben und hab mich dann für die Option „Ungenau“ entschieden. Die Rechnung für meine Ungenauigkeit kam Anfang Januar in Form des neuen Grundsteuerbescheids von der Stadt.
2023 habe ich einfach als Wohnfläche den Wert aus unserem Exposè aus 2008 übernommen und erst später gemerkt dass es Vorgaben gibt, was mit einberechnet werden muss und was nicht. Der Unterschied zwischen der Wohnfläche aus dem Exposè und der offiziell zu versteuernden Wohnfläche beträgt bei uns tatsächlich 44 %, heißt man verlangt von uns jetzt auch einen schönen Batzen mehr.
Meine Challenge war jetzt dem Grundsteuerbescheid von der Stadt beim Finanzamt zu widersprechen. Da hatte ich jetzt tatsächlich einen Geistesblitz und bin in das WISO Tool gegangen und da geht das tatsächlich direkt. Wow! Jetzt bin mit dem Laptop und dem Laser-Entfernungsmesser durch das Haus geschlichen und habe alle Räume ausgemessen UND ich habe dokumentiert warum ich auf einen bestimmten Wert gekommen bin. Den neuen Wert habe ich jetzt per Widerspruch fristgerecht zurück gemeldet und warte jetzt mal ab was da draus wird.